keinVerlag.de bietet Euch die Möglichkeit, Eure Gedichte und Texte (oder wie Ihr Euer Selbstgeschriebenes auch nennt) zu veröffentlichen.
 Diese Seite ausdrucken 

Hallo Gast!
Benutzername

Passwort

Noch nicht registriert?
hier klicken jetzt kostenlos anmelden!

hier klicken Neu bei keinVerlag.de
sind folgende Autoren und Leser: hier klicken Angua0 (19.06.), hier klicken Fabi (19.06.), hier klicken Gedankenwelt (18.06.), hier klicken Schattentaenzerin (17.06.), hier klicken korahelena (16.06.), hier klicken Everchanging (15.06.), hier klicken jean (14.06.), hier klicken TanteHedwig (14.06.), hier klicken 51773 (14.06.), hier klicken SimoneM (13.06.), hier klicken Vaniglia (13.06.), hier klicken Akstein (13.06.)...

Wen suchst Du?
Nick:
(mindestens drei Buchstaben)

Zur Zeit online online: hier klicken EikeFalk und 39 Gäste.
NEUE KEINSERATE
BIETE Grafiken, Buchcover, Flyer uvm.
hier klicken KeinAnzeigen-Markt
keinVerlag.de ist die Heimat von 1405 Autoren und 238 Lesern. Heute wurden bereits hier klicken 16 neue Texte veröffentlicht. Was es sonst noch an Neuem gibt, steht hier klicken hier.
Der neueste Beitrag im hier klicken Forum: Re: Das Band- + Songtitel-Spiel von Phönix (20.06.2013, 07:55 im Forum hier klicken Wort- und Sprachspielereien)
hier klicken alle neuen Themen

Lest doch mal...
hier klicken ...einen Zufallstext!


Projekte

keineRezension.de

hier klicken nach oben

Leise ist mein Berlin

Text zum Thema Stadt
von hier klicken bookishasearlgrey.

Leise ist mein Berlin
und es hat Alleen, Büsche, Sträucher, Aufzüge und Straßenlaternen.
Über den Friedhöfen liegt die Ruhe, die man im Park sucht und nur hier findet.
Wenn ich dort küsse und sage, "Hier ist es still",
vergeht sich ein Ghettoblaster mit "Umz Umz" an meinen Herzrhytmusstörungen.

Leise ist mein Berlin
und es gibt Kuchen, Rhabarbersaftschorle und Eiskaffee, der sich in schelmischer Süße als Eisschokolade verkleidet.
Über den Autoabstellplätzen liegt ein Gefühl von zu Hause, das mir näher und härter ist als das Sachte in den Hinterhöfen.
Wenn ich dort stehe und zu einem Fenster hinauf sehe,
streicht mir ein Wind um die Schultern, der mich an die Mülleimer in der Ecke wirklich glauben lässt.

Leise ist mein Berlin
es gibt dich, sie, ihn und mich. Deine Stimme ist weich und klug. Ihre Stimme schmeichelt und neckt. Seine Stimme ist rauh und fest. Meine Stimme flüstert, denn leise ist mein Berlin.

URL dieses Textes: hier klicken www.keinVerlag.de/277795.text

Anmerkung von bookishasearlgrey: KeineHymne

Kommentare und Diskussionen zu diesem Text

ViktorVanHynthersin Kommentar von hier klicken ViktorVanHynthersin (10.08.2010)    diesen Kommentar melden
Warum keine Hymne? - Mir gefällt Dein Text und Berlin sowieso!
LG
Viktor

hier klicken bookishasearlgrey meinte dazu am 10.08.2010: Weil es anmutet wie eine Berlinhymne, die Hymne sich wohl aber wenn dann nicht an die Stadt sondern an meine in ihr erlebten Innerlichkeiten richtet. Und nicht zuletzt passt es gut ins corporate Design der Seite:)
Danke in jedem Fall!

hier klicken ...und Deine Meinung zu diesem Kommentar?
Kommentar von Nuwanda (46) (28.08.2010)    diesen Kommentar melden
Sehr stimmungsvoll, zum Eintauchen...gefällt
LG Nuwanda

hier klicken bookishasearlgrey meinte dazu am 29.08.2010: Vielen Dank, Nuwanda!

hier klicken ...und Deine Meinung zu diesem Kommentar?
Kommentar von LudwigJanssen (54) (29.08.2010)    diesen Kommentar melden
Ja, eher Hymen als Hymne.

