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Innerer Monolog zum Thema Abschied

von  Mondscheinsonate

Reinheit und Unreinheit hängen von einem selbst ab; niemand kann einen anderen reinigen.
Eine buddhistische Weisheit.
Die ist mir gerade lieber, als Kafkaeskes auf Crystal mit Plastikkrallen aus der Vorstadt.
Ich kümmere mich nur noch um meine Lieben und um mich selbst.
Morgen höre ich zum Rauchen auf, wenn ich schon dabei bin, mein Gehirn umzuprogrammieren, ist die Gelegenheit günstig. Sucht macht unfrei, das ist widerlich und mit dem Erspartem kaufe ich mir einen neuen Burberry. Man muss sich schließlich Ziele setzen, sonst klappt das nicht und Laster braucht der Mensch, wahrlich, aber kein Nervengift und keine, die komplett verblöden. Und, für jede Woche, die ich es geschafft habe, ein neues Buch. Man muss viel mehr lesen, das steht fest, nicht nur hochtrabendes Zivilrecht.
Ich freue mich auf ein neues Leben. Mich interessieren Welten nicht mehr, die düster sind.

Kommentare zu diesem Text


 Dieter_Rotmund (01.02.21)
"Kafkaeskes auf Crystal mit Plastikkrallen aus der Vorstadt" - was soll das sein? Plastikkrallen, sind das diese klobigen Wegfahrsperren am Autoreifen?
"Morgen höre ich zum Rauchen auf" - nur so als Frage: Ist das ein Austriazimus? Üblich ist "mit Rauchen aufhören".

 Mondscheinsonate meinte dazu am 01.02.21:
Wie an oder zu Weihnachten, ganz dasselbe Dieter.

 Dieter_Rotmund antwortete darauf am 01.02.21:
Bei Terminen ja, ansonsten nein.
Erinnert an "das liegt am Kasten", was die völlig andere Bedeutung "das liegt auf dem Schrank" hat.

Und was sind nun diese Plastikkrallen?

 Mondscheinsonate schrieb daraufhin am 01.02.21:
Nägel aus dem Nagelstudio.
Und büdde, gewöhn dir ab, Austriazismen germanisieren zu wollen, kein Anschluss mehr gewollt. ;)
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