Weibliche Antisozialität

Kritik zum Thema Single/ Single sein

von  Terminator

Die definierende Eigenschaft von Incels ist, dass sie "unfreiwillig Single" sind (involuntarily celibate). Doch von Frauen beiderlei Geschlechts werden sie als Frauenhasser definiert. Warum? Ja, einige von denen hassen Frauen, aber viele von denen sind genauso mangina SIMPs wie die meisten Männer, die keine Incels sind.

Incels wollen nicht Single sein, sind es aber, weil sie für Frauen nicht attraktiv sind. Incels sind Männer, die von Frauen nicht gewollt, nicht begehrt oder eben auch gehasst werden. Männer, die von Frauen gehasst werden (aufgrund ihres Aussehens (etwa zu kleinwüchisig, zu südasiatisch (solchen werden kleine Penisse nachgesagt), zu unmaskulin), bleiben unfreiwillig Single.

Wer ist schuld? Keiner. So ist das Leben. Doch für unattraktive Frauen, die keinen Mann finden, sind Männer schuld. Doch die Incels können genauso behaupten, Frauen seien schuld, dass sie als unattraktive Männer keine Frauen finden. Deshalb unterstellen ihnen Frauen Frauenhass: "Ihr seid keine Opfer [wie Frauen, die keinen Mann finden], sondern Täter: Hasstäter. Ihr hasst Frauen, und darum seid ihr unfreiwillig Single!"

Es darf nach dem weiblichen Narrativ keine männlichen Opfer geben: weibliche Verlierer sind Opfer, männliche Verlierer sind Loser. Incels sind wie Feministinnen, wenn sie sich auch einen Opferstatus erstreiten wollen. Edel ist die Position der MGTOW: Incels sind keine Opfer, und unattraktive Frauen sind ebenfalls keine Opfer. Unfreiwillig Single? So ist das Leben, gilt für beide Geschlechter.

Kommentare zu diesem Text


 Oskar (11.03.21)
Warum finden denn die Unattraktiven nicht zueinander? Eine Porzelanentensammelnde sollte doch ziemlich auf einen Revellliebhaber passen. Oder hat es was mit der Erwartungshaltung zu tun, etwas bessers zu finden, als man selbst es ist? Und werden Sexroboter dieses Problem ausdifferenzieren? Nein, an mich lasse ich nur Maschinen mit Titangelenken.

 Terminator meinte dazu am 11.03.21:
Oder hat es was mit der Erwartungshaltung zu tun, etwas bessers zu finden, als man selbst es ist?
Das ist der entscheidende Punkt, wenn Beziehungen ausschließlich aus hedonistischen Gründen eingegangen werden. Eine nicht-so-geile Bitch? Nö, dann lieber eine RealDoll, bis der Fembot bei Amazon bestellbar ist. Und dann jammern, dass man einsam ist.

 Regina (11.03.21)
Seit der Heiratsmarkt sich internationalisiert hat, werden die weniger Attraktiven noch gnadenloser ausselektiert als zuvor. Allerdings braucht niemand einen bestimmten Prozentsatz an sexuellen Angeboten, sondern nur einen, den passenden Seelenpartner, und der muss nicht unbedingt hübsch sein, siehe das Märchen vom Froschkönig. Selbst, wenn man nur an Fertilität denkt, geht pro Kind nur einer. Aber die Menschheit verhält sich nicht gesund bei der Partnerwahl, aus im Unterbewusstsein hausenden Verletzungen heraus. Die Kleinwüüchsigen, Hässlichen und Unattraktiven haben die Arschkarte gezogen bei den Frauen, bei den Männern die zu starken Frauen, die kränken sie in ihrer Männlichkeit. Gruß Regina

 TassoTuwas antwortete darauf am 11.03.21:
Kommt der Kleinwüchsige, Hässliche und Unattraktive im Lamborghini daher, haben alle Männer denen die oben genannten Attribute fehlen, das Nachsehen (mit Blick auf das davon röhrende Pärchen ).
TT

Antwort geändert am 11.03.2021 um 11:43 Uhr

 keinB schrieb daraufhin am 11.03.21:
Ein Lamborghini macht schon unglaublich sexy. :D

 drmdswrt äußerte darauf am 11.03.21:
Ein Lamborghini macht schon unglaublich sexy.
Echt? Mist. Ich leih mir immer den Ferrari vom Schwager.

