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Letztendlich

Sonett zum Thema Abgrenzung
von hier klicken Isaban.

Letztendlich
(von Koka)

Die stillen Flure kennen keine Stunden.
Der Tag besteht aus engen, weißen Zimmern.
Mal hört man Schritte, Flüstern oder Wimmern,
was sonst noch war, ist jüngst entschwunden,

denn Raum für Raum füllt monoton
der Puls aus stählernem Gerät.
Herr hilf, es ist noch nicht zu spät,
schrillt Tropf um Tropf durch die Station.

Aus dünnen Nadeln rinnt dir Zeit
in blaue, bettgebundne Venen,
betäubt die Schmerzen und das Sehnen,
es wäre noch nicht ganz so weit.

Noch tickt die Uhr, noch bist du hier
und lauschst den Schritten vor der Tür.

URL dieses Textes: hier klicken www.keinVerlag.de/308289.text

Anmerkung von Isaban: Besten Dank an Koka für das Überlassen des Bildes!

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Kommentare und Diskussionen zu diesem Text

AronManfeld Kommentar von hier klicken AronManfeld (24.08.2011)    diesen Kommentar melden
Hmmm.... Schon bessere Sonics von Dir gesehen.
hier klicken Isaban meinte dazu am 24.08.2011: Weißt du, bei solchen Aussagen ist die Begründung das Interessante.

Liebe Grüße,

Sabine

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Bergmann Kommentar von hier klicken Bergmann (24.08.2011)    diesen Kommentar melden
Gefällt mir nicht übel. Gute Steigerung im ersten Terzett (oder dritten Quartett) und in den Schlussversen - mit beachtlicher Tendenz ins Allgemeine, denn das weiße Khs.-Zimmer ist nur ein (häufig erlebbares) Beispiel für das Sterben und die immer dünner fließende Zeit... Ein gutes Sonett, eins deiner starken.
LG, Uli

hier klicken Isaban meinte dazu am 24.08.2011: Vielen Dank, lieber Uli!
LG, Sabine

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Dieter Wal Kommentar von hier klicken Dieter Wal (24.08.2011)    diesen Kommentar melden
Metrisch ist das Kraut und Rüben. Die Reime sind konventionell. Inhaltlich ist der Text dem grauen Krankenhausalltag mehr oder weniger gerecht geworden. Mit Ideen wird darin äußerst sparsam umgegangen. ;)

Was wolltest du erreichen?

hier klicken Manu meinte dazu am 24.08.2011: @Araki : wer einmal in einer solchen Situation war, weiß ganz sicher, was Isaban ausdrücken und erreichen möchte. Für mich geht es zumindest nicht um grauen Krankenhausalltag, sondern um eine furchtbare Zeit, in der man nicht weiß, ob ein Mensch überleben wird...
hier klicken Isaban antwortete darauf am 24.08.2011: Lieber Araki,

der Text besteht durchgehend aus reinen Jamben, dem Inhalt entsprechend wird am Ende der ersten Strophe eine Versverkürzung eingeführt, die sich bis zum Schluss durch den Text zieht, ansonsten gibt es keinerlei metrische Brüche. Wo genau siehst du denn Kraut-und-Rüben-Metrik?

Interessant fínde ich, dass du grauen Krankenhausalltag in den Text interpretierst - auf jeden Fall eine spannende Betrachtungsweise.

Hab besten Dank für deine Rückmeldung

LG, Sabine

@ Manu: Ach nun lass ihm doch seine ganz persdönliche Interpretation, Manu, er hat sich doch so viel Mühe gegeben. :))

Ich grüß dich.

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asche.und.zimt Kommentar von hier klicken asche.und.zimt (24.08.2011)    diesen Kommentar melden
Hallo Sabine,

der Aussage, ich hätte schon bessere Sonette von dir gelesen, würde ich mich anschließen, aber zur Begründung, soweit sie mir gelingt:

Zunächst stoße ich mich an diesem sehr langen Satz von V3 bis V6. Auf mich wirkt das irgendwie, naja, ausgeleiert? Mit V4 kann ich außerdem wenig anfangen, weil er so unkonkret ist, er mir eher einfach V1 im Reim zu ergänzen scheint, es ihn selbst aber nicht wirklich braucht. Nicht so richtig zu fassen, was mich in dem Eindruck bestätigt, den ich an der Stelle ohnehin schon aufgrund des so langen Satzes habe.

