Gefährlicher Sandkasten
Text zum Thema Lebensbetrachtung
von Reliwette
Kommentare zu diesem Text
Hört auf den alten Kunstmeister: Geht zu Euren Frauen und Kindern! Geht nach Hause. Hört nicht auf jene, die Euch in den Tod schicken. Die Euch in den Tod schicken, sind durch dicke Wände geschützt!
Super analysiert und kommentiert. Endlich vernünftige Rede!.
Hoffnungsvoller Gruss Luga
Ja lugarex, die Meinungen sind gespalten. Ich freue mich natürlich, wenn ich auf Personen stoße, die meine Meinung teilen. Auf Facebook ist der Kommentar gesperrt worden, vermutlich, weil er als Aufforderung zum Desertieren aufgefasst wurde. Die Wahrheit tut weh und wird in die Hoffnungsinstanz verdrängt. Dabei brennt der Scheiterhaufen bereits, auf dem wir uns befinden.
Lieber Gruß! Hartmut
Lieber Gruß! Hartmut
Ein mahnender Text voller Vernunft, mittlerweile zwei Jahre alt, der noch immer aktuell ist.
Gruß zum Dreikönigstag
von Gina
Jetzt kommt ja Trump mit der Möglichkeit zu einem Ende dieses Krieges. Aber ich muss dir sagen, die heutige Lage mit der AfD, dem Bundestag, diesem Elon Musk, den Syrern, die hofftl. keinen Dschihad aus Ärger beginnen, weil es jetzt heißt "Refugee, goodbye" und ein Arzt, der in den Weihnachtsmarkt fährt, das verunsichert mich alles zur Zeit auch wieder. Haben wir überhaupt die richtigen Informationen, um uns ein Bild zu machen?
Gruß zum Dreikönigstag
von Gina
Jetzt kommt ja Trump mit der Möglichkeit zu einem Ende dieses Krieges. Aber ich muss dir sagen, die heutige Lage mit der AfD, dem Bundestag, diesem Elon Musk, den Syrern, die hofftl. keinen Dschihad aus Ärger beginnen, weil es jetzt heißt "Refugee, goodbye" und ein Arzt, der in den Weihnachtsmarkt fährt, das verunsichert mich alles zur Zeit auch wieder. Haben wir überhaupt die richtigen Informationen, um uns ein Bild zu machen?
Kommentar geändert am 07.01.2025 um 00:08 Uhr
Trump ist unberechenbar. Jetzt wil er Grönland haben, notfalls mit Waffengewalt (wenn der Bericht stimmt). Er will 5 Prozent des Gesamt einkommens jährlich der Nato-Staaten. Das Beste ist, wir gründen eine europäische Nato, das Bedrohungsmoment ist ausreichend als Abschreckung (England und Frankreich haben Atomwaffen. Die Enfländer hat er auch schon schockiert: Sie sollen auf Windkraftanlagen verzichten. Der Mann gehört in die Psychiatrie. Danke, Regina! Schau bitte in meinen Blog auf reliwette.de, aber nur, wenn Du gut drauf bist, es sind schockierende Einschätzungen der Weltlage. Bleib gesund! Der alte Kunstmeister
O weh.
Lieber Hartmut,
dein Text hat etwas, das mich still werden lässt. Dieses Bild vom Sandkasten – es wirkt zunächst schlicht, fast harmlos, und gerade darin liegt seine Kraft. Es zeigt, wie schnell Besitzansprüche, Bündnisse und Verletzungen in ein Muster fallen, das wir aus frühester Kindheit kennen. Zwei gegen einen. Der Ruf nach dem „großen Bruder“. Das ist klug beobachtet.
Und doch spüre ich beim Lesen auch, wie sehr die Wirklichkeit inzwischen über jedes Bild hinausgewachsen ist. Der Sand ist kein Sand mehr, sondern Erde, in der Menschen begraben liegen.
Städte, Familien, Biografien – nichts daran ist spielerisch. Vielleicht macht gerade das deine Metapher so schmerzhaft: Sie entlarvt das Infantile im Machtgehabe, während die Folgen tödlich ernst sind.
Was mich besonders berührt, ist dein Schluss. Dieses „Geht nach Hause“ ist kein politischer Satz, sondern ein menschlicher. Ein Vater- oder Großvaterwort. Ein Seufzer gegen das Sterben. Ich glaube, darin liegt die eigentliche Mitte deines Textes – nicht in der Schuldfrage, nicht in militärischen Erwägungen, sondern in der Weigerung, das Töten als normal hinzunehmen.
Natürlich kann man über einzelne Einschätzungen streiten. Die Geschichte dieses Krieges ist komplex, verwoben, voller Perspektiven, die einander widersprechen. Aber dein Text will ja nicht endgültig erklären – er will mahnen. Und Mahnungen dürfen unbequem sein.
Heute, Jahre später, ist nichts gelöst. Vielleicht sind wir alle müder geworden, vielleicht auch ratloser. Und genau deshalb tut es gut, wenn jemand noch einmal innehalten lässt und fragt: Was tun wir hier eigentlich? Wer zahlt den Preis? Und wer sitzt hinter dicken Wänden?
Ich lese deinen Text nicht als Anklage, sondern als Ruf nach Besonnenheit. Und Besonnenheit können wir gerade jetzt gut gebrauchen.
Herzliche Grüße
Sigi
dein Text hat etwas, das mich still werden lässt. Dieses Bild vom Sandkasten – es wirkt zunächst schlicht, fast harmlos, und gerade darin liegt seine Kraft. Es zeigt, wie schnell Besitzansprüche, Bündnisse und Verletzungen in ein Muster fallen, das wir aus frühester Kindheit kennen. Zwei gegen einen. Der Ruf nach dem „großen Bruder“. Das ist klug beobachtet.
Und doch spüre ich beim Lesen auch, wie sehr die Wirklichkeit inzwischen über jedes Bild hinausgewachsen ist. Der Sand ist kein Sand mehr, sondern Erde, in der Menschen begraben liegen.
Städte, Familien, Biografien – nichts daran ist spielerisch. Vielleicht macht gerade das deine Metapher so schmerzhaft: Sie entlarvt das Infantile im Machtgehabe, während die Folgen tödlich ernst sind.
Was mich besonders berührt, ist dein Schluss. Dieses „Geht nach Hause“ ist kein politischer Satz, sondern ein menschlicher. Ein Vater- oder Großvaterwort. Ein Seufzer gegen das Sterben. Ich glaube, darin liegt die eigentliche Mitte deines Textes – nicht in der Schuldfrage, nicht in militärischen Erwägungen, sondern in der Weigerung, das Töten als normal hinzunehmen.
Natürlich kann man über einzelne Einschätzungen streiten. Die Geschichte dieses Krieges ist komplex, verwoben, voller Perspektiven, die einander widersprechen. Aber dein Text will ja nicht endgültig erklären – er will mahnen. Und Mahnungen dürfen unbequem sein.
Heute, Jahre später, ist nichts gelöst. Vielleicht sind wir alle müder geworden, vielleicht auch ratloser. Und genau deshalb tut es gut, wenn jemand noch einmal innehalten lässt und fragt: Was tun wir hier eigentlich? Wer zahlt den Preis? Und wer sitzt hinter dicken Wänden?
Ich lese deinen Text nicht als Anklage, sondern als Ruf nach Besonnenheit. Und Besonnenheit können wir gerade jetzt gut gebrauchen.
Herzliche Grüße
Sigi