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InventarAlltagsgedicht zum Thema Verlust von bookishasearlgrey.
du bist ganz weit weg
und mir doch näher als je zuvor
als du nah warst
als du gewohnheit warst
ein inventar fast.
in meinem neuen inventar ist für jemanden wie dich kein platz.
und doch, in meinem herz
aufeinmal schon.
da hast du vorher nicht reingepasst.
du bist ganz nah
und so verdammt fern.
wenn ich mich umdrehe
und zur tür gehe
siehst du mir nach.
ich bleibe stehen
und gehe nicht
und du gehst.
du bist ganz fern
im raum und im herzen
bei dir ist alles klar
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URL dieses Textes: www.keinVerlag.de/259712.text
Kommentare und Diskussionen zu diesem Text
Kommentar von eilika (12.11.2010)
 ich mag die intension. allein vom begriff "inventar" ausgehend. ich mag diese personifizierung des sachlichen und umgekehrt die versachlichung des persönlichen/der person. ich mag die schlichtheit der worte. (das allgemein) allerdings fände ich das bild gelungener, wäre die wort/sprachwahl intensiver ... sachter. irgendwie. spreche ich den text laut, finde ich in keinen rhythmus. (es ist sehr subjektiv, da ich beinah alle text laut lese, um sie auch so zu empfinden)
bookishasearlgrey meinte dazu am 13.11.2010:
Danke für den kritischen Kommentar. Mir fällt es nur wirklich schwer, zu durchdringen und umzusetzen, wie die Sprachwahl zugleich sachter und intensiver sein kann. Ein furchtbar rhytmischer Text ist dieser in der Tat nicht. Aber ich finde, ihm stehen die Brüche.
...und Deine Meinung zu diesem Kommentar?
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