Ungeschliffen

Gedicht

von  Ravna

Was meine Schwester sagte als Wellen
sich am Ufer brachen war Traurigkeit:
zerbrochene Vögel, Stunden aus Glas.

Wir blickten in die Ferne wo die Sonne
eilig verging und fanden im Jähzorn
unseren Frieden.

Ursprungsversion:

Wehleid

Zerbrochene Vögel schlagen Wellen
am Ufer ruht was meine Schwester
sagte und schwieg in dunklen Stunden
am Ufer strandeten zerbrochene Vögel.

Aus Glas waren die Stunden gemacht
und der Jähzorn unser einziger Frieden
was meine Schwester sagte: zerbrochene
Vögel am Ufer, war reinste Traurigkeit.

Wir blickten durch das Ungeschliffene
in die Ferne wo die Sonne eilig verging.
Am Ufer ruhten die traurigen Worte
meiner Schwester: zerbrochene Vögel.


Anmerkung von Ravna:

Neue Anmerkung: Ganz glücklich bin ich immer noch nicht, nach einer Zwischenversion die hier nicht zu finden ist bin ich nun bei der kurzen Version ganz oben angelangt.


Alte Anmerkung: Das ist ein Suchbild. Findet die Fehler! Oder anders: ich bin noch unzufrieden.

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Kommentare zu diesem Text

KoKa (44)
(23.06.12)
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 Ravna meinte dazu am 24.06.12:
Überarbeitet. Und nu?
KfK (19) antwortete darauf am 27.08.12:
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 W-M (23.06.12)
Gerne gelesen, Deine Aufforderung verbietet einen vorschnellen Kommentar. w.

 Ravna schrieb daraufhin am 24.06.12:
Danke für den langen privaten Kommentar, war bei der Überarbeitung sehr hilfreich.

 W-M äußerte darauf am 25.06.12:
bitte, aber rein vom klang, vom rhythmus her, immer sehr wichtig bei lyrik, jedenfalls mir, auch als leser, könnte es etwas geschmeidiger, flüssiger wirken, nicht ganz so abgehackt, auch wenn es ungeschliffen oder zerbrochen ist ... vielleicht?

meine schwester sagte
als wellen sich am ufer brachen
traurigkeit
zerbrochene vögel
und stunden aus glas

wir blickten in die ferne
wo die sonne eilig verging
fanden im jähzorn
frieden
ungeschliffen


ist aber auch gefährlich, weil es gleich pathetisch wird und auf der kippe steht zum gefühlsdusel oder gar kitsch, ist geschmackssache und übung, manchmal halte ich die vielen zeilenumbrüche und bindungen für etwas übertrieben, um nicht zu sagen aufgesetzt, ich bevorzuge manchmal die natürliche atmung des sprechens, die automatischen pausen ... egal, es kommt so langsam, denke ich ... spannende sache, interessant, der titel könnte jetzt sogar wieder ohne das leid darüber, nur "weh", das ist so ein flüchtiger hauch und eines der schönsten worte überhaupt, das alleinige "weh", da fällt ab und läd sofort wieder auf? keine ahnung, bleib dran
(Antwort korrigiert am 25.06.2012)
asche.und.zimt (24)
(23.06.12)
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 Ravna ergänzte dazu am 24.06.12:
Dankeschön, es freut mich immer wenn jemand der sonst Reime mag mal Gefallen an "reimfrei" findet.
Caty (71)
(23.06.12)
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 Ravna meinte dazu am 24.06.12:
Danke :)
wupperzeit (58)
(23.06.12)
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 Ravna meinte dazu am 24.06.12:
Hach als zurück würde ich das noch lange nicht bezeichnen ^^ Sag das wenn ich mal mehr als 1Text/Quartal zustande bringe ;) Danke für den Kommentar auf jeden Fall. Manchmal, aber nur manchmal, find ich Adjektive voll doll wichtig. Aber ja es waren zuviele drin ^^
wupperzeit (58) meinte dazu am 24.06.12:
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 DanceWith1Life (03.07.13)
ist es eine Variation, ein einatmen, ausmodulieren, in ein Thema, broken wings, das Thema allein schreibt Bände, bricht in jeder Welle neu, glitzert im Ufersand, verliert sich, sehr einfühlsam beschrieben, trotzdem wird man immer etwas vermissen, aber das liegt nicht am Text, denke ich, sondern am Thema
Festil (59)
(27.12.16)
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