Fahrendes Volk

Alltagsgedicht zum Thema Abenteuer

von  Isaban

Wie Nebelparder schleicht die Nässe
Asphalt und Trottoir entlang.
Vor Ampelpalmen röhren Bässe:
moderner Straßenwalgesang,
bizarr und ohne Gegenklang.

Dann schnellt das Licht von Rot auf Grün;
der Weg ist frei, die Nacht so leer,
dass Stadtnomaden weiterziehen,
bis neue rote Lichter blühn,
auf Pfaden ohne Wiederkehr.

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Kommentare zu diesem Text

Dieter Wal (58)
(06.04.11)
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Caty (71)
(06.04.11)
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steyk (57)
(06.04.11)
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 Bergmann (06.04.11)
Bisschen dick aufgetragene Stadt-Metaphorik.
LG, Uli

 Theseusel meinte dazu am 06.04.11:
Ja, ich stimme Uli zu - aber wenn es "Straßenbalzgesang" heißen würde *hach* nach dem Motto:"Auch im Stadtverkehr hat unser IQ das Nachsehen!";)
LudwigJanssen (54)
(06.04.11)
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Sternschnuppe (25)
(06.04.11)
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 Lala (06.04.11)
Hallo Isaban,

wie wäre es mit:

"moderner Rotwildbrunftgesang" ?

Denn das Röhren und der Nebel und die verlassene Stimmung einer asphaltgeteerten Ausfalls-Straße zwischen Provinz und weiter Welt, zwischen Sein und Wollen, drängt sich mir nicht als melancholischer Walgesang in einer ampelfreien und leitplankenleeren Ozeanwelt auf.

Es röhrte

Lala
Dieter Wal (58) antwortete darauf am 07.04.11:
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 Lala schrieb daraufhin am 07.04.11:
... da drehen nicht nur die Reifen durch.
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