Im V6 wirkt "Puls aus stählernem Gerät" auf mich, als fehle etwas, das "[..]einem[...]stählerne[n] [...]". Auch wenn es ja nicht tatsächlich fehlt. Aber ich hätte mit dem Vers wohl weniger Probleme, stünde da: "aus stählernen Geräten".

Interessant ansonsten, dass du vom unpersönlichen "man" von V3 in V9 zum "dir" gehst. Ich glaube, da fände ich besser, in der ersten Strophe zu schreiben: "Mal hörst du [...]", auch wenn du vielleicht bewusst anfangs unpersönlich bleiben wolltest. Aber für mich wäre es stimmiger, wenn das vereinheitlicht wäre.

V12 kommt mir persönlich etwas zu plötzlich, weil ich finde, dass ihm eigentlich noch etwas anderes vorangehen müsste. Was wäre noch nicht "ganz so weit" und was ist "ganz so weit"? Ich habe kurz überlegt, was wäre, wenn man schriebe: "doch ist es noch nicht ganz soweit", doch worauf würde sich das dann beziehen? Auf die Schmerzen und das Sehnen aus dem Vers davor, also darauf, dass beides noch nicht betäubt ist? Obwohl ja beides gerade betäubt wird und wohl auch schon etwas länger. Vielleicht stell ich mich auch einfach doof an, aber den Vers kann ich irgendwie nicht einordnen.

Den Abschluss finde ich gut, sowohl inhaltlich als auch stilistisch in Form des Parallelismus im vorletzen Vers und des (unreinen) Paarreims.

Aber alles in allem bekomme ich das Gedicht irgendwie nicht zu fassen, eben aufgrund der vielen Enjambements. Ich denke, es hätte dem Gedicht gut getan, hier und da noch eine Pause reinzusetzen, es ein wenig anders zu strukturieren, damit es griffiger wird. Ich hoffe, du kannst nachvollziehen, was ich meine.

mit lieben Grüßen,
p.

hier klicken Isaban meinte dazu am 24.08.2011:
Zunächst stoße ich mich an diesem sehr langen Satz von V3 bis V6. Auf mich wirkt das irgendwie, naja, ausgeleiert? Mit V4 kann ich außerdem wenig anfangen, weil er so unkonkret ist, er mir eher einfach V1 im Reim zu ergänzen scheint, es ihn selbst aber nicht wirklich braucht. Nicht so richtig zu fassen, was mich in dem Eindruck bestätigt, den ich an der Stelle ohnehin schon aufgrund des so langen Satzes habe.


Schitte aber auch, denn genau so sollte es wirken - und zwar ganz genau so, denn diese Wirkung entspricht vollkommen dem Inhalt, drückt also ganz genau das aus, was ich darstellen wollte - Monotonie, das Wegfallen der Welt draußen, das vage Verschwimmen der Realität draußen vor der Türe, die verschwommene aber vorhandene Grenze zum Rest der Welt. Ich sollte mich also vermutlich freuen, dass die von mir gewählten Stilmittel ganz genau so wirken, wie ich es mir vorgestellt habe.

Im V6 wirkt "Puls aus stählernem Gerät" auf mich, als fehle etwas, das "[..]einem[...]stählerne[n] [...]". Auch wenn es ja nicht tatsächlich fehlt. Aber ich hätte mit dem Vers wohl weniger Probleme, stünde da: "aus stählernen Geräten".


Da kann ich ehrlichgesagt das Problem nicht sehen, der Satz ist sowohl grammatikalisch als auch was die Aussage betrifft korrekt, lieber P.

