Letzte-Hilfe-Kurs
Kurzprosa
von Tilottama
Kommentare zu diesem Text
sterben ist sehr persönlich und man sollte viorher anderen mitteilen, wie man es möchte...
lG von M.
lG von M.
Ja, das sehe ich auch so. Dazu muss man es wagen, sich darüber Gedanken zu machen. LG
GEFÄLLT MIR, DIE VORSTELLUNG, SICH ALS MENSCH ZUM STERBEN ZURÜCKZUZIEHEN WIE EIN TIER.
Ist aber wahrscheinlich nicht umsetzbar. LG
In einer Großstadt wahrscheinlich schon.
Oft wird dort der Tod einer "lieben" Nachbarin ja erst anhand der Geruchsbelästigung deutlich.
Oft wird dort der Tod einer "lieben" Nachbarin ja erst anhand der Geruchsbelästigung deutlich.
Hm, ja, da zieht sich einem alles zusammen. Aber ich meinte den Rückzug ganz wörtlich als ein Verschwinden in die Natur, um dann von ihr verschluckt zu werden. Das rahmt die Einsamkeit anders, oder?
wahrscheinlich in den Stadtwald ein paar Meter weiter. Wir haben ihn nie gefunden.
Vielleicht, mal abwarten, bis ich sterbe, gibt es vielleicht schon Gebiete, die aufgrund des Klimawandels unbewohnbar geworden sind..
... du meinst in der Nähe?
Da fällt mir ein, es gibt schon jetzt umweltverseuchte Zonen, da sucht keiner. Hatte ich vorhin nicht dran gedacht.
Was den Organspendeausweis betrifft, da verstehe ich dich. Es ist für den Fall zb. Unfall, eine Erlaubnis, nicht zu verwechseln mit dem Wunsch, dass es passiert.
Da fällt mir ein, es gibt schon jetzt umweltverseuchte Zonen, da sucht keiner. Hatte ich vorhin nicht dran gedacht.
Was den Organspendeausweis betrifft, da verstehe ich dich. Es ist für den Fall zb. Unfall, eine Erlaubnis, nicht zu verwechseln mit dem Wunsch, dass es passiert.
Ah, stimmt, die gibt es auch jetzt schon! Vielleicht gibt es auch Moore. Ich denke, wenn man das wirklich will, wird sich etwas finden.
Genau. Es geht da vor allem darum, dass nach einem Unfall mit schwerem Hirnschaden schnell gehandelt werden kann. Ich habe meinen Organspendeausweis seit ich 18 bin. Wir hatten das Thema in Ethik besprochen.
Genau. Es geht da vor allem darum, dass nach einem Unfall mit schwerem Hirnschaden schnell gehandelt werden kann. Ich habe meinen Organspendeausweis seit ich 18 bin. Wir hatten das Thema in Ethik besprochen.
Moor ist ein guter Gedanke. Die Moore sind geschützt.
Auch wenn kaum umsetzbar, ist es ein schöner Gedanke, nach tausenden Jahren gefunden und erforscht zu werden.
Auch wenn kaum umsetzbar, ist es ein schöner Gedanke, nach tausenden Jahren gefunden und erforscht zu werden.
Oh, das ist wirklich ein schöner Gedanke!
Tilottama, wie paßt das zusammen?
und
was bedeutet, sich der Organspende zu entziehen.
ich [habe] einen Organspendeausweis
Ich denke, dass ich allein sterben möchte wie mein alter Kater Franz, der sich mit letzter Kraft irgendwohin schleppte, wahrscheinlich in den Stadtwald ein paar Meter weiter. Wir haben ihn nie gefunden.
Warum sollte es zusammenpassen müssen? Der Organspendeausweis ist keine Verpflichtung für den Spender, nur eine Erlaubnis für den Finder.
Tilottama, mit einem Organspendeausweis teilt man mit, daß man seine Organe nach dem Tod spenden möchte.
Wenn man sich aber der Organspende entzieht, warum teilt man dann mit, daß man Organe spenden möchte?
Wenn man sich aber der Organspende entzieht, warum teilt man dann mit, daß man Organe spenden möchte?
Hm, vielleicht hilft dir diese Information von Organspende-info.de weiter:
Organe können nur Verstorbene spenden, bei denen der Tod unter bestimmten Bedingungen eingetreten ist. Voraussetzung für eine Organspende ist, dass die gesamten Hirnfunktionen unumkehrbar ausgefallen sind (Hirntod). Er ist die Folge einer schweren Hirnschädigung, die zum Beispiel durch eine Hirnblutung oder einen Hirntumor auftreten kann. Auf einer Intensivstation kann das Herz-Kreislauf-System für eine kurze Zeit mit Hilfe intensivmedizinischer Maßnahmenstabil gehalten werden kann – so werden die Organe weiterhin durchblutet und bleiben transplantierbar.
