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BeSinnungBild zum Thema Erwachen von souldeep.
 Aus dem Schutzmantel... (von souldeep).
Im brachen
Hegen
dörren Gedanken
Bilder aus
dunklem Wanken
und hellen Tagen
bröselt Staub
Verbleichend
der Kelch getragen
mit letzter Macht
Licht weckt durch
Fingerspitzen
taube Hand
und tot geglaubtes
Land erbebt
unter langem
Seufzen
Im Öffnen
strömt Regung leis
ins Wurzelgezweig
.
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URL dieses Textes: www.keinVerlag.de/235657.text
Kommentare und Diskussionen zu diesem Text
Kommentar von Mondgold (06.04.2009)
 Die Karwoche. Im dunklen die Verheißung... Herzgold zu Dir
M
souldeep meinte dazu am 06.04.2009:
Gold spiegelt...liebe MOndin, du weisst...
:)
Danke für Deine Schimmer auch hier - und friedvolle
Grüsse hin zu Dir,
Kirsten
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Kommentar von claire.delalune (06.04.2009)
 Liebe Kirsten,
ich tue mich schwer mit dem Einstieg in deinen Text.
"Im brachen Hegen" - von der Schreibweise her müsste dies so zusammengelesen werden. Aber ich kann mir darunter nichts vorstellen.
"Hegen" ist Fürsorge, Pflege - "brach" ist kahl, leblos
Hm. Wenn ich es mir jetzt so notiere, dann meinst du wohl eine l(i)eblose Pflege. Ja. Das könnte es sein.
Dann bekäme auch die Fortsetzung ihren Sinn daher, dass Gedanken/Bilder/Gedankenbilder dörren, vertrocknen und im Hin und Her von Schatten und Licht doch zu Staub zerfallen - sie sind nicht zu halten, sie bleiben nicht, sondern vergehen, weil ihnen die liebevolle Fürsorge fehlt, die sie zum Leben brauchten.
*lächelt*
Ich lasse das so stehen, in seiner Entwicklung, wie sich mir im fragenden Notieren der Beginn deines Textes nun doch erschlossen hat.
Das Weitere mag ich nicht interpretieren, das lässt sich spüren und entfaltet darin seine Wirkung.
Schön, was entsteht, wenn man sich (ich mich) auf deinen Text einlässt, der ersten Widrigkeit zum Trotz.
Einen herzlichen Gruß zu dir,
Kathrin
souldeep meinte dazu am 06.04.2009:
Danke! Einfach herznahes und freudiges Danke, meine liebe
Kathrin - ich bin froh, dass du dich eingelasen hast - und erst
noch SO!
:)
Ja, ich weiss nun, es kann so verstanden werden, wie ich es
etwas harzig auch haben wollte.
:)
Ich bin der Erde gerade ziemlich nahe...
Eine Umarmung dir,
Kirsten
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Kommentar von stimulanzia (48) (07.04.2009)
 Liebe Kirsten,
jemand behauptete einmal, es gäbe keine Gegenwart. Denn selbst wenn wir in einen Spiegel schauen, braucht das Licht Zeit um unser Spiegelbild zu uns zurück zu werfen. Wenn wir uns also selbst betrachten, schauen wir doch nur in Vergangenes.
Im Öffnen
strömt Regung leis
ins Wurzelgezweig
LG, stimu.
souldeep meinte dazu am 07.04.2009:
Weisst Du, Stimu, Deine Gedankenausschnitte sind mir wertvoll!
Auch hier wieder kann ich tagelang darüber nachdenken...es
gleitet ins Tagesgeschehen und schwimmt immer wieder mal
obenauf.
:)
Ja, wenn der Spiegel lebendige Augen eines geliebten Menschen
hat, ist es total egal, ob es Gegenwart oder bereits Vergangenes
darstellt. Es ist. Und das ist die Hauptsache. Denn da erst geschieht
Öffnung...und wir Menschen sind nun mal nicht die Schnellsten...
auch, wenn wir das oft meinen.
;)
Danke für die Impulse. Immer wieder.
:)
Herzlichst
Kirsten
souldeep antwortete darauf am 17.04.2009:
...vielleicht schaust Du nun vermehrt ins Jetzt...
So oder so möchte ich Dir ein Licht mitgeben,
dorthin, wo Du Dich bewegst oder stille hältst.
:)
von Herzen
Kirsten
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Kommentar von steyk. (55) (11.04.2009)
 Den Staub schmecken, das Licht erhaschen, die Erde riechen, das Leben küssen.
Liebe Grüße,
Stefan
souldeep meinte dazu am 11.04.2009:
da hast du essenz herausgefiltert, lieber Stefan - ich freue
mich und danke dir dafür.
mit besonders hellen und auch buntfrohen osterwünschen
für dich,
Kirsten
:)
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