Heimkehr

Gedicht

von  Janna




Ihr Lächeln wurde mit den Jahren selten,
den Mund umspielte leise Bitterkeit.
Nur manchmal, wenn die Blicke sich erhellten,
erzählte sie von der Vergangenheit
und ihm, an dessen Rückkehr sie noch glaubte:
Der Junge, den der Krieg ihr raubte.

Fast vierzig Jahre gingen so ins Land,
sie wartete und hoffte unverdrossen,
solange, bis ein Enkel vor ihr stand.
Da hat sie Frieden mit der Welt geschlossen,
denn sie war überzeugt, den Sohn zu sehen.
Und endlich konnte sie beruhigt gehen.




Anmerkung von Janna:

Fast vierzig Jahre warten, welche Folter.
Dann hört sie Stiefelschritte mit Gepolter.

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Kommentare zu diesem Text


 Aber (07.09.26, 19:40)
Das Saarland blieb Deutsch, Janina.
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