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Leere

Kurzgedicht zum Thema Leben/Tod
von hier klicken Peer.

Er würde gern was hinterlassen,
wenn er aus diesem Dasein tritt.
Etwas, das ihn mal überdauert.
Er hinterlässt, woran er litt.

URL dieses Textes: hier klicken www.keinVerlag.de/317674.text

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Kommentare und Diskussionen zu diesem Text

styraxx Kommentar von hier klicken styraxx (03.01.2012)    diesen Kommentar melden
Auch das ist eine Hinterlassenschaft, wenn auch imaterieller Art. Zwangsläufig fragt man sich, woran er denn litt. Aber ich vermute der Kurztext will das gar nicht beantworten. Muss er auch nicht.
Überdauern wird uns wohl vieles, nur wir uns selber nicht. LG

hier klicken Peer meinte dazu am 03.01.2012: Wie du recht vermutetest, ist das, woran er litt, unwesentlich. Wahrhaft überdauern tun auch immer nur die immateriellen Dinge, eben auch Leere.;-) Mancher hat aber auch wirklich etwas hinterlassen, weil er denn an den Zuständen in denen er lebte, litt. Der Schiller, der an der Beschneidung seiner Freiheit durch seinen damaligen Landesherrn litt, bspw. die Räuber und den Tell;-)
LG Peer
(Antwort korrigiert am 03.01.2012)

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ViktorVanHynthersin Kommentar von hier klicken ViktorVanHynthersin (03.01.2012)    diesen Kommentar melden
Er hinterlässt (eine) Leere, kann auch bedeuten, dass er als Person (z.B. Familienvater) vermisst wird. Mir gefällt Deine Lee(h)re, lieber Peer.
Herzlichst
Viktor

hier klicken Peer meinte dazu am 03.01.2012: Diesen Gedanken hatte ich bei Abfassen des Textes auch. Freut, dass es gefiel und habe noch ein gesundes und frohes Jahr 2012.:-)
LG Peer
(Antwort korrigiert am 03.01.2012)

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Kommentar von Gruszka (62) (03.01.2012)    diesen Kommentar melden
Diese Leere ist vieldeutig, lieber Peer. Der Betreffende litt wohl an innerere Leere und entweder er hiniterläßt nichts=Leere,
sprich keiner schert sich mehr um ihn, weil man ihn zu Lebzeiten auch kaum bemerkt hat, oder er hat jemandem doch etwas bedeutet und hinteräßt bei demjenigen eine tiefe innere Leere=eine Unersetzbarkeit der verlorenen Person. Jetzt kann natürlich jemand der unter einem Ausgebranntsein litt=kreative, oder beruffliche innere Leere, oder einer Sinnleere, durchaus für andere eine Fülle gewesen sein, aus Zeiten in welchen er geben konnte. Natürlich kann man es auch anders sehen: Jemand der an etwas litt, kann durchaus etwas großes, etwas aus diesem Leiden Hervorgegangene hinterlassen und es bleibt, wenn er fort ist für alle die ihn kannten eine Leere zurück, weil derjenige nichts mehr schaffen wird können und niemand ihn bezüglich dessen ersetzen kann -zumindest werden es viele glauben, denn letztendlich ist, beruflich, oder kreativ betrachtet jeder ersetzbar ;-)
Privat, menschlich, jedoch weniger, oder garnicht.
Mit herzlichen Grüßen, Irene :-))))))

hier klicken Peer meinte dazu am 03.01.2012: Irene, da haste mal wieder umfassend beleuchtet. Ich hätte es sogar noch offener gestalten können, hätte ich einen nichtssagenderen Titel gewählt. Habe lieben Dank für deine umfangreiche Auseinandersetzung mit dem Text.:-)
LG Peer

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Phönix Kommentar von hier klicken Phönix (04.01.2012)    diesen Kommentar melden
Wir hinterlassen immer etwas, selbst wenn es nur Leere ist, denn auch darüber wird nachgedacht und gesprochen. ;-)
Liebe Grüße,
Stefan

hier klicken Peer meinte dazu am 04.01.2012: Da gebe ich Dir, lieber Stefan, vollkommen recht, denn eine völlige Leere wird es nie geben, man hinterlässt immer irgendwelche Abdrücke, selbst Unausgesprochenes spricht eine eigene Sprache.;-) Habe lieben Dank fürs Vorbeischauen und noch ein frohes und gesundes Jahr 2012.:-)
LG Peer

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HerrSonnenschein Kommentar von hier klicken HerrSonnenschein (04.01.2012)    diesen Kommentar melden
Das gefällt mir sehr.Wahr verdichtet.

Ein gutes, volles Jahr 2012 wünscht dir der

Sonnenschein

hier klicken Peer meinte dazu am 04.01.2012: Ach, freut mich sehr, Herr Sonnenschein, dass Deinen Namen auch mal unter einem meiner Texte lesen darf. Ich wünsche ebenfalls ein gesundes und inspiratives Jahr 2012.;-)
LG Peer

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zum Zwecke des Urheberschutzes registriert bei der VG Wort
  
Peer
Veröffentlicht am 03.01.2012. Dieser Text wurde bereits 514 mal aufgerufen; der letzte Besucher war ein Gast am 15.06.2013.
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