Die Überwindung der Ultradekadenz

Theaterstück zum Thema Kultur

von  Terminator

Vorwort

Was ist Ultradekadenz?

Um kein Schimpfwort, sondern einen exakten Begriff zu verwenden, nenne ich die gegenwärtige abendländische Zivilistaion nicht dekadent, sondern ultradekadent. Was ist der Unterschied? Dafür sehen wir uns als Beispiel die Einstellung der Gesellschaft gegenüber der Jungfräulichkeit an. Angenommen, jemand, männlich oder weiblich, 30 Jahre alt, hatte noch nie Sex.

In Zeiten der Kultur gilt Jungfräulichkeit als gut und Sex als okay (ideational) oder gut (idealistisch) im Rahmen der Ehe. In Zeiten der Dekadenz sind sowohl Jungfräulichkeit als auch sexuelle Erfahrenheit gleichermaßen okay, das ist der klassische Liberalismus, der das Leben und Lebenlassen zum Prinzip hat. In Zeiten der Ultradekadenz gilt es als peinlich, mit 30 noch Jungfrau zu sein, wogegen ein „erfolgreiches“ promiskuitives Sexleben als erstrebenswert gilt.

Eine Kultur zu ihrer Höhezeit ist ideational oder idealistisch und an transzendenten Wertvorstellungen orientiert. Die Dekadenzphase ist durch einen Kompromiss zwischen Idealismus und Hedonismus gekennzeichnet. Wird der Hedonismus zur Norm, so handelt es sich um Ultradekadenz.


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Kommentare zu diesem Text


 Dieter_Rotmund (14.04.20)
Ach herrje, Terminator, das ist Incel/MGTOW-Gerede. Schreib' doch lieber was Fiktionales als diese Manifeste.
Dies nur als Vorschlag. Gänseblümchen pflücken, Yoga, Puzzeln, alles ist besser.

 Terminator meinte dazu am 14.04.20:
Ich schreibe nicht für Ultradekadente, sondern für (geistig-moralisch) Vitale. Ultradekadente wie Mainstream-Vollidioten, Linke, Incels, weak MGTOW, Gammas, low quality women, low quality men usw. würden schon die Tatsache der Ultradekadenz des westlichen Gesellschaft leugnen; die Überwindung der Ultradekadenz wäre ihren Interessen diametral entgegengesetzt. Sie wollen sich im Drecksloche der "Gott-ist-tot"-Amoral, der freien Sexualität, der Gleichmacherei in der Würde, der Vernichtung der Ehre nur zu gern weitersuhlen.

 Dieter_Rotmund antwortete darauf am 16.04.20:
Besonders viele Kommentare und Beiträge (in fragwürdigeren als keinverlag.de) machen aus einer Pseudowissenschaft noch keine Populärwissenschaft.
Sorry, für mich ist deser Incel/KGTOW-Kram nur ein etwas artifiziellerer Auddruck von Misogynie.

 Diogenes schrieb daraufhin am 16.04.20:
Zur Zeit der Ultradekadenz verstehen die Meisten nicht, was Selbstachtung bedeutet.

 Terminator äußerte darauf am 16.04.20:
Dieter, du stiehlst nur Zeit. Schreib doch zur Abwechslung mal einen wertvollen Kommentar.

 XtheEVILg ergänzte dazu am 27.05.20:
Heilige Scheiße. Dein Oeuvre ist echt gruselig, Terminator. Planst du einen Amoklauf?

 Terminator meinte dazu am 27.05.20:
Dummheit ist verzeihlich. Doch falls du ein Troll oder ein Fake-Account eines Gamma-Männleins hier bist, ist das nur erbärmlich.

 Dieter_Rotmund meinte dazu am 27.05.20:
Nun, ganz so weit hergeholt ist das nicht, Jack, das musst Du zugeben: Amokläufer hinterlassen nach ihren Tod oft solche langatmigen, etwas verquaste Manifeste in irgendwelchen abseitigen Internetforen ... :-o
Nichts für ungut!

 Terminator meinte dazu am 27.05.20:
Diametral Entgegengesetzes wird von der großen Masse oft für dasselbe gehalten, z. B. Gewalt und Gegengewalt, Mord und Todesstrafe, Dummheit und Weisheit.

Ich bin nicht der Amokläufer-Typ und es liegt mir nichts daran, eine Botschaft nach dem Tod zu hinterlassen. Stattdessen würde ich in aller Stille mich selbst umbringen und einen Organspendeausweis hinterlassen. Das würde ich tun, wenn ich nicht mehr leben wollte, die Entscheidung steht seit 5 Jahren fest, aber es geht mir leider immer besser, darum brauche ich meine Leber usw. erstmal selber.
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