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Gedankengedicht zum Thema Literatur
von hier klicken DanceWith1Life.

Mein Dichterherz hat nachgedacht, ich hab's mal übersetzt

War im Geschriebenen verfangen -
hab zwischen Worten rumgehangen

dann fand ich eines
und glaubte es sei meines

Ich habe es poliert
einschiffriert und eingebunden
grad so, als wäre es von mir erfunden

Wie soll ich es nun sagen?
Es hat mich seltsam angeguckt
und was ich von mir geben wollte
ganz einfach wieder ausgespuckt.

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Kommentare und Diskussionen zu diesem Text

Kommentar von Klopfstock (60) (12.12.2007)    diesen Kommentar melden
Also, irgendwie gefällt mir Deine Darstellung des ewigen SchreiberThemas "Alles schon gesagt - Neues nicht in Sicht".


Gar grausam war ich dort verfangen
und zwischen Worten rumgehangen


in den beiden Zeilen müßtest Du vielleicht etwas ändern.
Es geht hier nicht aus ihnen hervor WO? Du verfangen warst.
Außerdem würde ich für die zweite Zeile vielleicht:

"hab zwischen Worten rumgehangen"

nehmen. Denn so wie es oben steht übernimmt man beim Lesen dieses "war ich" aus der ersten Zeile und dann liest man folgend:

war ich zwischen Worten rumgehangen.

Vielleicht könnte man Folgendes nehmen:

"War im Geschriebenen verfangen -
hab zwischen Worten rumgehangen "

Oder Du überlegst Dir noch was Besseres???


Dann fand ich ein's
und glaubte es wär' mein's


Die vielen Elisionen gefallen mir hier nicht - warum nicht:

"Dann fand ich eines
und glaubte es sei meines"

schreiben?So könnte man sie beschränken.


ich hab's poliert
einchiffriert und eingebunden,
grad so, als hätte ich's erfunden.


Hier auch die Elisionen einschränken???

"Ich habe es poliert
einschiffriert und eingebunden,
grad so, als wäre es von mir erfunden"

Ellisionen zerhacken das Gedicht, irgendwie....
Wenn man sie vermeiden kann....Oder man schreibt es
anders, wie: habs, ichs etc. Ist aber auch nicht das Wahre.


Wie soll ich's sagen
es hat mich seltsam angekuckt
und alles was ich sagen wollte
ganz einfach wieder ausgespuckt.


In der obigen Strophe müßte man das eine "sagen" irgendwie ersetzen. Vielleicht:

"Wie soll ich es nun sagen?
Es hat mich seltsam angeguckt
und was ich von mir geben wollte
ganz einfach wieder ausgespuckt."


Zusammengefasst wäre es folgend:



War im Geschriebenen verfangen -
hab zwischen Worten rumgehangen

dann fand ich eines
und glaubte es sei meines

Ich habe es poliert
einschiffriert und eingebunden
grad so, als wäre es von mir erfunden

Wie soll ich es nun sagen?
Es hat mich seltsam angeguckt
und was ich von mir geben wollte
ganz einfach wieder ausgespuckt


Ich hoffe, Du nimmst mir dieses hier nicht allzu übel,
aber gerade weil mir dieser Text gefällt, wie ich es bereits oben erwähnte, habe ich versucht ihn etwas
sagen wir mal "zu verbessern" ;-) oder vielleicht zu verschlimmern in Deinen Augen???

Wie auch immer, herzliche Grüße von Klopfstock :-)))))
(Kommentar korrigiert am 12.12.2007)

hier klicken DanceWith1Life meinte dazu am 12.12.2007: Ich nehme dir seltsamer Weise überhaupt nichts übel, muss wieder sorgfältiger werden, vielleicht wieder warten lernen, dieses hier ist erst ein paar Tage alt.
Danke, für die Mühe, )

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zum Zwecke des Urheberschutzes registriert bei der VG Wort
  
DanceWith1Life
Dies ist ein Gedicht des mehrteiligen Textes hier klicken Kein Salz für Automaten.
Veröffentlicht am 12.12.2007, 4 mal überarbeitet (letzte Änderung am 13.08.2008). Dieser Text wurde bereits 1273 mal aufgerufen; der letzte Besucher war ein Gast am 24.05.2013.
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