...Dreiundzwölfzig Minuten lang...

Tagebuch

von  bratmiez


Es ist der Schelm, der auf Deinen Lippen tanzt, in Deinen Augen blitzt.
Er zieht mir an den Haaren - ohne Vorwarnung, einfach so.
Jetzt sitze ich hier vor der Waschmaschine und starre auf meine Socken.
Würdest Du grad vor mir stehen, wärst Du bestimmt so 80 Meter groß.
Kalte Fliesen, kaltes Leben, kalte Hände hier und da.
Marmelade, die an Fingern klebt, dunkelrot wie guter Wein.
Schnick-Schnack-Schnuck, hehe, und ich habe wieder verloren.
Ich bin die Schere, Du bist der Stein.
Fellgeball streift meine Schenkel - einmal links, einmal rechts.
Die Socken werden zu bunten Streifen.
Ich summe ein Frühlingslied und schmeiße die Arme in die Höh´.
Der Kaffee ist fertig aber ich dreh noch eine Weile mit.
Lass uns die Gardinen anschreien!
Dreiundzwölfzig Minuten lang.
Im Schleudergang unter der Dusche stehen...dreimal links, dreimal rechts.
Und dann gehen wir die Enten füttern.
Es ist Mittwoch.
Du bist wirklich 80 Meter groß.

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Kommentare zu diesem Text


 Sternenpferd (22.01.07)
...und viertlschnacksekunden :)
cool, das...
alles liebe
*sternenpferd*

 souldeep (22.01.07)
...zum elfunddreissigsten mal lächle ich heute schon an dir hoch...

:)
von herzen gern gelesen,
kirsten
hüllenlos (29)
(25.01.07)
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