ver.zwei.felt

Sonett zum Thema Weltuntergang/ Endzeit

von  apocalyptica


Der Wind verlor plötzlich zum Atmen die Luft.
Die Sterne erstarrten zu staubigem Stein.
Die saftigen Trauben vergoren zu Wein.
Zu modern begann gar der Blütenzier Duft.

Die Herzen der Menschen gefroren zu Eis.
Des Mondes Schein dämmerte dunkel und blind.
Zum Greise mutierte schon bald jedes Kind,
nur eines verbarg sich und betete leis:

„Du lieber Gott, sag, wenn es dich wirklich gibt,
warum lässt du zu, dass dies alles geschieht?       
Ich habe die Welt, wie sie war, doch geliebt!

So kann es nicht bleiben, weil keiner mehr sieht,
dass jeder dem Nächsten den Fehler zuschiebt!
Hilfst du uns? Dann singe ich dir auch ein Lied...“


Anmerkung von apocalyptica:

.....

Bitte um Hilfe! Ist mein erster Versuch, ein Sonett zu schreiben. Stimmt das nun von der Form her?

Kommentare zu diesem Text

Beaver (41)
(30.03.08)
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 apocalyptica meinte dazu am 12.04.08:
Danke, lieber Manu, für deinen ehrlichen Kommentar. Es war ein Versuch...erst war da ein Gedanke, gepaart mit dem Wunsch, auch mal ein Sonett zu schreiben...und das Ergebnis hast du ja nun gelesen. Mal schaun, ob ich auf dieser Basis weiter schreibe, aber ich denke, eher nicht. Andere -wobei ich jetzt niemanden ansehe...;)...- können das so viel besser! Ich freu mich aber wirklich, dass du mir deine Meinung geschrieben hast.
Liebe Grüße in deinen Abend von der -bea =)

 TrekanBelluvitsh (25.01.17)
Inhaltlich ein Volltreffer, auch nach fast 9 Jahren.

Die Farbe muss aber nicht sein ...
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