WEG
Elegie
von rochusthal
Kommentare zu diesem Text
Dein 'kleines', trotz der großen Lettern fast zaghaft anmutendes Gedicht sagt etwas aus: Du greifst hier - so sehe ich es zumindest - ja eben gerade nicht den weltanschaulichen Slogan Der Weg ist das Ziel auf, sondern befreist den Weg m. E. komplett vom Druck eines Ziels. Der Lebensweg ist darin also nicht Mittel zum Zweck, sondern der Lebenssinn per se, oder verstehe ich das falsch?
Die Zeilen als Elegie (wie du sie bezeichnest) zu lesen, vertieft die Aussage. Diese Wehmut, die das Loslassen eines Woher und Wohin (also eines Ziels) gefühlt mit sich bringt. Aber liegt darin nicht auch ein gewisser Trost? Wenn das Ziel wegfällt, bleibt das reine Unterwegssein - und das gibt dem Sein im Hier und Jetzt eine Bedeutung.
Nachdenkliche Grüße - Vaga
Die Zeilen als Elegie (wie du sie bezeichnest) zu lesen, vertieft die Aussage. Diese Wehmut, die das Loslassen eines Woher und Wohin (also eines Ziels) gefühlt mit sich bringt. Aber liegt darin nicht auch ein gewisser Trost? Wenn das Ziel wegfällt, bleibt das reine Unterwegssein - und das gibt dem Sein im Hier und Jetzt eine Bedeutung.
Nachdenkliche Grüße - Vaga