Ich weiß nicht, ob es an mir liegt, oder, was ebenso gut wäre wie möglich ist, von dir so beabsichtigt:

Über den Friedhöfen liegt die Ruhe, die man im Park sucht und nur hier findet.
Wenn ich dort küsse und sage,


lässt bis zum Ghettoblaster offen, ob nun im Park oder auf dem Friedhof geküsst wird, aber nur, weil man gemeinhin annimmt, dass Ghettoblaster auf Friedhöfen nicht zu finden sind.

ein Gefühl von zu Hause
finde ich gewagt, nicht wegen des unbestimmten Artikels, sondern ... Ich hätte das Nomen gewählt. Interessant, was du dem Satz über diese Wendung an Inhalt mitgibst.

Gefällt mir. Wie "es" von der Stadt, der empfundenen, zur Person, der empfindenden, zieht und an dem festhält, was Friedhof, Küssen - und wie die Stadt dem Individuum dessen Stille vorenthält - an Bildern evozieren, die sich mir "in dem, was das Individuum der Stadt an gefühlter Stille, Leisigkeit(?) (zurück)gibt" verdichten.

:)

hier klicken bookishasearlgrey meinte dazu am 29.08.2010: Das mit dem Hymen war tatsächlich ziemlich frech! Doch erstmal grinste ich.
Nun, über die Stelle mit dem Friedhof habe ich lange nachgedacht. Es soll eigentlich einen Gegensatz geben, hier - der Friedhof, dort - der Park. Das empfindende lyrische Ich hier, jetzt im Friedhof und dort, im Park. Aber wenn man (du) den Ort am Ghettoblaster erkennst, dann finde ich das auch sehr schön. Jede Klärung fand ich jedenfalls bisher sperrig.
Ich mag deine Kommentare übrigens sehr! Bisher lobend, aber nicht oberflächlich, sondern sich wirklich konstruktiv mit Details befassend, sind sie wirklich hilfreich. Danke.
Liebe Grüße,
Regine

hier klicken ...und Deine Meinung zu diesem Kommentar?
Kommentar von hier klicken eilika (12.11.2010)    diesen Kommentar melden
diesen text mag ich sehr. die individualisierung einer metroploe.
hier klicken bookishasearlgrey meinte dazu am 13.11.2010: Danke. Das freut mich!

hier klicken ...und Deine Meinung zu diesem Kommentar?
ues Kommentar von hier klicken ues (15.04.2011)    diesen Kommentar melden
Ich mag, dass (und wie –) du hier drei Mal vom Allgemeinen zum Besonderen übergehst. So erkenne ich einmal Berlin ansich wieder, aber auch dich in ihm, deinem Berlin. Insofern liefert Berlin dir- und du dem Leser stimmige sowie stimmungsvolle Bilder. >Leise ist mein Berlin / es gibt dich, sie, ihn und mich.< macht mich lächeln. (8


Grüße aus der Nachbarschaft
–ues

hier klicken Sag Deine Meinung zu diesem Kommentar!


zum Zwecke des Urheberschutzes registriert bei der VG Wort
  
bookishasearlgrey
Veröffentlicht am 10.08.2010. Dieser Text wurde bereits 1467 mal aufgerufen; der letzte Besucher war ein Gast am 16.06.2013.
Lieblingstext von:
hier klicken SteveHenley, hier klicken .Bea.é.Loir., hier klicken MagunSimurgh, hier klicken ZornDerFinsternis.

Leserwertung
· gefühlvoll (2)
· berührend (1)
· ironisch (1)
· profan (1)

hier klicken Text kommentieren

hier klicken Mehr über bookishasearlgrey
hier klicken Mehr von bookishasearlgrey
hier klicken Mail an bookishasearlgrey

Blättern:
hier klicken voriger Text
hier klicken nächster Text
hier klicken zufällig...

Weitere 4 neue Texte von bookishasearlgrey:
hier klicken Pasch hier klicken kalter rauch hier klicken die musik hier klicken sommer hier

Mehr zum Thema "Stadt" von bookishasearlgrey:
hier klicken Aus grünen Auen springend in blutrote Blätter fallen hier klicken (nacht) macht (sich) (bemerk) bar

Was schreiben andere zum Thema "Stadt"?
hier klicken Römische Geschichten 2 (Prinky) hier klicken Auf der Fähre (fritz) hier klicken Kleine Heimathommage (Sash.Vinograt) hier klicken haßfurt (Perry) hier klicken zwischen den blöcken (xanthippe) hier klicken gehetzt (xanthippe) hier klicken winterquartier (W-M) hier klicken Kapitel 2 (rimedim) hier klicken Man (Jack) hier klicken Kapitel 2 (rimedim) und hier klicken 122 weitere Texte.

Dieser Text ist urheberrechtlich geschützt. hier klicken mehr Infos dazu.
hier klicken diesen Text melden



hier klicken nach oben
 
© 2003-2013 keinVerlag.de | hier klicken nur Text | hier klicken Impressum | hier klicken Nutzungsbedingungen  | hier klicken Made by Language & Web