Wie atmend spricht der dünnen Oberfläche
Jeder Ton die Farbenfrische
Die jetzt als Geste fast schon
Kalligrafisch und synchron
Zur Sicht des Tanzes in die Wände sinkt
des Wassers innewohnende Graviitation
als wäre dort der höchste Ton
zerfließen dort im Fluss
selbst wenn die Wände aus Beton
das Loslassen vor dem Überdruss
der Landschaftsbilder Horizont und Kuss
Der auch im Taumeln Straucheln Zögern
Wie fließend Farbzusamnenhang
Den Schwung und Wellenkamm behalten muss
Die U-Bahn lärmt dabei
Wie hohe See am Riff der Klang
Bei Stille glitzert diese Oberfläche
nicht im Dunkel es webt das Neonlicht
In jedem Kräuseln Rippeln Tropfen
zeigt auf dem Spannungsfeld darauf
Das Auge des Betrachters im Gesicht
Der Spiegelung in Fensterzügen
Wir mimen Sehnsucht Laune Lüge
Für jeden Millimeter an Berührung
Und jede Wiederholung im Quadrat
Zur Tageszeit der ungeschliffenen Verfügung
Ein Regelwerk
das ohne jeden Traum versagt
Die Szene filtert sich
Den Glanz der Liebe
Die relevanten Worte
Die punktgenaue Sicht
und mich
Die Melodie am Kiosk hallt mich ein
Dann deine Stimme