Dritte
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Vierte

Lied zum Thema Andere Welten

von  Patrix

Umrunden um nach Norden zu gelangen,
aufmachen für eine Ewigkeit.
Die Inseln unter dem Wind kreuzen
und das Kap an Backbord bringen,
am Steuer sitzen, abgekämpft,
halten bis zum Sonnenaufgang.

Nach Osten marschieren?
Tage verbringen,
vielleicht einen Monat lang,
Seitenmoräne und Sander durchqueren,
und Wasserströme,
Hände mit klammen Finger, müde
den Wind zu schneiden
wenn Tag und Nacht sich gleichen.

Schwarze Strände im Süden,
egal wohin das Auge fliegt.
Linker Hand Steilküsten, der Möwen Herz,
Ströme fallen und jagen davon.
Rechter Hand unaufhaltsame Flachheit,
endlose Leere von Winden gefüllt,
Sonne und Wolken strecken sich dort,
umarmen sich und gehen.

Das Westen zerfleischt
mal sanft strahlend,
einladende Peloponnes der Thule,
mal ultimative Rune aus Blut errichtet
als der Hexenkessel noch blühte,
Raben sangen, Kämpe flogen,
Steine bissen Schwerter,
Finger verbrannten Geister.

Die Wellen sehen,
im endgültigem Schrei erstarrt,
Götterland oder Gespenster Vorzimmer?
Wie unterscheiden können wer Baldur und wer Loki ist,
wenn Schritte im Unsinn sich verloren haben.
Den Hochsitz der Götter sah ich aus der Ferne,
es berührt den Himmel und meine Seele,
ich wagte jedoch nicht hinzugehen…
jetzt nicht.

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