warten

Gedicht zum Thema Warten

von  Létranger

wieder warten
auf der kalten bank
in dem glashaus
unterm bahnhofshimmel

unermüdlich die tauben
wie sie alles aufpicken
was das leben für sie fallen lässt

spätzug aus verona
alte rote samtvorhänge
riechen nach jahrzehnten

fährt noch ein zug
morgen früh
irgendwann

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Kommentare zu diesem Text


 EkkehartMittelberg (28.07.21)
Hallo Le,
dein Gedicht setzt die Sinnlosigkeit bloßen Wartens gut ins Bild.
LG
Ekki

 wa Bash (28.07.21)
die Züge mit Samtbezug sind zu einer Seltenheit geworden, leider, bei den neuen Konstruktionen tut einem schon nach paar min. der ... weh. das war noch Service und klasse Produktqualität damals. schönes Gedicht übrigens.
Nola (53)
(29.07.21)
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