Bitte

Gedicht zum Thema Erlösung

von  Lluviagata

O Vater, nimm von mir die Schuld,
die gräßlichen Gespenster.
den Meinen Scham und Ungeduld
und mir die blinden Fenster.

Belebe mein geschlagnes Herz,
entknote mir die Seele,
auf dass ich nie mehr Wut und Schmerz
in Dunkelheit verhehle!

Dann bist Du da und trägst mich fort
vom Tod, von schwarzen Schafen,
Du holst mich von dem Zwischenort
und lässt mich wieder schlafen.

Kommentare zu diesem Text


 Teichhüpfer (17.10.21)
Ich habe das so erlebt, das Gute kommt nicht, oder er ist es selbst.

Kommentar geändert am 17.10.2021 um 17:04 Uhr

 Quoth (17.10.21)
Ein so verzweifelt-leidenschaftlicher Text, dass man ihm die konventionellen Reime nicht nur verzeiht, sondern sie beim ersten Lesen gar nicht bemerkt! Gruß Quoth

 Létranger (17.10.21)
Begehren ist Schuld?

 Lluviagata meinte dazu am 17.10.21:
Nein, ich war unbedacht in eine falsche Kategorie geraten. Danke für den Hinweis!

 tueichler (17.10.21)
Was für ein schönes Gebet!
😎

 AchterZwerg (18.10.21)
Der Zwischenort als Vorstufe der Hölle ...
Die Götter gelten meist als gnädig. Die protestantischen etwas weniger; für die alltäglichen Sünden wirds jedoch bestimmt reichen!

Liebe Grüße
der8.
Zur Zeit online: