Wellengang

Gedicht zum Thema Natur

von  Teolein

                                

Noch eine Welle, einen Stoß

Der eisigen Gewalten

Umklammert eng und lässt nicht los

Des Meeres Schreckgestalten

 

Sie bäumt sich auf, die Zwergschaluppe

Es ächzen Planken in der Not

Und auf der schaumverzierten Kuppe

Stolziert gelenk Gevatter Tod

 

Ein Fraß der Wellen, deliziös

Die Gischt serviert behände

Das Häufchen Boot versinkt graziös

Flankierend Wasserwände

 

Zu rhythmisch reinen Flossenschlägen

Von einem kapitalen Stint

Gleitet es sanft auf Wasserwegen

Die senkrecht ausgerichtet sind

 

Es legt sich dunkle Trauer schwer

Auf Wogen, still, bedächtig

Es mutet an, als lauscht das Meer

Nach Barken, klein und schmächtig

 

 

 

 



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Kommentare zu diesem Text


 plotzn (30.05.22, 18:42)
Servus Teo,

ich weiß schon, warum ich lieber Landratte geblieben bin. Im Spielfilm kann ich mir so was angucken, in realitas möchte ich den (Nat)Urgewalten lieber nicht begegnen...

Liebe Grüße,
Stefan

 Teolein meinte dazu am 30.05.22 um 19:10:
Ach Stefan....nur Mut!
Mit ner guten Schwimmweste klappt dat schon.
Lieben Gruß 
Teo

 Ralf_Renkking (30.05.22, 18:54)
Goethes Inferno? 👋😂👍

Ciao, Frank

 Teolein antwortete darauf am 30.05.22 um 19:12:
Oh Frank,
Danke für diesen schmeichelnden Vergleich!
Ich freue mich über die zahlreichen Empfehlungen.
LG
Teo

Antwort geändert am 31.05.2022 um 14:28 Uhr

 Agnete (02.06.22, 13:38)
ja manchm al denkt man,. dass das Meer wie eine person reagiert... LG von Agne
schau mal bei "gleitet es sanf.., da hüpfts du aus dem jambus."

 Teolein schrieb daraufhin am 02.06.22 um 17:58:
Hi Agnete, 
Jawoll, da ist ne Prise Sand im Getriebe. Mh...mal sehen, ob ich's glätten kann.
Dir lieben Dank für's Kommentieren und Bedaumen.
LG
Teo
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