Wer nicht hören will, muss fühlen

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von  Terminator

Ich hätte Respekt vor Putin, wenn er US-amerikanische Militärbasen in Europa angegriffen hätte. Aber dafür war die russische Armee wohl zu inkompetent, weil zu korrupt. Schade, er hätte sagen können: "Was wollt ihr jetzt tun, uns mit Atomwaffen angreifen? Wir haben auch Atomwaffen".


Stattdessen der sinnlose Überfall auf die Ukraine. Dieser Krieg ist schon an sich ein Verbrechen, selbst wenn keine Kriegsverbrechen begangen worden wären. Putin hat nicht im Interesse Russlands oder einer friedlicheren multipolaren Weltordnung gehandelt, er hat im Interesse Putins und anderer Parasiten gehandelt, die sich in Russland an die Macht gestohlen haben. Diebe und Verbrecher.


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Kommentare zu diesem Text


 tueichler (19.04.22, 03:09)
Den Text finde ich widerlich, impliziert doch der erste Teil ein Einverständnis zur Vernichtung.

 Terminator meinte dazu am 19.04.22 um 03:30:
Widerlich ist, wenn man nur den USA das Recht zugesteht, Gewalt anzuwenden. Werden die USA selbst angegriffen, heißt es, die ganze zivilisierte Welt sei angegriffen worden (11.9.2001).

Putin hat den ganzen Winter den USA gedroht, und dann die Ukraine angegriffen, weil er sie für leichte Beute hielt. Damit hat er sie, wie die USA, als bloßes Objekt seiner Geostrategie behandelt. Das ist das Widerliche an Putins Krieg.

Natürlich wäre ein strategischer Rückzug Russlands aus der Ukraine (d. h. Donezk und Lugansk der ukrainischen Regierung zurückgeben) die richtige Lösung, und nicht der Angriff. Die nächsten mittel- und langfristigen Schritte könnte die russische Regierung dann planen, es gab ja keinen Zeitdruck. Aber im Kreml sitzen nunmal keine klugen Geostrategen, sondern inkompetente Diebe und Banditen.

Einverständnis zur Vernichtung von Hiroshima und Nagasaki bedeutete Einverständnis zur Schonung von Hunderttausenden US-Soldaten und Millionen Japanern. Präsident Truman hatte das nicht impliziert, sondern direkt beschlossen.

 Taina antwortete darauf am 19.04.22 um 10:22:
Widerlich ist, wenn man nur den USA das Recht zugesteht, Gewalt anzuwenden.
Das Recht Gewalt anzuwenden wird niemandem zugestanden, ausser dem attakierten.


Russland wurde nicht angegriffen. Zu welchem Zweck wünschst du dir, dass die Russen die USA angreifen?

tueichler bringt es auf den Punkt, das wäre Vernichtung.

Nato und Russland greifen sich gegenseitig nicht direkt an, eben weil sie keine Vernichtung wollen.

Antwort geändert am 19.04.2022 um 10:22 Uhr

 Terminator schrieb daraufhin am 19.04.22 um 20:16:
Das Recht Gewalt anzuwenden wird niemandem zugestanden, ausser dem attakierten.
Falsch. Wo lebst du denn? Informiere dich bitte. Bzw. verwechsle nicht deine Meinung nicht mit der Realität.


Nato und Russland greifen sich gegenseitig nicht direkt an, eben weil sie keine Vernichtung wollen.
MAD ist ein Quasi-Automatismus nur bei einem nuklearen Angriff. Wenn z. B. ein russisches U-Boot von den USA versenkt wird, weil es in NATO-Gewässern spioniert, muss Russland nicht als automatische Reaktion die USA nuklear vernichten. Ein konventioneller russischer Angriff auf US-Militärbasen führte auch nicht zwingend zu einem Atomkrieg.

 Taina (19.04.22, 10:13)
Schade, er hätte sagen können: "Was wollt ihr jetzt tun, uns mit Atomwaffen angreifen? Wir haben auch Atomwaffen".
Der hätte gar nichts mehr sagen können. Es wäre das selbe, wie wenn er gleich den roten Knopf gedrückt hätte. Den Angriff auf die Nato überlebt keiner, ebensowenig wie den Angriff auf Russland. Das ist die atomare Abschreckung.







Ich hätte Respekt vor Putin



Und ich hätte Respekt vor Putin, wenn er SOFORT seine Truppen samt Paramilitärs und Todesschwadronen aus sämtlichen besetzten Gebieten abzöge und großzügige Reparationen für die dortigen Zerstörungen zahlte. Außerdem die Verantwortung übernähme für den MH17-Abschuss, die Sprengung der Moskauer Wohnblocks, die Zerstörung diverser Städte, Orte, Dörfer, sowie sämtliche Morde die er befahl an bekannten und unbekannten Menschen. Wenn er sein komplettes Vermögen einsetzte für die Entschädigung aller seiner lebenden Opfer und die Hinterbliebenen seiner toten Opfer.

Bis dahin ist und bleibt der für mich der putler, puter, vladof.

Kommentar geändert am 19.04.2022 um 11:08 Uhr

 Augustus äußerte darauf am 19.04.22 um 16:38:
Der Krieg wird Putin pleite machen, der Rubel wird inflationär, den Rohöl, wenn die Amerikaner es wollen, würden den Preis pro Barrel drücken, und wenn der Euro-Raum als Abnehmer russischer Rohstoffe ausfällt, dann sieht‘s ziemlich Mau aus in der Kasse.

Erwähnenswert ist der aggressive Goldankauf Putins der vergangenen Jahre, um die Kreditwürdigkeit Putins zu gewährleisten, sollte der Krieg - wie es ausschaut - länger andauern, müsste er die weiteren Kriegambitionen mit Krediten erkaufen.

 Terminator ergänzte dazu am 19.04.22 um 20:20:
Taina, lerne bitte, in Kontexten zu lesen. Putin hätte Respekt verdient, wenn er den tatsächlichen Feind, statt eines Schwächeren, welcher nur Spielball der Weltmächte ist, angegriffen hätte. Das was die Aussage.

Jetzt ist für Respekt zu spät. Putin verdient Gnade (lebenslänglich statt Rübe ab), wenn er noch heute zurücktritt und sich dem Kriegsverbrechertribunal stellt.
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