Sternstunden der Philosophie: Descartes verfasst den Discours

Kurzgedicht zum Thema Philosophie

von  Möllerkies

Descartes hält beim Diktieren inne:
»Ich glaube«, ruft er aus, »ich spinne.«
Dem Schreiber scheint der Satz nicht sinnig,
er schreibt: »Ich denke, also bin ich.«

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Kommentare zu diesem Text


 plotzn (25.11.21, 09:39)
Gut, wenn man einen Schreiber hat, der mitdenkt!

Heutzutage wird ja alles ohne die Qualitätskontrolle eines Schreibers in die Tasten gehauen...

Liebe Grüße,
Stefan

 Möllerkies meinte dazu am 27.11.21 um 01:00:
So isses. Danke, Stefan. Martin

 AZU20 (25.11.21, 12:13)
So muss es sein. LG

 tigujo antwortete darauf am 25.11.21 um 13:01:
Und Galileo meint drauf noch
ganz schnippisch: Darum dreht sichs doch!


Soweit meine verblasene Erinnerung an den Philosophieunterricht.

lg tigujo

 Möllerkies schrieb daraufhin am 27.11.21 um 01:05:
Armin: Nicht wahr?

Danke, tigujo.

Martin

 loslosch (25.11.21, 14:15)
vllt. hat descartes diktiert "cogito, ergo filo".

 Möllerkies äußerte darauf am 27.11.21 um 01:10:
Zumal die Römer ja fürs Spinnen bekannt sind. Danke, lo.

 GastIltis (25.11.21, 16:06)
Und er lässt sich auch von KV-Eleven nicht bremsen:

Nachdenklich spricht Descartes nun weiter:
„Das Sein ist ohne Sinn nicht heiter!“
Der Schreiber kritzelt, weil er muss,
den Satz hin: „Glück ist ein Entschluss.“

LG von Gil.

 Möllerkies ergänzte dazu am 27.11.21 um 01:37:
So entsteht aus seinen Thesen
ein Traktat aus einem Guss.
Als Descartes es ganz gelesen,
sagt er nur: „Zum Glück ist Schluss.“
 
Martin

Antwort geändert am 27.11.2021 um 09:10 Uhr

 Terminator (26.11.21, 00:04)
Disst Cartes: "Ich verfass
gleich Discours de la ...was?"

 Möllerkies meinte dazu am 27.11.21 um 03:00:
Der Output dieser Episode
ist der «Discours de la folie».
Der Wahnsinn aber hat Methode –
man kennt ihn als Philosophie.
 
Martin
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