Da der Hirntod selten auftritt, kommen nur wenige Verstorbene für eine Organspende infrage.
Da der Hirntod selten auftritt, kommen nur wenige Verstorbene für eine Organspende infrage.
Tilottama, das beantwortet meine Frage nicht.
Ich habe versucht, es dir zu erklären.
Wer an natürlicher Altersschwäche stirbt, siehe Kater Franz als Metapher, erleidet praktisch nie einen Hirntod. Die Organe wären bei einem solchen Tod nicht geeignet, es ist kein Sich-Entziehen.
Einen Hirntod erleidet man bei akuter, massiver Schädigung des Gehirns. Mit einem Organspendeausweis verpflichtet man sich nicht zu einem Hirntod. Sollte dieser eintreten, z.B. durch einen Autounfall, gibt man die Erlaubnis, dass die Organe entnommen werden können.
Wer an natürlicher Altersschwäche stirbt, siehe Kater Franz als Metapher, erleidet praktisch nie einen Hirntod. Die Organe wären bei einem solchen Tod nicht geeignet, es ist kein Sich-Entziehen.
Einen Hirntod erleidet man bei akuter, massiver Schädigung des Gehirns. Mit einem Organspendeausweis verpflichtet man sich nicht zu einem Hirntod. Sollte dieser eintreten, z.B. durch einen Autounfall, gibt man die Erlaubnis, dass die Organe entnommen werden können.
Für mich löst sich der Widerspruch zwischen dem Wunsch, seine Organe zu spenden, und dem Wunsch, nicht auffindbar zu sterben, nicht auf.
Was Hirntod ist, läßt sich neu und anders definieren.
Ich möchte meine Organe spenden, ist eindeutig.
Was Hirntod ist, läßt sich neu und anders definieren.
Ich möchte meine Organe spenden, ist eindeutig.
Ich habe dir alle Informationen gegeben, die du brauchst, um zu begreifen, dass kein Widerspruch besteht. Wenn weiterhin auf deinem Kategorienfehler beharren möchtest, von mir aus.
@Tilottama
Außerdem gibt es auch Menschen, die zwar über einen Organspendeausweis verfügen, darin aber einer Organentnahme ausdrücklich widersprechen.
Daraus geht nicht eindeutig hervor, dass Du nicht zu diesem Personenkreis zählst. 👋😉
Außerdem gibt es auch Menschen, die zwar über einen Organspendeausweis verfügen, darin aber einer Organentnahme ausdrücklich widersprechen.
Aber meine Mutter fing schon an zu zittern, als ich erzählte, dass ich einen Organspendeausweis habe.
Daraus geht nicht eindeutig hervor, dass Du nicht zu diesem Personenkreis zählst. 👋😉
Das stimmt natürlich auch
Frank hat geschrieben:
Außerdem gibt es auch Menschen, die zwar über einen Organspendeausweis verfügen, darin aber einer Organentnahme ausdrücklich widersprechen.
Danke, Frank
Erklärung zur Organ- und Gewebespende
Für den Fall, dass nach meinem Tod eine Spende von Organen/Geweben zur Transplantation in Frage kommt, erkläre ich hiermit
(...) JA, ich gestatte, dass nach der ärztlichen Feststellung meines Todes meinem Körper Organe und Gewebe entnommen werden.
(...) JA, ich gestatte dies, mit Ausnahme folgender Organe/Gewebe:
(...) JA, ich gestatte dies, jedoch nur für folgende Organe/Gewebe:
(...) NEIN, ich widerspreche einer Entnahme von Organen oder Geweben.
(...) Über Ja oder NEIN soll dann folgende Person entscheiden:
Für den Fall, dass nach meinem Tod eine Spende von Organen/Geweben zur Transplantation in Frage kommt, erkläre ich hiermit
(...) JA, ich gestatte, dass nach der ärztlichen Feststellung meines Todes meinem Körper Organe und Gewebe entnommen werden.
(...) JA, ich gestatte dies, mit Ausnahme folgender Organe/Gewebe:
(...) JA, ich gestatte dies, jedoch nur für folgende Organe/Gewebe:
(...) NEIN, ich widerspreche einer Entnahme von Organen oder Geweben.
