Das Licht der Lupinen

Symbolgedicht zum Thema Inspiration

von  IngeWrobel

Das Licht der Lupinen

 

inspiriert durch Ingeborg Bachmann

 

Wie ärmlich schien gestern

das verlöschende Licht des Heute.

Aber ich weiß:

Es ist nicht grau, nicht grell.

Hell ist es.

 

Genug,

um die Farben der Lupinen

zu trinken

aufzusaugen

den Nektar

in seiner süßen Reife.

 

Untergehende Sonne

lässt die Zeit stillstehen.

Gestundet, ja,

und geschenkt.

Noch leuchten die Lupinen.

 

 

© Inge Wrobel



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Kommentare zu diesem Text


 EkkehartMittelberg (09.01.22, 23:57)
Lass uns die Lupinen genießen, Inge,
so wie ich dein Gedicht.
Liebe Grüße
Ekki

 IngeWrobel meinte dazu am 10.01.22 um 07:29:
Dank Dir für Worte und Sternchen, lieber Ekki! 
Liebe Grüße 
Inge 
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