Interessant ansonsten, dass du vom unpersönlichen "man" von V3 in V9 zum "dir" gehst. Ich glaube, da fände ich besser, in der ersten Strophe zu schreiben: "Mal hörst du [...]", auch wenn du vielleicht bewusst anfangs unpersönlich bleiben wolltest. Aber für mich wäre es stimmiger, wenn das vereinheitlicht wäre.


Ist eine Überlegung wert, ich lass die Anregung mal in Ruhe sacken. Gedacht war es als Zoom vom "Weitwinkel" zum lyrischen Du.

V12 kommt mir persönlich etwas zu plötzlich, weil ich finde, dass ihm eigentlich noch etwas anderes vorangehen müsste. Was wäre noch nicht "ganz so weit" und was ist "ganz so weit"? Ich habe kurz überlegt, was wäre, wenn man schriebe: "doch ist es noch nicht ganz soweit", doch worauf würde sich das dann beziehen? Auf die Schmerzen und das Sehnen aus dem Vers davor, also darauf, dass beides noch nicht betäubt ist? Obwohl ja beides gerade betäubt wird und wohl auch schon etwas länger. Vielleicht stell ich mich auch einfach doof an, aber den Vers kann ich irgendwie nicht einordnen.


Hm. Kommt wirklich nicht durch, dass sich das "es wäre noch nicht ganz so weit" auf den bevorstehenden Tod bezieht?

Aber alles in allem bekomme ich das Gedicht irgendwie nicht zu fassen, eben aufgrund der vielen Enjambements. Ich denke, es hätte dem Gedicht gut getan, hier und da noch eine Pause reinzusetzen, es ein wenig anders zu strukturieren, damit es griffiger wird. Ich hoffe, du kannst nachvollziehen, was ich meine.


Nee, nicht wirklich. Dieses Weitergleiten, die Auflösung der gewohnten Strukturen innerhalb der festen Form des Sonettkorsets waren von mir als zusätzliches Schmankerl gedacht.
Zum Greifen nah, aber ganz gewiss nicht griffig - nee, griffig darf der Text ganz gewiss nicht werden, alles zu Glatte, Lliebliche und zu Wohlgefällige würde zu sehr dem Thema/Inhalt widersprechen. Ist es falsch, wenn ein Text zu einem wirklich unbehaglichen Thema Unbehagen erzeugt, weil er eine wirklich unbehagliche Stimmung wiedergibt?
Ich lass mir deine Anregungen natürlich durch den Kopf gehen, aber so richtig überzeugt haben sie mich nicht. Mag sein, dass mein Abstand zum Text noch nicht ausreicht, ich lasse sie erstmal sacken.

Hab vielen lieben Dank für deine intensive Beschäftigung mit dem Text und deinen ausführlichen Kommi. Wie gesagt, ich lass erst mal sacken.

Herzliche Grüße,

Sabine

Edit: RS
(Antwort korrigiert am 24.08.2011)
hier klicken asche.und.zimt antwortete darauf am 24.08.2011: Hallo Sabine,

dass V6 sowohl inhaltlich als auch grammatikalisch in Ordnung ist, stell(t)e ich auch gar nicht infrage. Es liest sich für mich dennoch nicht gut. Ansonsten ist es ja soweit erstmal wunderbar, dass du genau die Wirkung erzielt hast, die du beabsichtigt hast. Dann gehen unsere Vorstellungen dessen, was wir gut finden, in dem Fall wohl einfach auseinander. : )

Das "es wäre noch nicht ganz so weit" assoziierte ich schon mit Tod, ja, aber vor allem weil das in den beiden Versen darauf sehr deutlich wird. Das "wäre" irritiert mich zu sehr, weil das ja indirekte Rede ist (?), die Zeit also vermittelt, "es wäre noch nicht ganz so weit." Das kann man so schon auch rauslesen, aber für mich kommt es ein wenig plötzlich.

