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Neu: Frisch aus der Feder von Saira stammt Der Zombietanz (Groteske zum Thema Chaos). Der Text beginnt so: "Kriegsmarsch wankt. / Anzug fault. / Splitterzungen. / Versprechen tropfen. / Goldzähne klappern. / Banken wimmern. / Bilanzen greifen. / Kehlen..." weiterlesen!
Kommentar: AnneSeltmann hat gerade einen Kommentar zum Text Der letzte Wille von Saira geschrieben: "Guten Morgen Sigrun! Was für ein grandioser Text. Düster, kalt und gleichzeitig voller stiller Menschlichkeit. Schon der Anfang zieht einen sofort hinein — dieser Geruch nach Bohnerwachs und alten Mänteln, die tickende Uhr, die Atmosphäre wie vor einer Hinrichtung. Man sitzt praktisch selbst mit in diesem Raum und spürt dieses gierige, nervöse Warten. Besonders stark finde ich, wie du die Figuren zeichnest. Mit wenigen Worten steht jeder Mensch komplett vor einem. Der Satz „Meine Familie wartete auf mein Ende. Nur Johann wartete auf den Frühling.“ ist für mich der eigentliche Kern der Geschichte. Der ist wunderschön und brutal zugleich. Überhaupt liebe ich diesen Kontrast: draußen singt eine Amsel, der Garten blüht wieder — während drinnen die moralische Verwesung sichtbar wird. Das hat fast etwas von einem modernen Märchen. Oder einer sehr dunklen Parabel darüber, wer am Ende wirklich „Familie“ ist. Und dann dieses Ende mit dem platzenden Pelzknopf! Großartig. Kein großes Drama, kein Geschrei — nur dieses kleine, fast lächerliche Detail, in dem plötzlich die ganze Fassade zerplatzt. Genau solche Bilder bleiben hängen. Ehrlich: Das liest sich wie etwas zwischen Dorf-Noir, literarischer Kurzgeschichte und bitterböser Gesellschaftsstudie. Richtig stark! Schöne Pfingsttage dir und liebe Grüße Anne"
Aktuelle Diskussion: Saira hat gerade eine Antwort zu einem Kommentar zum eigenen Text Der letzte Wille geschrieben.
Tipp: Didi.Costaire empfiehlt zur Lektüre: RECHTS MASCHEN von harzgebirgler
Kommentar: AnneSeltmann hat gerade einen Kommentar zum Text Der letzte Wille von Saira geschrieben: "Guten Morgen Sigrun! Was für ein grandioser Text. Düster, kalt und gleichzeitig voller stiller Menschlichkeit. Schon der Anfang zieht einen sofort hinein — dieser Geruch nach Bohnerwachs und alten Mänteln, die tickende Uhr, die Atmosphäre wie vor einer Hinrichtung. Man sitzt praktisch selbst mit in diesem Raum und spürt dieses gierige, nervöse Warten. Besonders stark finde ich, wie du die Figuren zeichnest. Mit wenigen Worten steht jeder Mensch komplett vor einem. Der Satz „Meine Familie wartete auf mein Ende. Nur Johann wartete auf den Frühling.“ ist für mich der eigentliche Kern der Geschichte. Der ist wunderschön und brutal zugleich. Überhaupt liebe ich diesen Kontrast: draußen singt eine Amsel, der Garten blüht wieder — während drinnen die moralische Verwesung sichtbar wird. Das hat fast etwas von einem modernen Märchen. Oder einer sehr dunklen Parabel darüber, wer am Ende wirklich „Familie“ ist. Und dann dieses Ende mit dem platzenden Pelzknopf! Großartig. Kein großes Drama, kein Geschrei — nur dieses kleine, fast lächerliche Detail, in dem plötzlich die ganze Fassade zerplatzt. Genau solche Bilder bleiben hängen. Ehrlich: Das liest sich wie etwas zwischen Dorf-Noir, literarischer Kurzgeschichte und bitterböser Gesellschaftsstudie. Richtig stark! Schöne Pfingsttage dir und liebe Grüße Anne"
Aktuelle Diskussion: Saira hat gerade eine Antwort zu einem Kommentar zum eigenen Text Der letzte Wille geschrieben.
Tipp: Didi.Costaire empfiehlt zur Lektüre: RECHTS MASCHEN von harzgebirgler
Lesenswert und doch lange nicht gelesen: SILVESTER-REIMEREIEN I ohne putsch mit punsch & rutsch (reloaded) von harzgebirgler ist vielleicht mal wieder einen Blick wert.
Neue Literaturwettbewerbe: 24. Nordhessischer Literaturpreis „Holzhäuser Heckethaler“ (Einsendeschluss: 15.06.26), Literaturpreis Mecklenburg-Vorpommern (Einsendeschluss: 14.06.26), Kurzgeschichtenwettbewerb Beethoven 2027 (Einsendeschluss: 31.05.26)... zur Übersicht aller aktuellen Wettbewerbe und Stipendien