Karim Akerma: Antinatalismus

Liebesbrief zum Thema Philosophie

von  Terminator

Dieses Buch ist ein Handbuch. Die Druckausgabe ist leider unhandlich, wer sie kennt, weiß, wie gemeint. Aber der Inhalt läßt sich lesen.


Im Alter von 17-18 kam mir der Antinatalismus als spontane Idee. Ich kannte das Leid und Elend der Menschheit aus Geschichtsbüchern und Filmen, und im Sommer 2000 kam ich nach erstem Kontakt mit psychotherapeutischer Literatur an Informationen darüber, wie weit verbreitet sexueller Kindesmissbrauch ist. Das brachte das Fass der affektiven Empathie zum Überlaufen, und ich dachte, dass letztlich nur der Verzicht auf Kinderzeugung den ewigen Kreislauf des Leids stoppen kann.


Mit dem Antinatalismius konfrontiert, verhielten sich selbst die vernünftigsten der mir damals bekannten Menschen zynisch, herzlos, wie Sadisten und Soziopathen. Wer so etwas denkt, mit dem stimmt doch etwas nicht, war der wenig intelligente Schluss.


Dass es noch Antinatalisten außer mir gab, erfuhr ich erst Jahre später, und einer der mir bekanntesten Antinatalisten ist ebendieser Karim Akerma, durch dessen Handbuch mir nicht nur unzählige weitere Antinatalisten bekannt wurden, sondern auch, dass viele Berühmtheiten der Weltliteratur, bei deren Namensnennung man nicht unbedingt an den Antinatalismus dachte, durchaus im Ernst antinatalistische Ideen vertraten.


Kommentare zu diesem Text


 Graeculus (24.12.21, 00:11)
Du meinst ein anderes Buch als dieses?
KARIM AKERMA: Verebben der Menschheit? Neganthropie und

Anthropodizee. Freiburg/München: Verlag Karl Alber 2000. 392 S.

 Terminator meinte dazu am 24.12.21 um 00:15:
https://www.epubli.de/shop/buch/Antinatalismus-Karim-Akerma-9783741895753/61478

https://www.amazon.de/Antinatalismus-Ein-Handbuch-Karim-Akerma/dp/3741892750?asin=3741892750&revisionId=&format=4&depth=1
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