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Neu: Frisch aus der Feder von lugarex stammt FOLGT (Aufruf zum Thema Achtung/Missachtung). Der Text beginnt so: "ZUNFT ZUR GERWE UND ZUR SCHUHMACHERN / sechshundert und mehrere jahre – SECHSHUNDERT NEUNZIG genau, / sechshundert und neunzig(!) jahre /..." weiterlesen!
Kommentar: Saira hat gerade einen Kommentar zum Text das Känguru von Tula geschrieben: "Moin Tula, das eigentlich Interessante an deinem Text ist für mich gar nicht, dass die KI ein halbwegs vorzeigbares Gedicht zustande gebracht hat, sondern dass sie dabei ihre eigene Grenze so schön mitgeliefert hat. Sie kann erkennbar Form, Ton und Anmutung nachbauen. Was ihr fehlt, ist nicht das sprachliche Material, sondern das innere Korrektiv: jenes Gefühl dafür, wann ein Bild trägt, wann Pathos kippt, wann eine Zeile nur noch nach Literatur aussieht, ohne es noch zu sein. Gerade deshalb ist dein Versuch so aufschlussreich. Das Gedicht hat Oberfläche, aber kein wirkliches Zentrum. Es bewegt sich im Fahrwasser eines großen Vorbilds, ohne dessen innere Spannung zu erreichen. Und fast noch entlarvender als das Gedicht selbst ist der Dialog mit der Maschine: diese unerschütterliche Gefälligkeit, dieses brave Mitgehen, selbst auf den Holzweg. Darin liegt etwas Komisches, aber auch etwas Beunruhigendes. Herzliche Grüße Sigi"
Aktuelle Diskussion: Reliwette hat gerade eine Antwort zu einem Kommentar zum Text Flüsse, die Geschichten tragen von Saira geschrieben.
Tipp: Saira empfiehlt zur Lektüre: Psychikon I von Reliwette
Kommentar: Saira hat gerade einen Kommentar zum Text das Känguru von Tula geschrieben: "Moin Tula, das eigentlich Interessante an deinem Text ist für mich gar nicht, dass die KI ein halbwegs vorzeigbares Gedicht zustande gebracht hat, sondern dass sie dabei ihre eigene Grenze so schön mitgeliefert hat. Sie kann erkennbar Form, Ton und Anmutung nachbauen. Was ihr fehlt, ist nicht das sprachliche Material, sondern das innere Korrektiv: jenes Gefühl dafür, wann ein Bild trägt, wann Pathos kippt, wann eine Zeile nur noch nach Literatur aussieht, ohne es noch zu sein. Gerade deshalb ist dein Versuch so aufschlussreich. Das Gedicht hat Oberfläche, aber kein wirkliches Zentrum. Es bewegt sich im Fahrwasser eines großen Vorbilds, ohne dessen innere Spannung zu erreichen. Und fast noch entlarvender als das Gedicht selbst ist der Dialog mit der Maschine: diese unerschütterliche Gefälligkeit, dieses brave Mitgehen, selbst auf den Holzweg. Darin liegt etwas Komisches, aber auch etwas Beunruhigendes. Herzliche Grüße Sigi"
Aktuelle Diskussion: Reliwette hat gerade eine Antwort zu einem Kommentar zum Text Flüsse, die Geschichten tragen von Saira geschrieben.
Tipp: Saira empfiehlt zur Lektüre: Psychikon I von Reliwette
Lesenswert und doch lange nicht gelesen: wenn nikolaus gelaufen ist... von harzgebirgler ist vielleicht mal wieder einen Blick wert.
Neue Literaturwettbewerbe: Kurzgeschichtenwettbewerb Beethoven 2027 (Einsendeschluss: 31.05.26), erostepost Literaturpreis (Einsendeschluss: 31.05.26), Literaturwettbewerb des Autorenkreises Ruhr-Mark (Einsendeschluss: 15.06.26)... zur Übersicht aller aktuellen Wettbewerbe und Stipendien