 Terminator ergänzte dazu am 11.03.21:
Die Kleinwüüchsigen, Hässlichen und Unattraktiven haben die Arschkarte gezogen bei den Frauen, bei den Männern die zu starken Frauen, die kränken sie in ihrer Männlichkeit.
Nur die "zu starken Frauen"? Sind darunter auch die Fetten und Hässlichen? Gibt es nicht auch "zu starke Männer": zu viel Anstand, "Love-Shyness", zu unabhängige Persönlichkeit? Oder gibt es nur Männer, die "zu schlecht" sind, und Frauen, die "zu gut" sind? Ich denke, bei beiden Geschlechtern wird Mediokrität bevorzugt; die jeweils 1-3%, die oben herausragen, und die 10-35%, die unten das basale Attraktivitätsniveau nicht erreichen, gehen leer aus.

 Graeculus (11.03.21)
weibliche Verlierer sind Opfer, männliche Verlierer sind Loser.
Mann schlägt Frau. - Was für ein abscheuliches Monster!
Frau schlägt Mann. - Was muß die Frau gelitten haben!

 Mondscheinsonate meinte dazu am 11.03.21:
Puh, vom Strafrecht hast du leider keine Ahnung. Nein. Von der Praxis des Strafrechts auch nicht. Aber, dem uralten Klischee verfallen. Es ist längst gang und gäbe und erwiesen, dass die Gewalt an Männern gestiegen ist. Noch wird dies als Dunkelziffer gehandhabt, aber niemand wundert sich mehr.
Frauen sind extrem brutal geworden.
Im Übrigen, JA, Mann ist ein abscheuliches Monster, wenn er Frau schlägt oder möchtest du das in Frage stellen? Umgekehrt genauso. Niemand hat das Recht auf einen anderen loszugehen.

 Graeculus meinte dazu am 11.03.21:
Danke für die Beurteilung meiner Kenntnis des Strafrechts.
Allerdings habe ich nichts übers Strafrecht sagen, sondern nur ein Beispiel für das von Terminator erwähnte neue Narrativ geben wollen.

Mir ist aufgefallen, daß in Filmen immer häufiger Frauen Männer ins Gesicht schlagen - und zwar in einem Kontext, in dem das als ganz verständlich erscheint bzw. suggeriert wird: "Ich verlasse dich und gehe zu einer jüngeren Frau." - Klatsch!

Nein, jemanden zu schlagen, gar ins Gesicht, das lehne ich ab, von wem auch immer es geschieht.
Daß ich das jetzt eigens betonen muß (notabene: ich habe nie in irgendeiner Weise Gewalt legitimiert) ... ist das schon ein Teil des neuen Narrativs?

 Graeculus meinte dazu am 11.03.21:
P.S.:
Im deutschen Strafrecht zumindest gibt es bloß noch einen einzigen geschlechtsspezifischen Tatbestand: das ist der Exhibitionismus, der nur bei Männern strafbar ist.

 Mondscheinsonate meinte dazu am 11.03.21:
Na ja, in den Filmen klatschen sie aber erst dann, wenn der Mann sie beschissen hat. Dann wirkt es verdienter. In Wahrheit ist es auch nur sinnlose Aggression.
Ad deinem PS. bei uns ist das mit "wer" umschrieben. Jedoch, da muss ich doch bemerken, ich kenne keine Fälle des weiblichen Exhibitionismus, außer in Kunstaktionen.
Ich gebe aber Terminator recht, dass es noch zu viele OPFER unter den Frauen gibt. Ich weiß, das wolltest du auch darstellen, aber das Beispiel war etwas missglückt meiner Ansicht nach. Die Frau, das zarte Geschlecht? Frage nicht. Ich wohne neben einem Sportplatz, da möchte ich nicht in die Schusslinie meiner jungen Geschlechtsgenossinnen kommen, wenn die sich aufregen. Ich höre es fast täglich.

PS: 80 Prozent Durchfallquote im Strafrecht. Ich glaube, niemand hat wirklich eine große Ahnung davon. Lass dir das gesagt sein.