(...) Über Ja oder NEIN soll dann folgende Person entscheiden:
Also kein
Tilottama hat geschrieben:
Kategorienfehler
Die entscheidenden Informationen hatte ich dir schon gegeben. Es bleibt ein Kategorienfehler. Egal. Schönen Abend noch.
Tilottama hat geschrieben:
Egal.
Zumal ich automatisch Organspender bin (Widerspruchslösung).
Ob meine Organe in einem anderen Menschen weiterleben, entscheidet allein, wann man mich nach meinem Ableben findet.
Antwort geändert am 03.10.2026 um 23:42 Uhr
Wenn wir schon einmal dabei sind, sollten wir das ausdiskutieren, zunächst einmal grundsätzlich zum Begriff 'Kategorienfehler', der nur entstanden wäre, wenn Verlo eine unlogische Aussage gemacht hätte, dem war aber nicht so, denn seine Fehler bestanden einerseits darin, von der Prämisse auszugehen, dass der Inhaber eines Organspendeausweises sich durch den Besitz desselben als Organspender legitimiert und anderseits zu glauben, dass Tilottama ihren Wunsch, allein zu sterben, mit dem Wunsch verband,
Diese Fehlannahme beruhte darauf, dass ihr alter Kater Franz nach seinem Tod nie gefunden wurde, doch Tilottama hat entgegen Verlos Behauptung in ihrem Text nirgendwo den Wiunsch bekundet, unauffindbar sterben zu wollen, insofern widerspräche selbst eine Organentnahmeeinwilligung dem Wunsch nicht, zurückgezogen sterben zu wollen, da Verlos Annahme, dass Tilottama nach ihrem Tod nicht aufgefunden werden will, in ihrem Text nirgendwo festzumachen ist.
Ich hoffe, dass damit alle Klarheiten beseitigt sind. 👋🙂
nicht auffindbar zu sterben,
Ich hoffe, dass damit alle Klarheiten beseitigt sind. 👋🙂
Frank, hättest du den Text geschrieben, wären alle Klarheiten unvergeßlichen Lachern gewichen.
Hm, dein Beitrag differenziert weiter aus, benennt aber dasselbe mit anderen Worten. Es ist ein Kategorienfehler, unabhängig davon, ob es sich um "alleine sterben" oder "unauffindbar sterben" handelt.
Ein Organspendeausweis sagt etwas über Rechtsfolgen unter einer Bedingung aus: falls Hirntod, dann Entnahme erlaubt. Verlo setzt das mit einem Wunsch über die Art des Sterbens gleich, das ist aber eine andere Kategorie. Aus "Ich wünsche Todesart A und falls B eintritt, erlaube ich C" folgt kein Widerspruch, weil A und B sich ausschließen.
Ein Organspendeausweis sagt etwas über Rechtsfolgen unter einer Bedingung aus: falls Hirntod, dann Entnahme erlaubt. Verlo setzt das mit einem Wunsch über die Art des Sterbens gleich, das ist aber eine andere Kategorie. Aus "Ich wünsche Todesart A und falls B eintritt, erlaube ich C" folgt kein Widerspruch, weil A und B sich ausschließen.
Tilottama, es hätte ein schönes Abschluß sein können.
Aber du beginnst von vorn.
1) ein Organspendeausweis bedeutet nicht:
(wie du spätestens etwas weiter oben bei der Kopie eines Online-Organspendeausweises sehen kann.)
2) nein, Verlo setzt das nicht mit der Art des Sterbens gleich.
3) die Art des Sterbens wird im Text genannt:
Bei dieser Art zu Sterben ist eine Organspende nicht möglich.
4) Insofern ist ein Organspendeausweis sinnlos, egal, ob er Organentnahme erlaubt oder nicht: außer vielleicht, man stirbt in einer Tiefkühlhaus.
Aber du beginnst von vorn.
1) ein Organspendeausweis bedeutet nicht:
Tilottama hat geschrieben:
falls Hirntod, dann Entnahme erlaubt
2) nein, Verlo setzt das nicht mit der Art des Sterbens gleich.
3) die Art des Sterbens wird im Text genannt:
Ich denke, dass ich allein sterben möchte wie mein alter Kater Franz, der sich mit letzter Kraft irgendwohin schleppte, wahrscheinlich in den Stadtwald ein paar Meter weiter. Wir haben ihn nie gefunden.
