| Erlebtes zieht an mir vorüber, wie ein Film. Nein, es ist mehr als ein solcher, nur der Vorspann, bevor ich hinein gleite ins zuvor Gezeigte. Im ständigen Perspektivenwechsel, erst aus meiner, dann aus der des Gegenüber, jener Menschen, die auf wandernden Lebenspfaden Begegnung waren, Bedeutung hatten. Ich tauche in andere Wirklichkeiten ein, in andere Körper und das darin überlagerte Bewusstsein, aus denen ich mein früheres Selbst erlebe, und während dieser Zeitspannen in ihren einzigartigen Rollen stecke; mein Handeln durch andere Augen, Herzen und ihre Wahrnehmung im und am jeweiligen Leib erfahre. All die Freude, all der Schmerz, jede Emotion, Empfindung und jeder Gedanke innerhalb einer Ich subjektiven Realität von schonungsloser Klarheit. Lebensstrecken aneinander gereiht zu einem lebenslangen Realitätsteppich, durchwebt von meinem Selbst, ergießt sich mein Bewusstsein betrachtend durch alle Erlebnispunkte.
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