Männerfantasien
Betrachtung
von Juli
Anmerkung von Juli:
*Willi steht für... ihr wisst schon.
Kommentare zu diesem Text
Oh je, diese oberflächlichen Männer, die die Qualität einer Frau an der Anzahl von Falten im Gesicht bestimmen, sollte eine Frau dringend meiden.
Diese Frauen, die die Qualität der Männer ...
**gg
**gg
Die Falten der Alten
die lassen ihn kalt -
sein Leben gestalten
das möchte er halt,
doch eine Tugend
[ein Vorzug der Jugend]
entschwindet ihm bald.
Er ist halt zu reif
[auch Fallobst muss sein]
doch Viagra hält steif
und llindert die Pein.
die lassen ihn kalt -
sein Leben gestalten
das möchte er halt,
doch eine Tugend
[ein Vorzug der Jugend]
entschwindet ihm bald.
Er ist halt zu reif
[auch Fallobst muss sein]
doch Viagra hält steif
und llindert die Pein.
Träume oder Alpträume, das ist die Frage.
Im Vordergrund steht die Impotenz des alternden Mannes, von der Perspektive aus, er nun alle (negativen) Schlüsse über die Frau zieht.
Ferner ist diese spezielle Typ aber auch wenig intelligent, da es auf dem Markt genügend Stimulanzien zu haben wären, wenn die natürliche männliche Kraft zu schwach geworden ist, dieser künstlich nachzuhelfen.
In näherer (damaliger) Nachbarschaft gab es einen 80 jährigen, der wie ein Tauberich gleich um 2 Witwen buhlte, die sich gegenseitig wiederum wegen ihm anfeindeten.
Sehr amüsant. Es scheint im Alter wird man wieder kindisch.
Ferner ist diese spezielle Typ aber auch wenig intelligent, da es auf dem Markt genügend Stimulanzien zu haben wären, wenn die natürliche männliche Kraft zu schwach geworden ist, dieser künstlich nachzuhelfen.
In näherer (damaliger) Nachbarschaft gab es einen 80 jährigen, der wie ein Tauberich gleich um 2 Witwen buhlte, die sich gegenseitig wiederum wegen ihm anfeindeten.
Sehr amüsant. Es scheint im Alter wird man wieder kindisch.
Der 80-jährige ist ja gerade nicht von der Griesgramfraktion
die im Text aufs Korn genommen wird.
:) 
es steh'n auch mulatten
mit augen am stiel
halt mehr auf fregatten
für liebendes spiel.
es steh'n auch mulatten
mit augen am stiel
halt mehr auf fregatten
für liebendes spiel.
... wenn die jungen Täubchen das weite suchen,
hört man ihn über Dachen und alte Schabracken fluchen
**gg
hört man ihn über Dachen und alte Schabracken fluchen
**gg
Die Gegensätze, dieser, in lyrische Formen gegossenen, Betrachtung, sind äußerst eklatant.
Steht zu Beginn noch das männliche Träumen von „einer schönen Maid“, um sie „zu ehren“, beschimpft der Mann die „unerreichbaren Trauben“ (in der Herbsteszeit) und möchte sie gar „schlachten“.
Doch ist es alles so einfach? Beschränkt sich die Allgewalt der Liebe eines Mannes auf die bestehende Libido, kommt gar der Hass beim Abhandenkommen der Potenz (Herbteszeit, der Willi steht nicht mehr bereit), auch aufgrund der Unerreichbarkeit so derbe zum Tragen?
Das ist spannend, ich vermute hinter dem ganzen eine wohlgestricktes Liebes- und Hasslügennetzwerk, das durch das gesamte Leben eines Mannes durchgewoben ist, von der Jugend bis zum Alter, mit viel aufgestautem Leid usw. Nicht selten lebt ein Mann gegen seine (biologische) Rhythmik und wartet und verspricht und betet und bettelt lange Zeit, anstatt sich zu ´nehmen was Willi braucht´, oder zu ´lügen, auf Teufel komm raus´ oder zu ´balzen´.
Sicherlich ist die Sicht der Text extrem und schwarzweiß, aber er trifft mir einen Punkt, der nicht oft, derart klar herausgestellt wird. Es ist natürlich eine Gratwanderung, derartiges „Liebeswerk“ so offen zu reduzieren und zu sezieren, zumal es keinen Gegenpart (Frau) gibt.