Antwort geändert am 11.03.2021 um 15:29 Uhr

 Terminator meinte dazu am 11.03.21:
Soziale Vorverurteilung und strafrechtliche Verurteilung sind zum Glück für die Angeklagten nicht dasselbe; die Judenmassaker im Mittelalter und die Hexenverbrennungen in der Neuzeit sind Beispiele, wo das eine direkt zum anderen führte.

 Mondscheinsonate meinte dazu am 11.03.21:
CCC! Stimmt. Ehrlich gesagt sah ich das auch so, dass das zwei paar Schuhe sind, ging nur auf das Kommentar ein, das ich so nicht stehenlassen konnte.

 DanceWith1Life (11.03.21)
Also Schuhe und Blumenkohl in denselben Kochtopf legen, und die Platte auf volle Hitze, und warten bis der erste umrührt.
Hab ich das so richtig verstanden?
Das Draufpissen ersetzt das Wasser, das dann gleich gesalzen ist.
Soviel zur Gegenthese.
Natürlich gibt es eine andere Sichtweise, in welcher der Text durchaus berechtigt ist.
Ich kenne aber keinen vernunftbegabten Menschen, der nach einer Reise durch gescheiterte Beziehungen in solchen Klischees menschenwürdig überlebt.
Das heisst nicht, dass auch die Klischees sterben, ganz im Gegenteil.
Hallo Wüste, könnte jemand auch mal darüber reden, wo die Wasserstellen zu finden sind.
Das macht mich zynisch sowas, ehrlich.Lach, natürlich. Oder auch nicht. Auch egal.

 Terminator meinte dazu am 11.03.21:
Mern Text ist klar und argumentativ, dein Kommentar hysterisch und wirr. Nach dem Klischee bist du das Superweib und der Grund, warum Männer und Frauen nicht miteinander reden können. Ich kenne aber wenige Frauen, die so wirr reden wie du in deinen Kommentaren. Wahrscheinlich hat das eben nichts mit männlicher/weiblicher Kommunikation zu tun, sondern mit durchdacht/unausgegoren, und da können beide Geschlechter gleichermaßen Gescheites und Bullshit reden.

 DanceWith1Life meinte dazu am 11.03.21:
Wenn dir ein Arzt eine derartige Diagnose stellt, hol eine zweite Meinung ein, der hier, will dir was andrehen.

 Terminator meinte dazu am 11.03.21:
Ich bin nicht dein Psychotherapeut, sorry. Ein Arzt, der gegen Logorrhö behandelt, lässt sich aber googeln.

 DanceWith1Life meinte dazu am 11.03.21:
quod erat demonstrandum

 Terminator meinte dazu am 11.03.21:
Nur wer logisch argumentiert und gewonnen hat, verdient es, diese Schlussphrase zu benutzen. Sie aber müssen jetzt ins Phrasenschwein einzahlen!

 DanceWith1Life meinte dazu am 11.03.21:
Als Beispiel zur Unterstellung von Hystrerie als Antwort auf einen zugegeben provokanten Kommentar, wurde die Diagnose eines Arztes verwendet. Der Autor antwortet er sei kein Psychotherapeut. Da nirgendwo, ausser in den Gedankengängen des Autors von einer psychischen Erkrankung die Rede war, erlaube ich mir die zynische These meines ersten Kommentars als bestätigt zu betrachten.

 Terminator meinte dazu am 12.03.21:
Ach, das war eine "zynische These" und kein sinnfreies Gebrabbel? Erlaubnis was auch immer als bestätigt zu betrachten erteilt.

 DanceWith1Life meinte dazu am 12.03.21:
wer immer mir den Unterschied zwischen "zynischer These" und "sinnfreiem Gebrabbel" zu erklären sich noch in denkbar ungünstigen Ausgangsposition der hier geschmähten Incels befindet, ohne auf das ewige Gezeter von Beziehungsmenschen Rücksicht nehmen zu müssen, ergreife das Wort.
oder so ähnlich, ich glaub das Phrasenschwein pfeift.
und btw. ich muss doch hoffentlich nicht darauf hinweisen, dass diese Diskussion sich gerade am Rande des bereits erwähnten argumentativen befindet.

Antwort geändert am 12.03.2021 um 01:51 Uhr
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