Wenn du dieses Weitergleiten beabsichtigt hast, läuft meine Kritik natürlich etwas ins Leere. Dann bleibt mir nur festzustellen, dass das funktioniert hat, es mich als Stilmittel aber nicht überzeugt. Ich könnte mich auf den Inhalt besser einlassen, wenn die Form eine etwas andere wäre.

mit lieben Grüßen!
hier klicken Bergmann schrieb daraufhin am 24.08.2011: Nebenbei gesagt:

Hier - und besonders bei anderen Kommentarmatadoren geht mir rein formal auf den Geist, dass der jeweilige Kommentator haufenweise mit Zitaten aus seinem Kommentar 'gespiegelt' wird. Das wirkt - formal - wie stückweises Auseinandernehmen und hat etwas sehr Unfreundliches und Belehrendes von oben herab, oder aber etwas ziemlich Naives, Unerfahrenes.

Es müsste doch unter uns möglich sein, Referenzen viel eleganter ohne langatmige Wiederholung der Gegenposition zu formulieren.

Also diese Quotation-Masche finde ich übel. Das fällt mir schon lange bei Vorturner LudwigJanssen auf; aber auch bei anderen.
hier klicken Isaban äußerte darauf am 24.08.2011: @ asche.und.zimt:

Das "es wäre noch nicht ganz so weit" assoziierte ich schon mit Tod, ja, aber vor allem weil das in den beiden Versen darauf sehr deutlich wird. Das "wäre" irritiert mich zu sehr, weil das ja indirekte Rede ist (?), die Zeit also vermittelt, "es wäre noch nicht ganz so weit." Das kann man so schon auch rauslesen, aber für mich kommt es ein wenig plötzlich.


Das " es wäre" ist Konjunktiv 2, Präteritum, bedeutet im Grunde, dass die Aussage unreal ist, die Sehnsucht/der Wunsch, dass es noch nicht so weit sei, ist also als unerfüllt zu betrachten.

Wenn du dieses Weitergleiten beabsichtigt hast, läuft meine Kritik natürlich etwas ins Leere. Dann bleibt mir nur festzustellen, dass das funktioniert hat, es mich als Stilmittel aber nicht überzeugt. Ich könnte mich auf den Inhalt besser einlassen, wenn die Form eine etwas andere wäre.


Wäre dann aber ein ganz anderer Text, ne? ;)

Liebe Grüße,

Sabine

@ Uli: Das ist kein stückchenweise Auseinandernehmen, das ist ein stückchenweise Beantworten und in den meisten Literaturforen durchaus üblich. Ein ausführlicher Kommentar verdient schon eine ausführliche Antwort. Wenn man aber - wie ich zum Beispiel - berufstätig ist, eine große Familie und einen großen Haushalt hat und zeitlich etwas begrenzt ist, was das Beantworten von Kommentaren angeht, dann ist die "Quotenregelung" eine sinnvolle und zeitsparende Angelegenheit. So kann man Stück für Stück auf umfangreichere Rückmeldungen eingehen, ohne dass man noch einmal mühsam abtippen oder umformulieren muss, was der Kommentator schrieb, damit man explizit drauf eingehen kann. Belehrendes oder Unfreundliches kann ich dabei nicht entdecken, sofern - wie hier - sowohl Kommentar als auch Rekomm sachlich und textbezogen bleiben.

Liebe Grüße,

Sabine
hier klicken Bergmann ergänzte dazu am 24.08.2011: Gut, das ist ein Argument. Trotzdem finde ich diese Mode derartiger 'Literaturforen', die nach meiner Kenntnis entsetzlich schwach sind, nervend. Literarisch tätig sein zwischen Küche und Computer pendelnd - das ist nicht gut. Ich empfehle: In der Kürze liegt die Würze, nicht so kleinlich auf jeden Gedankenfurz eingehen. - Ich seh's DIR gern nach, aber ich habe meine Vorbehalte bei anderen Kommentatoristen...
:-)

