die entdeckung

Text

von  pArAdoX

hier ist wohl das schlafzimmer, ich schaue hinein. ach nein! ein offenes fenster. die fensterläden schlagen die ganze zeit gegen den mittelstrang. ich gehe durch das zimmer, betrachte das wunderschöne bett. so groß. in so einem großen bett, will ich mit dir auch immer schlafen. ich laufe zum fenster, will es schließen, schaue mir vorher die aussicht an. ein wald, so im dunklen ein bisschen gruslig, aber der mond scheint ja hell genug, sodass ich keine angst haben brauch. bei tageslicht ist es bestimmt wunderschön hier. ich blicke hinaus in die landschaft. gucke nach unten.


ein vorgarten.
ein mensch.
ein messer.
blutlache.
augen zu.
kein zucken.
kein atmen
kein leben.


ich renne aus dem zimmer, die treppe runter. falle hin, verrenk mir meinen arm. schreie vor schmerzen. fange an zu heulen, laufe immer schneller. wer ist das nur? wie lange liegt er da schon? was ist hier los? renne aus dem haus. will nach hinten, lauf nach rechts: mauer. ich komm nicht weiter. was soll denn das? renne in die andere richtung. bleib an der ecke des hauses hängen. reiss mir den verrenkten arm auf. hier komm ich vorbei. jetzt steh ich im vorgarten.

..an.gekomm.en..

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