Daily Challenge

Bei der "Daily Challenge" werden aus allen am Vortag veröffentlichten deutschsprachigen Texten aktiver Autoren 15 zufällig ausgewählte Worte extrahiert. Dabei zählt als "Wort" alles, was zusammenhängend aus den Buchstaben A-Z sowie ä,ö,ü und ß besteht und mindestens 4 Zeichen lang ist, alles andere wird ausgefiltert (was so ein dummer Algorithmus eben unter einem deutschen "Wort" versteht - und die Mindestlänge ist dazu da, Artikel und anderes Kleinvieh außen vor zu lassen). Aus diesem Material soll ein kurzer Text erzeugt werden, in dem mindestens die Hälfte dieser Worte enthalten sind; Abweichungen aufgrund der grammatischen Form sind - wenn es denn sein muss - zulässig (wobei es allerdings passieren kann, dass die Markierungsfunktion sie dann nicht mehr findet, aber das ist normal), auch stillschweigende Rechtschreibkorrekturen sind selbstverständlich willkommen, da die Auswahlfunktion rein mechanisch arbeitet und keine Qualitätskontrolle durchführt :-)).

246 Einreichungen von Didi.Costaire gefunden:


Versuchungen
von  Didi.Costaire

Experten an der Theke nickten
nach drei, vier halben Litern Bier,
Touristendoch gemacht dafür,
dass sie demnächst in Pausen kickten...

Von Wegbegleitern ward gekauft
ein Schiedsrichter mit Zigaretten,
der Rest hat sich zusammgerauft.

Respekt, die Spielgeräte wanderten
dank kolossaler Passstafetten
von Misburg bis ins nahe Anderten.

Von unterschiedlichen Charakteren
von  Didi.Costaire

David Raum, erschöpft und ungehalten -
Lachen? Nie, und abends ist es grau.
Andre, heißt es, blödelten und lallten,
viele wären sogar völlig blau.
  
Man wächst, sagt einer mit Bedarf ganz vorn
(das Publikum folgt ausnahmslos gebannt)
mit seinen Saufgaben und trinkt 'nen Korn
und hat noch rechtzeitig ein Bier zur Hand.

Vor Gericht
von  Didi.Costaire

Der Textende der Christen klagte,
verklagte einen alten Schweden.
Ein recht vernarbter Zeuge sagte,
geschwungen seine üblen Reden,
  
die Wahrnehmung des Klägers hakt',
es hauste in seim Kopf 'ne Grille.
Er hätte vor Gericht versagt
und bräuchte schließtlich eine Brille.
  
Ein neugieriger Zaungast unkt,
Schuld war wohl Jauch. In jedem Punkt.

Die Anwendungswissenschaften der Jobcenterfrau
von  Didi.Costaire

Nur auf linierten Blättern schreibt Frau Otten
von resilienter Kundschaft, hartgesotten,
im Zweifel fliegen Schwerter oder Tacker.

Verschonen tut sie keinen, fühlt Herr Wacker.
Der wollte eigentlich die Frau verstehen
statt ignorierend einfach weitergehen.

Idylle
von  Didi.Costaire

Ein finsterer Wald und ein Bächlein, ein Häschen,
das Wasser des Lebens, in Tiefen gereinigt.
Orestes und Hänschen, sie nehmen ein Näschen,
da sind auch die Bienen des Staates vereinigt.

Zurücklehnen heißt es für Menschen aus Städten
und niemand verlangte, die Kissen zu glätten.

Satansanbeter Ducky Ebners Rede vor dem Spiegel
von  Didi.Costaire

Ich geh durch Tore, nicht durch Gegentore,
verlasse mich auf das, was höllisch leuchtet,
auch im Duett, worin sich mehrt das Feuer,
und sorgen Unbekannte für Furore,
behaupten vieles lippenstiftbefeuchtet,
dann sehen sie in mir das Ungeheuer.

Lektionen
von  Didi.Costaire

Team France hat eigentlich viel Glück.
Es läuft anstatt der Kleisterrächer.
Die grillen jetzt im Aschenbecher
des Ozeans gewaltges Stück.
 
Der Meeressäuger ist ein Traum
und auch das Fälltins perlt bezaubernd.
Unmöglich einer, der hubschraubernd
zu Summertime fliegt auf den Baum.

Nachdem die Kneipe zumachte...
von  Didi.Costaire

Knecht Egbert von der blauen Garde,
in Wahrheit wohl ein alter Barde,
erfolgreich, aber voller Spaß
und wohnhaft in der Schweigerstraß,
der liebt Musik mit edlen Klängen
sowie die Leitung von Gesängen,

sei untreu, wird verfolgt deshalb
und Anständige wolln sein Skalp.

 
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