Jubiläum? Mein 400. Text...

Ansprache zum Thema KeinVerlag

von  Fuchsiberlin

Ich dachte mir, dass ich anläßlich meines 400. auf KV-veröffentlichtem Textes, etwas Persönliches schreibe.

Selbstkritisch hinterfragt, denke ich, dass ich nicht zu den großen und sehr talentierten Gedichteschreiben gehöre. Gedichte bedeuten für mich nur insofern ein Handwerk, als dass im Text möglichst keine Rechtschreibfehler existieren, und sich die Grammatik möglichst auch fehlerfrei präsentiert. Dennoch wirds auch hierbei zu Fehlern kommen, das ist menschlich.

Manch ein Text von mir mag gut geschrieben sein, ein anderer bewegt sich rein stilistisch bedingt vielleicht eher im Bereich der lesbaren Grottigkeit. Ich bin schliesslich keine kreative Gedichte-Fabrik.

Doch all meine Texte verbindet eines:

Authenzität.

In der Regel verwende ich kein sogenanntes  "Lyrisches- Ich". All meine Gefühle, meine Gedanken, meine Lebens(an-)sicht, meine Lebenseinstellung, Gehörtes, Gesehenes bilden in meinen Texten ein Gemisch, in denen sich Worte zu gefühlten geschriebenen Gedanken verbinden.

Ich schreibe meine Texte aus dem Bauch heraus.

Manch einer mag meine Texte, ein anderer lehnt sie ab.

Gefühl und Kopf sprechen hier manchmal verschiedene Sprachen.

Mit manch einem Text polarisier(t)e ich, das spürte ich, doch ich setze mich mit kritischen Stimmen auseinander, sofern sie nicht aus einem einfachen "Der Text ist schlecht" bestehen.

Lernen kann man bei einer Kritik nur dann, wenn der Kritiker einem auch Tipps bzw. Verbesserungsvorschläge bezüglich eines Textes unterbreitet.

Ich danke den Kritikern, die mich zum Nachdenken brachten und desweiteren den Lesern, die meinen Texten etwas oder etwas mehr abgewinnen können bzw. konnten.

Aufgrund meines schon in der Kindheit Erlebtem, und vielen Psychotherapien bin ich auch ein selbstkritischer Mensch, und weiß um meine Schwächen, und ich stehe zu mir als Wesen "Jörg". Ich bin wie ich bin, so wie Du bist wie Du bist.

Entweder man mag mich im gesamten Wesen, ohne Teilbereiche meiner gefühlten und erlebten Welt auszublenden, oder man lässt es sein. Nicht alles und nicht jeden kann man mögen. Ich mag auch nicht alles und nicht jeden im Leben.

Desweiteren bin ich zu Menschen, denen ich begegne, erst einmal nett, denn jeder hat eine Chance verdient. Doch ich besitze so wie jeder andere Mensch auch Ecken und Kanten.

Wahre Liebe zeichnet sich dadurch aus, dass man den anderen genau so wahrnimmt und in seinem Wesen so annimmt wie dieser in seinem gesamten Wesen lebt und fühlt, und dies ohne wenn und aber. Sofern der andere keinem anderen bewußt böswillig schaden will.

Ich sperre die Kommentarfunktion für diesen Jubiläumstext, einfach aus dem Grund, weil dieser Text auch eine gefühlte Selbstdarstellung beinhaltet.

Auch dies warf man mir in einem Text mal vor, also "Selbstdarstellung", doch letztendlich stellen wir Menschen uns Tag für Tag gegenüber anderen selbst dar.

Mit meinen Texten möchte ich auch zum Nachdenken bewegen, manch einem Mut und Hoffnung vermitteln, und einen scheuklappenlosen Blick aufs Leben ermöglichen.

Wir Menschen tragen manchmal diese Scheuklappen, auch ich, schließlich bin auch nur ein Mensch, der genauso Fehler begeht wie andere.

Das Leben malt weder nur regenbogenfarbene, noch schwarze und weiße Bilder. Es ist ein Mix aus vielen unterschiedlichen Farben. Manchmal wirkt das Leben auch farblos.

Egal, was auch immer im Leben passiert,
meine ureigene Lebenserfahrung:

Die Hoffnung und der Glaube an diese
als auch die Liebe bilden das Benzin unseres Lebensmotors.

Wie immer spontan aus dem "Bauchgefühl" heraus geschrieben.

So das war nun mein 400. Text auf KV...

Jörg

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