Am Waldsee

Erlebnisgedicht zum Thema Augenblick

von  AlmaMarieSchneider

Im Halbschlaf,
wie ein Windhauch,
spielt ein Lächeln
um meine Lippen
und in mir
diese Melodie
in die ich
hinein fallen
möchte.

Im Zwielicht spiegelt,
sich der See,
tief und unergründlich.
Weit weg,
hinter dem Rohre
höre ich,
wie du nach mir rufst.

Eines täte ich wohl
dich vermissen.

Kommentare zu diesem Text


 Regina (13.10.21)
Romantik mit am fränggischn Konjunktiv: Die Liebe tät mer scho vermissn.

 AlmaMarieSchneider meinte dazu am 13.10.21:
Danke liebe Regina. Du bist auch noch wach?.
Ich arbeite noch am PC. Bin halt ein Nachtmensch.:)
LG
Alma Marie

 Regina antwortete darauf am 13.10.21:
Ich schlafe dann tagsüber ein, zwei Stunden am Nachmittag. Als Rentnerin darf ich.

 Fridolin schrieb daraufhin am 13.10.21:
müsssd des ned "däd mer scho vermissn." heiße?

 AlmaMarieSchneider äußerte darauf am 13.10.21:
Danke Fridolin. Ihr machd mi ja no gans kirre.
Liebe Grüße
Alma Marie

 harzgebirgler (13.10.21)
'wohltaten' dieser art
man sich ganz gern erspart.

lg
harzgebirgler

 AlmaMarieSchneider ergänzte dazu am 13.10.21:
Danke harzgebirgler für Deine Empfehlung und den Kommentar.
LG
Alma Marie

 franky (13.10.21)
Hi liebe AlmaMarie

Einfach wunderschön.

Grüße von Franky

 AlmaMarieSchneider meinte dazu am 13.10.21:
Freue mich, dass es Dir gefällt Franky und danke herzlich für Deine Empfehlung.
LG
Alma Marie

 EkkehartMittelberg (13.10.21)
Hallo Alma Marie,
ich mag Gedichte in schlichter Sprache. Sie werden immer seltener.
LG
Ekki

 AlmaMarieSchneider meinte dazu am 13.10.21:
Lieber Ekki,
danke für Deinen Kommentar und Deine Empfehlung. Ich bin noch am rätseln ob ich die beiden letzten Zeilen nicht doch streichen sollte.
LG
Alma Marie

 Quoth meinte dazu am 13.10.21:
Hallo AlmaMarieSchneider, gute Idee! Sie reduzieren die Gefühlsweite der vorigen Strophen.
Bei "Rohre" habe ich die Assoziazion eines lyrischen Ich auf dem Ansitz; aber gemeint ist sicherlich Schilf oder Röhricht.
Gruß Quoth

 AlmaMarieSchneider meinte dazu am 13.10.21:
Danke für Deine Unterstützung Quoth. Ja, das Rohr ist das den See umgebende Schilf.
LG
Alma Marie

 EkkehartMittelberg meinte dazu am 13.10.21:
Hallo Alma Marie
einerseits finde ich die Subjektivität der beiden letzten Zeilen interessant. Andererseits würde ich mich auch für Quoths Argument entscheiden, also streichen.

 niemand meinte dazu am 13.10.21:
Ich misch mich jetzt mal ein und wäre auch für ein Streichen der letzten beiden Zeilen. Mit lieben Grüßen, Irene

 AlmaMarieSchneider meinte dazu am 13.10.21:
Liebe niemand,
danke für Deinen Vorschlag und die Empfehlung.
Ich empfinde da etwas wie AchterZwerg. Der Schluss fehlt.

Ich denke darüber nach. Vielleicht finde ich noch eine Lösung.

LG
Alma Marie

 TassoTuwas (13.10.21)
Hallo AlmaMarie,
ich kenne so einen See, klein, umwaldet, mit einer eigenen Sage.
Dort zu sein bedeutet eine andere Welt zu spüren.

Herzliche Grüße
TT

 Quoth meinte dazu am 13.10.21:
Das kann nur der Ukleisee sein!

 AlmaMarieSchneider meinte dazu am 13.10.21:
Ja, so habe ich das auch immer empfunden. Eine Sage? Jetzt machst Du mich neugierig lieber TassoTuwas.
Danke auch für Deine Empfehlung.
LG
Alma Marie

 TassoTuwas meinte dazu am 13.10.21:
Quoth,

 AchterZwerg (13.10.21)
Ihr Lieben.
ich verstehe alle Wunschkürzer.
Aber so entfiele eine Bedeutungsebene, nämlich die des komplett Imaginären.
Die Schöne träumt. Sie träumt den See, den Geliebten und ein (voraussehbares) Ende der Amour.
D a n n täte sie eines, das Wunchbild vermissen.
Du, Alma, könntest die Endverse vielleicht ein wenig schlichter gestalten. In Richtung:

Dann würde ich dich
vermissen.

Herzliche Grüße
der8.

 AlmaMarieSchneider meinte dazu am 13.10.21:
Lieber AchterZwerg,
danke auch Dir. Passt auch nicht so recht. Schlicht ja. Von Zeit zu Zeit überarbeite ich einiges. Der Text steht jedenfalls auf meinen Merkzettel. Herzlichen Dank auch für Deine Empfehlung.
LG
Alma Marie

 Quoth meinte dazu am 13.10.21:
Mein Vorschlag für die beiden Endverse:

Aus der Tiefe schlägt
Undine die Augen auf.

Da hättest Du die Sage! Und dass Undine eine Liebende, Vermissende ist, weiß jeder!

Gruß Quoth

 AlmaMarieSchneider meinte dazu am 13.10.21:
Danke Quoth. Das hört sich gar nicht so schlecht an. Ich schlafe mal darüber.
Eventuell so:
und in der Tiefe schlägt
Undine die Augen auf
LG
Alma Marie

 Quoth meinte dazu am 14.10.21:
Undine wäre scheinbar eine dritte Person (neben dem lyrischen Ich und dem Du), in Wahrheit aber wohl nur das lyrische Ich in Verkleidung ...
Vielen Dank fürs In-Erwägung-Ziehen! Gruß Quoth

 W-M (13.10.21)
das ist ein sehr schönes gedicht mit einem guten ruhigen ton, gefällt mir

 AlmaMarieSchneider meinte dazu am 13.10.21:
Danke W-M für Deine Meinung und Deine Empfehlung.
LG
Alma Marie

 unefemme (16.10.21)
Liebe Alma Marie, ich las dein Gedicht, das in seiner Zartheit von weither zu kommen scheint, mehrmals. Es ließ mich nicht los.
Mir ist, als schriebe es in einen großen Verlust das Lächeln eines Friedens eines Wiederfindens für den Augenblick, einen Segen der tiefen Verbundenheit.
Die abschließenden Zeilen zeigen den erdhaften Schmerz, sind dann wieder weltlicher orientiert. Aus meiner Sicht "einer" Leserin würden sie dem Gedicht sehr fehlen.
Sei lieb gegrüßt

 AlmaMarieSchneider meinte dazu am 16.10.21:
Danke liebe unefemme für Deine Meinung.
Ja, so ist es gedacht.

LG
Alma Marie

 AZU20 (17.10.21)
Dieses Erlebnis war wirklich tief und unergründlich. Kommt gut rüber. LG

 AlmaMarieSchneider meinte dazu am 17.10.21:
Danke AZU20 auch für Deine Empfehlung.
Noch einen schönen Sonntag
Alma Marie
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