Der Unterschied zum Tier

Fernsehspiel zum Thema Mensch und Tier

von  Terminator

Im Kulturzustand ist der Mensch besser als das Tier. In der Dekadenz gilt: Der Mensch ist ein Tier. In der Ultradekadenz wird wieder ein Unterschied gemacht, aber er fällt zugunsten der Tiere aus.

Der Mensch als moralisches Subjekt, als Selbstzweck, als Bewahrer der Schöpfung, steht in der Kultur zurecht über dem Tier. In der naturalistisch-empiristischen Gesellschaft der Dekadenz ist der Mensch ein Tier wie jedes andere, das bloß nach Lust strebt und Schmerz meidet, und darüber hinaus nur seinen Instinkten bzw. Launen folgt. In der hedonistisch-destruktiven Ultradekadenz wird der Mensch zum Parasit der Natur, er zerstört seine Umwelt und rottet rücksichtslos Tiere aus.

Kommentare zu diesem Text


 harzgebirgler (15.10.21)
ein Grund ist ja vielleicht bislang dafür
"daß der Mensch das noch nicht festgestellte Tier". (Nieztsche, Jenseits von Gut und Böse).

 wa Bash (15.10.21)
also bereits den ersten Satz wage ich zu bezweifeln. die Kultur ist ja das soziale Miteinander etc. pp. insofern kann ich mir ganz gut vorstellen, dass sich so eine Ameise in ihrem unterirdischen Bau weitaus besser aufgehoben fühlt, als so manche Menschen in ihren Behausungen. man hat eher das Gefühl, dass eher das soziale Miteinander hier stark gegenüber der Tierwelt auseinandergleitet.

Kommentar geändert am 15.10.2021 um 16:58 Uhr

 RainerMScholz meinte dazu am 27.01.22 um 00:36:
"Die Kultur" - was immer das sein mag, - im Kontext - der noch zu erörtern wäre, - ist nicht das "soziale Miteinander" - was immer dieses bedeuten mag (hier aus deinem Kommentar).
Der komplette Ansatz ist Bullshit; oder du streichst den ersten Satz des Textes. Und dann würde ich eine Konkretisierung der Begrifflicheiten befürworten, bevor das zum reinen Gelaber wird, das nichts und alles bedeuten mag.

 RainerMScholz antwortete darauf am 27.01.22 um 00:51:
Auf das "Fernsehspiel" bin ich gespannt.
Wahrscheinlich Spätprogramm? Wenn man das noch so sagt.
Grüße,
R.
Zur Zeit online:
keinVerlag.de auf Facebook keinVerlag.de auf Twitter keinVerlag.de auf Instagram