Ich finde den Text so erstmal mutig, individuell und unbedarft. Ein klein wenig aufrührerisch und ein wenig zu spärlich für das Thema, wobei es aber sicherlich im Sinne der Verfasserin ist, eine Diskussion aufleben zu lassen.
Steht zu Beginn noch das männliche Träumen von „einer schönen Maid“, um sie „zu ehren“, beschimpft der Mann die „unerreichbaren Trauben“ (in der Herbsteszeit) und möchte sie gar „schlachten“.
Doch ist es alles so einfach? Beschränkt sich die Allgewalt der Liebe eines Mannes auf die bestehende Libido, kommt gar der Hass beim Abhandenkommen der Potenz (Herbteszeit, der Willi steht nicht mehr bereit), auch aufgrund der Unerreichbarkeit so derbe zum Tragen?
Das ist spannend, ich vermute hinter dem ganzen eine wohlgestricktes Liebes- und Hasslügennetzwerk, das durch das gesamte Leben eines Mannes durchgewoben ist, von der Jugend bis zum Alter, mit viel aufgestautem Leid usw. Nicht selten lebt ein Mann gegen seine (biologische) Rhythmik und wartet und verspricht und betet und bettelt lange Zeit, anstatt sich zu ´nehmen was Willi braucht´, oder zu ´lügen, auf Teufel komm raus´ oder zu ´balzen´.
Sicherlich ist die Sicht der Text extrem und schwarzweiß, aber er trifft mir einen Punkt, der nicht oft, derart klar herausgestellt wird. Es ist natürlich eine Gratwanderung, derartiges „Liebeswerk“ so offen zu reduzieren und zu sezieren, zumal es keinen Gegenpart (Frau) gibt.
Ich finde den Text so erstmal mutig, individuell und unbedarft. Ein klein wenig aufrührerisch und ein wenig zu spärlich für das Thema, wobei es aber sicherlich im Sinne der Verfasserin ist, eine Diskussion aufleben zu lassen.
Doch ist es alles so einfach?
... natürlich nicht!
Ich nehme doch nur die garstigen Grantler, die über die Weiblichkeit so räudig herziehen, bissl hopps.
zumal es keinen Gegenpart (Frau) gibt
gut erkannt, es sind ja seine Fantasien.
aber er trifft mir einen Punkt, der nicht oft, derart klar herausgestellt wird
Antwort geändert am 23.09.2026 um 13:27 Uhr
hmm...
nicht Fisch und nicht Fleisch?
bissl hops nehmen, also?
Nun, ich hätte mir mehr Initiative zum Thema seitens der Verfasserin gewünscht.
Jemanden mit dem Seziermesser auf dem Klo auflauern und sagen: schau mal hinein (grins), ... um dann zu sagen: komm auf meinen Schoß Kleiner, wir spielen ne Runde hoppe-hoppe Reiter ist mir etwas mau.
Aber gut, niemand hindert mich, dem Thema selbst nachzugehen, es scheint ja einen gewissen Ansporn zu geben.
nicht Fisch und nicht Fleisch?
bissl hops nehmen, also?
Nun, ich hätte mir mehr Initiative zum Thema seitens der Verfasserin gewünscht.
Jemanden mit dem Seziermesser auf dem Klo auflauern und sagen: schau mal hinein (grins), ... um dann zu sagen: komm auf meinen Schoß Kleiner, wir spielen ne Runde hoppe-hoppe Reiter ist mir etwas mau.
Aber gut, niemand hindert mich, dem Thema selbst nachzugehen, es scheint ja einen gewissen Ansporn zu geben.
... "hopps nehmen" heißt nicht komm auf meinen Schoß, es ist ein spöttischer Konter
okay.
... mgl. dass es nicht jeder kennt (weil landschaftl. bedingt)
man nutzt man den Begriff, wenn jemand reingelegt, mit einem guten Spruch ausgekontert oder spielerisch besiegt wurde. Das ist meistens witzig gemeint und nicht böse
Bei so viel Armseligkeit können einem die Inhaber stützungsbedürftiger Schniedel eigentlich nur noch leid tun!
Der8e
(Orthopädiefachmann)
Der8e
(Orthopädiefachmann)
Ja, was jene derart fantasievollen betrifft.
Von der Fähigkeit zu träumen weil von Männern und Frauen ähnlich ausgeschöpft, wissen wenige wie sehr sie sich dem Charakter anpasst und was sie daraus lernen könnten.
... das ist so, auf jeden Fall. Nicht jeder wird zum Frauenverächter.