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StrömungKurzprosa zum Thema Abhängigkeit von Gedankenstaub.
Einst sind wir uns fremd gewesen. Wild und frei wie blühender Mohn unter betörendem Himmel. Dort begann unser Tanz mit den Schmetterlingen.
Worte, prachtvoll wie Spinnennetze und ebenso heimtückisch, umschlingen uns, lassen nicht mehr los. Aus Wunden Augen baumelt die Seele - ergriffen von einer Hand, zierlich gleich einem scheuen Annähern, kraftvoll wie ein Wirbelsturm. Der Anstoß lässt schlingernd fallen, doch wir schweben auf schillernden Schwingen.
Diese toxische Wirkung verblendet den Aufprall - nie war Kopfsteinpflaster weicher. . .
Aushauchen der Realität während sich Nachtschatten um unsere Kehlen winden.
Ist Freiheit nicht der Name der Kette an die uns alles Andere bindet um die Blendung zu vervollkommnen?
[s.m.]
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URL dieses Textes: www.keinVerlag.de/146830.text
Anmerkung von Gedankenstaub: Denn bloß wer hoch fliegt kann tief fallen - oder sanft gleiten.
Es kommt darauf an was du daraus machst.
[s.m.] |
Kommentare und Diskussionen zu diesem Text
Kommentar von _Totenlicht_ (29) (16.03.2007)
 die freiheit mit ketten an sich binden / interessanter ausdruck, zumal bindendes kein synonym für strömungen ist. / die leichtigkeit, die hier in diesen worten liegt gewinnt ihren schwer(wert)punkt mit dem letzten satz - da vorher alles verpflichtend dazu steht. gelungenes bild, clea. sehr gern gelesen. beste grüße, norman.
Gedankenstaub meinte dazu am 16.03.2007:
Die Überschrift ist anhand ihrer Eigenschaft gewählt, da zu Anfang auch unbefangenes Treiben herrscht. Durch Abhängigkeit lässt man sich treiben/wird getrieben und erkennt irgendwann, was wirklich gefangen macht. Unter Anderem. Der erste und letzte Absatz stehen in hervorgehobener Relation zueinander, wodurch sich die Wertigkeit (/der Blickwinkel) ändert.
Vielen Dank und ebensolche Grüße an dich,
Clea.
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Kommentar von hüllenlos (29) (16.03.2007)
 schöne Widersprüche - im zweiten Absatz ist mir persönlich Herz / Wirbelsturm too much. sich angekettet ahnen an die Freiheit - ist hervorragend. natürlich, so soll ein 'Schluss' ja auch sein. liebe Grüße du, dir natürlich. Nicole
Gedankenstaub meinte dazu am 16.03.2007:
Du hast sie erkannt - *freu*! Ehrlicherweise haderte ich auch ein wenig mit dem von dir "Bemängelten". Mag sein, dass ich es ändern werde. Ansonsten:
Wow... danke für dein Lob und alles Liebe dir,
Clea.
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Kommentar von Balu (57) (18.03.2007)
 das ist die sorte text, die ich besonders mag,
genau das gegenteil von meiner schreibe
freiheit heisst wählen können
wie oft glauben wir, frei zu sein
und können doch nur zwischen
bindungen verschiedener art wählen ?
ganz große klasse ist für mich die passage:
"Worte , prachtvoll wie Spinnennetze und ebenso
heimtückisch"
ein gedankenanschiebender Text, liebe Clea
Grüße Dich
Knut
Gedankenstaub meinte dazu am 18.03.2007:
Genau so verhält es sich mit der Freiheit. Die Naturvölker haben es dahingehend besser (und wenn "wir" nicht wären, hätten sie kaum Sorgen). Der sogenannte Fortschritt hat Vor- sowie Nachteile.
Zu den Worten bleibt nur zu sagen: "Die Feder ist mächtiger als das Schwert." Aber für uns, die wir weder in Entwicklungsländern noch Kriegsgebieten leben, ist es wohl "ein leichtes zu erleben"... (du weisst schon.)
Herzlichen Dank für deinen schönen Kommentar und das darin enthaltene Lob!
Gedankenschiebende Grüße zurück,
Clea.
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