9.2014 – 10.2014

Grotesk-Zeitkritisches Drama zum Thema Wandel

von  Terminator

Was kommt eigentlich nach Obama? Außenministerin Clinton war in der zweiten Amtszeit des Change-Präsidenten nicht mehr Secretary of State, sie bereitete sich selbst auf eine Präsidentschaftskandidatur vor. Als würde das Establishment dem Volk sagen: So, jetzt hattet ihr euren Change, und nun sind wir wieder dran! Aber es gab eben keinen Change, dieser war nur ein Verkaufstrick. Obama bekam ganz am Anfang seiner Präsidentschaft für seine Versprechen sogar einen Friedensnobelpreis. Aber er hat sie nicht gehalten, und es hat backfired.


Die Ukraine-Politik der USA führte zum Putsch und der Abspaltung der Krim. Putin zögerte nicht und annektierte die russischsprachige Halbinsel. Mit China bahnte sich ein Handelskrieg an. Auch innenpolitisch war das Jahr der Midterm elections ein katastrophales Jahr: war erinnert sich? Trumps brillante Idee war schließlich, im nächsten Jahr seine Kandidatur als Anti-Establishment-Präsidentschaftskanditat bekanntzugeben. Normalerweise hätte er keine Chance, aber der Normalzustand war spätestens seit der Finanzkrise 2007/08 vorbei, und schon Obama gewann mit dem Versprechen, das Land gründlich zu changen.


Ich wurde nach meinem Masterabschluss in Philosophie vom Jobcenter angeschrieben. "Warum haben Sie überhaupt studiert?" wurde ich angesichts meiner kasachstandeutsch-russischen Herkunft und trotz einer 1 gefragt. Durch Erfahrungen wie diese wusste ich, was echte Nazis sind, und fand es lächerlich, wenn Rechtskonservative pauschal als Nazis verunglimpft wurden. Ich habe nichts dagegen, wenn Einheimische Zuwanderer kritisieren, die seit Jahren im Land sind, von Sozialhilfe leben, sich nicht an die Gesetze halten, und religiöse Intoleranz und Antisemitismus mitbringen.



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