Meine Sonne
Text
von Verlo
Anmerkung von Verlo:
Die Musik zum Text:
Ja, Eric Clapton und Janis Joplin haben nie zusammen musiziert, jedenfalls gibt es keine Aufnahme davon.
Das Konzert hat BnB Concert IA aufgezeichnet, erzeugt, wie auch immer man es nennt.
Vielleicht werde ich doch noch Sänger und Musiker, wenn durch KI singen und musizieren so einfach ist wie das Schreiben eines Texten.
Dann werdet ihr nicht nur von meiner Sonne lesen.
Dann werdet ihr meine Sonne hören.
Kommentare zu diesem Text
Hast Du wirklich seitdem nichts mehr getrunken?
Ja.
Und seit 2000 rauche ich auch keine Zigaretten mehr (am Ende 60 Stück am Tag).
Meine Sucht ist allerdings immer noch da: zur Zeit scheint sie sich als Reise-Sucht zu zeigen.
Na ja, gibt Schlimmeres, wenn man in Norwegen wohnt, oder?
Wobei es aber nicht so ist, daß ich irgendwie Streß habe und als Lösung verreise.
Das habe ich früher getan. Jetzt löse ich das Problem, so gut es geht, und dann verreise ich als Belohnung.
Und wenn ich dann unterwegs bin, will ich immer weiter, immer weiter ...
Aber nicht immer die gleiche Runde. Es ist also mehr als eine Sucht. Es ist auch Neugier, Interesse, Freunde.
Unterwegs zu sein und Norwegen zu genießen ist schöner als zu Hause nur auf dem Fenster zu sehen, weil das fast so ist, wie TV zu sehen: man sitzt nur, tut nichts.
Verreise ich, bin ich aktiv, fühle das Wetter, verschmelze mit der Landschaft, habe immer wieder neue Ausblicke, und irgendwie auch Einblicke in mich.
Würde ich noch trinken, würde ich das alles gar nicht so intensiv erleben, fühlen können.
Vermutlich auch gar nicht brauchen.
Vielleicht würde ich auch schon nicht leben, wenn ich nicht mit dem Trinken aufgehört hätte.
Und seit 2000 rauche ich auch keine Zigaretten mehr (am Ende 60 Stück am Tag).
Meine Sucht ist allerdings immer noch da: zur Zeit scheint sie sich als Reise-Sucht zu zeigen.
Na ja, gibt Schlimmeres, wenn man in Norwegen wohnt, oder?
Wobei es aber nicht so ist, daß ich irgendwie Streß habe und als Lösung verreise.
Das habe ich früher getan. Jetzt löse ich das Problem, so gut es geht, und dann verreise ich als Belohnung.
Und wenn ich dann unterwegs bin, will ich immer weiter, immer weiter ...
Aber nicht immer die gleiche Runde. Es ist also mehr als eine Sucht. Es ist auch Neugier, Interesse, Freunde.
Unterwegs zu sein und Norwegen zu genießen ist schöner als zu Hause nur auf dem Fenster zu sehen, weil das fast so ist, wie TV zu sehen: man sitzt nur, tut nichts.
Verreise ich, bin ich aktiv, fühle das Wetter, verschmelze mit der Landschaft, habe immer wieder neue Ausblicke, und irgendwie auch Einblicke in mich.
Würde ich noch trinken, würde ich das alles gar nicht so intensiv erleben, fühlen können.
Vermutlich auch gar nicht brauchen.
Vielleicht würde ich auch schon nicht leben, wenn ich nicht mit dem Trinken aufgehört hätte.
Sag mal ehrlich.
Mein lieber Aber, warum glaubst du mir nicht?
Vielleicht denkst du, daß ich einfach aufgehört habe.
Das stimmt nicht. Ich habe oft versucht, vom Alkohol wegzukommen, aber erst als ich C. G. Jung gelesen hatte und meinen Weg gegangen bin, habe ich es geschafft.
Meine entscheidende Erkenntnis war: wenn du Durst hast, ist es bereits zu spät.
Ich mußte also etwas fühlen, was noch nicht da war, um es zu verhindern.
Und tiefer hinein in meine Gefühle steigen, dort, wo ich sie nicht vermutet habe.
In meine dunkelsten Ecken, in denen noch nie Licht war, die ich selbst geschaffen habe, und dann für immer vergessen wollte.
Dort aber liegt die Energie, die mich zu einem glücklichen Menschen gemacht hat, der keinen Alkohol mehr braucht, um sich zu ertragen.
Vielleicht denkst du, daß ich einfach aufgehört habe.
Das stimmt nicht. Ich habe oft versucht, vom Alkohol wegzukommen, aber erst als ich C. G. Jung gelesen hatte und meinen Weg gegangen bin, habe ich es geschafft.
Meine entscheidende Erkenntnis war: wenn du Durst hast, ist es bereits zu spät.
Ich mußte also etwas fühlen, was noch nicht da war, um es zu verhindern.
Und tiefer hinein in meine Gefühle steigen, dort, wo ich sie nicht vermutet habe.
In meine dunkelsten Ecken, in denen noch nie Licht war, die ich selbst geschaffen habe, und dann für immer vergessen wollte.
Dort aber liegt die Energie, die mich zu einem glücklichen Menschen gemacht hat, der keinen Alkohol mehr braucht, um sich zu ertragen.
So einen Quatsch habe ich lange nicht mehr gehört, lieber Verlo.
Dann solltest du dich, lieber Aber, brav für die gute Unterhaltung bedanken.
Wie Du meinst, mein Lieber.