9. November

Kurzgedicht

von  Muckelchen


Getragene Stimmen, mitfühlende Mienen,

viele mahnende öffentliche Worte

„Wehret den Anfängen!“

Aber wir wehren uns nicht

Und niemand wirft den ersten Stein



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Kommentare zu diesem Text

Daniel (50)
(11.11.23, 00:41)
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 Rosalinde meinte dazu am 11.11.23 um 08:21:
Nö, Daniel. Ich finde die paar Zeilen sehr deutlich. Ich hatte dasselbe im Sinn, denn die bedingungslose Verknüpfung von Reichskristallnacht mit dem Krieg Israels ist ja doch weit hergeholt. Und die Gedenkstunde im Bundestag, alles zu dick aufgetragen, wenn man die Geschichte der Bundesrepublik nach 1945 kennt, wie sie nicht in den westdeutschen Geschichtsbüchern steht. 

Muckelchen, wie immer wach und gescheit. 

Lieben Gruß, Rosalinde
Daniel (50) antwortete darauf am 11.11.23 um 10:28:
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 Muckelchen schrieb daraufhin am 11.11.23 um 10:28:
Danke, Daniel und Rosalinde.

Vielleicht „a weng“ kryptisch, ja. Aber all die salbungsvollen Reden, wie sie am 9. November wieder von überall her tönten, stehen doch in krassem Gegensatz zum Handeln der Politik. Und das „Nie wieder“ wird auf den Straßen gerade ad absurdum geführt.
 
Liebe Grüße, Muckelchen

 Muckelchen äußerte darauf am 11.11.23 um 10:29:
Danke nochmals, Daniel. Unsere Kommentare haben sich gerade überschnitten. ;)

 Beislschmidt ergänzte dazu am 18.11.23 um 15:40:
Und das „Nie wieder“ wird auf den Straßen gerade ad absurdum geführt.
Ich hoffe, dass wir uns NICHT an einem Kipppunkt befinden, wo Antisemitismus wieder salonfähig wird. 

Beislgrüße

 Muckelchen meinte dazu am 18.11.23 um 15:44:
Ob man es nun salonfähig nennen kann, weiß ich nicht, aber geduldet wird er auf jeden Fall, wenn er aus der richtigen Richtung kommt (wie mittlerweile so vieles).

LG, Muckelchen

 AlmÖhi (12.11.23, 23:22)
Gut, daß wir die Anfänge schon hinter uns haben.  :sleeping:

 Muckelchen meinte dazu am 13.11.23 um 10:09:
Versteh ich leider nicht. Und jetzt legen wir uns wieder schlafen?

 Dieter Wal (18.11.23, 15:28)
Mageres Textchen, doch irgendwie schön. Hier weitere Informationen:


Sehr geehrte Damen und Herren,
der 9. November erinnert in der deutschen Geschichte an bedeutende Ereignisse, die unterschiedlicher und widersprüchlicher nicht sein könnten: Am 9. November 1848 scheiterte die demokratische Märzrevolution. Im Jahr 1918 rief Philipp Scheidemann vom Balkon des Berliner Reichstags die erste deutsche Republik aus. Fünf Jahre später, am 9. November 1923, verhinderte die bayrische Polizei den Marsch Hitlers und seiner Anhänger in Richtung Münchener Feldherrnhalle. Damit stoppten sie den Versuch, durch einen Putsch gewaltsam an die Macht zu gelangen. In der Nacht vom 09. auf den 10. November 1938 begannen im nationalsozialistischen Deutschland direkte und gezielte Gewaltaktionen gegen die jüdische Bevölkerung. Sie waren der Beginn der systematischen Verfolgung und Vernichtung des europäischen Judentums, der Anfang des Holocaust und damit des dunkelsten Kapitels der deutschen Geschichte. 51 Jahre später öffnete das SED-Regime am 09. November 1989 die Berliner Mauer.
Dieses geschichtsträchtige Datum lädt dazu ein, sich mit den historischen und politischen Hintergründen dieser Geschehnisse näher auseinanderzusetzen.
Hierfür haben wir Ihnen für Ihre Berichterstattung verschiedene Inhalte der Bundeszentrale für politische Bildung/bpb zu den Themen zusammengestellt. Im Hintergrund aktuell "Der 9. November in der deutschen Geschichte" unter  www.bpb.de/172172 finden Sie die wichtigsten Informationen zu den verschiedenen Ereignissen auf einen Blick.
Mit freundlichen Grüßen
Daniel Kraft
-Pressesprecher- bpb.de

 Muckelchen meinte dazu am 18.11.23 um 15:42:
Hattest du mir nicht versprochen, mich zu ignorieren?

Wahrscheinlich hast du an diesem 9. November nicht richtig aufgepasst, denn da wurde mehrheitlich über die Ereignisse von 1938 geredet. Verschon mich bitte mit weiteren Hinweisen auf Staatspropaganda.

 Dieter Wal meinte dazu am 18.11.23 um 15:46:
Sieh einfach im Profil nach.
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