aufgeschlitzte poetische ader

Kurzprosa zum Thema Liebe und Tod

von  rebell91

du schlitzt dir deine poetische ader auf und das rote blut saugt sich begierig in die weiße tischdecke.
ich nehme mir einen pinsel aus rabenhaar und male mit der roten flüssigkeit, die immer weiter aus deinem handgelenk schießt, schwarze herzen auf den weißen grund.
du schweigst und beobachtest interessiert wie der riesige fleck immer größer wird.
ich fange an zu kichern als ich sehe, dass du immer bleicher wirst. du beginnst zu lachen. es wird lauter.
deine augen flackern und du sinkst auf das rotnasse tischtuch auf dem wir beide sitzen.
ich lege mich neben dich und wir schlafen.
für immer.


Anmerkung von rebell91:

kriegt man nicht mehr raus.

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Kommentare zu diesem Text

shadowhunter (28)
(23.01.07)
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 rebell91 meinte dazu am 24.01.07:
...unperfekt... was ist schon perfekt? ich bin's nich... na und? so what? :)
gefühlvoll... alles irgendwie. und doch nix.
danke für deinen kommentar.
ich habs auch dringelassen.
zumal es sehr interessant aussieht mit dem neuen teeservice.
so auf dem rot weißen grund.
shadowhunter (28) antwortete darauf am 24.01.07:
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 rebell91 schrieb daraufhin am 25.01.07:
danke dir.
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