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Kommentar von KoKa (42) (24.08.2011)    diesen Kommentar melden
Letztendlich soll genau was aussagen? Genau! Letztendlich hat man vielleicht Glück gehabt ... Die stillen Flure - wer kennt die nicht, vor allem nachts, auf Station, wenn man dann noch vor einer OP - der Tag, toll interpretiert. Wenn man es liest, hört man sie wieder, die Mitpatienten, sich selbst, das eigene und das Wimmern der anderen, riecht die Angst ... kurzum, dieses Werk trifft jeden Punkt, bei jenen, die wissen und die mitfühlen, jede Zeile deines Werkes ist ein Sprung zurück. Für mich, für andere, für viele. Kompliment
hier klicken Isaban meinte dazu am 24.08.2011: Das ist auf jeden Fall auch eine gute und in sich stimmige Interpretation, John.
Vielen Dank für die Rückmeldung, dein Hineinfühlen in den Text und das Lob!

Liebe Grüße,

Sabine
hier klicken baerin antwortete darauf am 24.08.2011: ... die sache mit dem bild funzt, das freut mich :))

interpretationen, bild und gedicht
harmonieren bestens

glg
chris
KoKa (42) schrieb daraufhin am 24.08.2011: @baerin, die funzt weil Isaban es auch wusste, ihr seid eben schlauer als ich, mit den Bildern und so. Mir ging es darum, zu wissen, wie man die in einen Kommentar einbaut. Was ich ja jetzt weiß :-)
hier klicken Isaban äußerte darauf am 24.08.2011: @ baerin: He he, mich auch. :D

Hab vielen Dank für dein Mitfreuen und die Rückmeldung, liebe Chris.
Herzliche Grüße,

Sabine

@ KoKa:

ihr seid eben schlauer als ich

Sag bloß, du hattest was anderes erwartet? :P

Edit: RS
(Antwort korrigiert am 25.08.2011)
KoKa (42) ergänzte dazu am 24.08.2011: Nein, ich erwarte nie nichts und davon immer sehr viel :-)
hier klicken baerin meinte dazu am 24.08.2011: "ihr seid eben schlauer als ich"

nun ja, ich muss gestehen, in wirklichkeit kann ich es gar nicht,
ich kopiere immer nur und setzte mein bild ein für das ursprüngliche,
welches ich am anfang von einem guten geist bekam :o))

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EkkehartMittelberg Kommentar von hier klicken EkkehartMittelberg (24.08.2011)    diesen Kommentar melden
Bei diesem Inhalt mag ich nicht von "gefallen" reden. Aber ich sage gerne, dass mich das Sonett auf jeder Ebene der lyrischen Gestaltung überzeugt.
Ekki

hier klicken Isaban meinte dazu am 25.08.2011: Das freut mich sehr, Ekki, herzlichen Dank!

Liebe Grüße,
Sabine

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Kommentar von Rechtschreibprüfung (30) (18.11.2011)    diesen Kommentar melden
Ich finde, das Krankenhaus-Stillleben hast Du gut eingefangen. Es mag an meiner eigenen Erfahrung liegen, die ich zu sehr in dieses Gedicht lege, aber es hat mich zu berühren gewusst.
Nach meinem Geschmack sind die kurzen, parataktischen Verse stärker: sie spiegeln das Tropfen stärker wider, das durch den Text geht.
Manche Mittel - Herr Hilf, der Konjuktiv -, wirken auf mich fast schon zu wenig kühl, zu sehr versöhnlich vielleicht.
Aber auf eine Sünde muss ich Dich hinweisen: Letztendlich geht gar nicht, das ist garstigste Tautologie in meinen Augen! Entweder letztlich oder endlich, aber nicht diese Schimäre - da sei Gott vor.

Beste Grüße
Re.

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Anne Kommentar von hier klicken Anne (10.09.2012)    diesen Kommentar melden
Hallo Sabine, trifft es für mich derzeit punktgenau. Erschreckend wahr. Gruß Anne
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zum Zwecke des Urheberschutzes registriert bei der VG Wort
  
Isaban
Veröffentlicht am 24.08.2011, 1 mal überarbeitet (letzte Änderung am 24.08.2011). Dieser Text wurde bereits 849 mal aufgerufen; der letzte Besucher war ein Gast am 14.06.2013.
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