Schnee. Glitzern. - Christmas Sonnet

Sonett zum Thema Weihnachten

von  Walther


Schnee. Glitzern.

Im Glitzerschnee zieht jemand seine Spuren.
An Tannen macht er Halt und ruht sich aus.
Er schreibt ins weite Weiß sogar Figuren.
Erst Mensch, dann Tier, ein Baum und auch ein Haus.

Der Himmel spielt jetzt Ball mit einem Mond.
Das Glitzern spiegelt sich in all den Sternen,
Auf denen irgendwo ein Christkind wohnt.
Es schaut von dort hinaus in weite Fernen

Und sieht den, der im Glitzern Kreise zieht;
Er wandert durch die Winterzeit ins Kalte.
Man weiß nicht, ob er kommt, geht oder flieht:
Er ist zugleich das Neue und das Alte.

Er brächte gerne eine frohe Kunde,
Den Frieden und das Glück zur hohen Stunde.


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Kommentare zu diesem Text


 klausKuckuck (02.12.21, 18:19)
Eine geheimnisvolle Mixtur aus Vergeblichkeit und Hoffnung – ein meisterlicher Text.
KK

 Walther meinte dazu am 03.12.21 um 11:15:
Hey KK,
1000 dank fürs lesen, kommentieren und empfehlen.
lieber adventsgruß Walther

 Pearl (02.12.21, 19:14)
Bei Glitzer bin ich immer mir dabei. Kunst, die glitzert ist die Coolste ;)Ein schönes Weihnachtsgedicht <3

 Walther antwortete darauf am 03.12.21 um 11:17:
Hey Pearl,
danke sehr. das sonnet ist cool - das freut mich! danke fürs empfehlen!
lg W.

PS: liebe  franky,   klausKuckuck,   millefiori,   Pearl,   AlmaMarieSchneider,   Tula -
ihr macht mich ein wenig sprachlos. und dann noch Tula und franky als lieblingsgedicht ...
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