4) Insofern ist ein Organspendeausweis sinnlos, egal, ob er Organentnahme erlaubt oder nicht: außer vielleicht, man stirbt in einer Tiefkühlhaus.
https://de.wikipedia.org/wiki/Kategorienfehler
Einmal abgesehen davon, dass Verlo unsachlich und anmaßend wird, wenn ihm jemand seine Gedankenfehler vor Augen führt, vertraue ich mehr der Definition aus Wikipedia, Verlo hat demnach in diesem Fall keinen Kategorien-, sondern einen Verknüpfungsfehler begangen. 👋😂
Einmal abgesehen davon, dass Verlo unsachlich und anmaßend wird, wenn ihm jemand seine Gedankenfehler vor Augen führt, vertraue ich mehr der Definition aus Wikipedia, Verlo hat demnach in diesem Fall keinen Kategorien-, sondern einen Verknüpfungsfehler begangen. 👋😂
Frank hat geschrieben:
Verlo hat demnach in diesem Fall keinen Kategorien-, sondern einen Verknüpfungsfehler begangen. 👋😂
Guten Morgen. Die Wikipedia-Definition bestätigt es eigentlich sehr schön: eine rechtliche Notfallverfügung und ein persönlicher Sterbewunsch gehören zwei völlig unterschiedlichen logischen Kategorien an. Sie in denselben Rahmen zu pressen, ist ein Kategorienfehler aus dem Lehrbuch.
Organe können weltweit nur entnommen werden, wenn der Hirntod auf einer Intensivstation bei künstlich aufrechterhaltenen Kreislauf festgestellt wird. Wer im Wald verstirbt, dessen Organe versagen zeitgleich mit dem Herzen und sind mangels Durchblutung nicht transplantierbar. Ein Tiefkühlhaus ändert daran nichts. Ein gefrorenes totes Organ ist genauso unbrauchbar wie ein nicht gefrorenes totes Organ und wäre das Organ nicht tot, würde es durch das Einfrieren für eine Transplantation unbrauchbar gemacht.
Alle sachlichen Missverständnisse sind jetzt ausgeräumt. Auf weitere Beiträge werde ich nicht mehr antworten.
Organe können weltweit nur entnommen werden, wenn der Hirntod auf einer Intensivstation bei künstlich aufrechterhaltenen Kreislauf festgestellt wird. Wer im Wald verstirbt, dessen Organe versagen zeitgleich mit dem Herzen und sind mangels Durchblutung nicht transplantierbar. Ein Tiefkühlhaus ändert daran nichts. Ein gefrorenes totes Organ ist genauso unbrauchbar wie ein nicht gefrorenes totes Organ und wäre das Organ nicht tot, würde es durch das Einfrieren für eine Transplantation unbrauchbar gemacht.
Alle sachlichen Missverständnisse sind jetzt ausgeräumt. Auf weitere Beiträge werde ich nicht mehr antworten.
Vermutlich werde ich ohne Bezugsperson sterben.
Sterbebegleitung, Frist auf.
Geht auch nur, glaube ich, wenn man sein Verhältnis zu Leben und Tod geklärt hat.
Es gibt aber auch der Tot als Erlösung. Eine Erfahrung, die die Sicht verändert, wenn's nicht nur ein Einzelfall wäre.
Patientenverfügung, Vollmachten. Ein schwieriges Thema, zwiespältig
Heikles , schwieriges Thema schön eingepackt.
Sterbebegleitung, Frist auf.
Geht auch nur, glaube ich, wenn man sein Verhältnis zu Leben und Tod geklärt hat.
Es gibt aber auch der Tot als Erlösung. Eine Erfahrung, die die Sicht verändert, wenn's nicht nur ein Einzelfall wäre.
Patientenverfügung, Vollmachten. Ein schwieriges Thema, zwiespältig
Heikles , schwieriges Thema schön eingepackt.
Ja, da stimme ich dir zu. Sterben ohne Begleitung setzt eine besonders umfassende Selbstklärung voraus. Was meinst du mit "Frist auf"?
Freut mich, dass du die Verpackung schön findest, ich hoffe, sie macht eine Annäherung möglich.
Freut mich, dass du die Verpackung schön findest, ich hoffe, sie macht eine Annäherung möglich.
Gemeint ist, sehr fordernd, sehr individuell und anspruchsvoll. Es kostet immer eigene Kraft.
Die Gedanken an Sterben und Tod verdrängt, der Mensch gerne ...
Die Gedanken an Sterben und Tod verdrängt, der Mensch gerne ...
Ja. Ich glaube, die gedankliche Ebene kommt bei diesen Themen an ihre Grenze, Sterben und Tod sind nicht vorstellbar. Eine Trauerbegleitung von einer unbekannten Person kommt für dich nicht infrage?