Der Nase nach

Text

von  Verlo

Ich liege in der dunklen Ecke einer Hütte und werde gleich einschlafen.


Ein großer Mann tritt ein, klopft sich den Schnee ab, zieht seinen Overall aus und hängt ihn neben ihren.


Er greift ihren Overall mit beiden Händen seitlich in der Mitte, hebe den Schritt an und riecht.


Sie fleht: Nein, bitte nicht, ich hab nur etwas geschwitzt, bitte nicht.


Er läßt ihren Overall los, geht zu ihr, packt sie, setzt sie auf den Tisch.


Ich halte die Hände vor die Augen. 


Sie fleht nur noch leise. 


Es wird bald vorbei sein, denke ich, und nehme die Hände von den Augen.


Sie sitzt, liegt auf dem Tisch. Mit einer Hand hat er sie am Nacken gepackt, mit der anderen zieht er sich immer wieder zu sich ran.


Irgendwann läßt er los. Sie fällt unvermittelt mit dem Rücken auf den Tisch.


Er dreht den Kopf zu mir, nimmt Witterung auf. 


Er geht in meine Richtung. Jetzt erst sehe ich sein riesiges Teil, was immer noch steht.


Der wird mir alles zerreißen, denke ich.


Ich wache auf.


Ich habe eine Erektion. 


Ich bin verwirrt: war ich nicht eben noch eine Frau?


#


Stunden später frage ich mich immer noch, was dieser Traum bedeuten könnte.


Gestern hat es in diesem Winter das erste Mal kräftig geschneit. 


Gestern wurde ich mehrmals überrumpelt von Dieter Wal, der eben etwas Nettes geschrieben hat und kurze Zeit etwas Böses, so daß zwei Accounts angebracht sind, denn meine Antwort auf sein Nettes mußte ich auch dem Bösen schreiben. 


Ich denke an Sarah, die sagte: vor dir hab ich keine Angst: der Schwanz, von dem ich immer träume, sieht anders aus.


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