Männerfantasien
Betrachtung
von Juli
Anmerkung von Juli:
*Willi steht für... ihr wisst schon.
Kommentare zu diesem Text
Oh je, diese oberflächlichen Männer, die die Qualität einer Frau an der Anzahl von Falten im Gesicht bestimmen, sollte eine Frau dringend meiden.
Diese Frauen, die die Qualität der Männer ...
**gg
**gg
Die Falten der Alten
die lassen ihn kalt -
sein Leben gestalten
das möchte er halt,
doch eine Tugend
[ein Vorzug der Jugend]
entschwindet ihm bald.
Er ist halt zu reif
[auch Fallobst muss sein]
doch Viagra hält steif
und llindert die Pein.
die lassen ihn kalt -
sein Leben gestalten
das möchte er halt,
doch eine Tugend
[ein Vorzug der Jugend]
entschwindet ihm bald.
Er ist halt zu reif
[auch Fallobst muss sein]
doch Viagra hält steif
und llindert die Pein.
Träume oder Alpträume, das ist die Frage.
:) 
es steh'n auch mulatten
mit augen am stiel
halt mehr auf fregatten
für liebendes spiel.
es steh'n auch mulatten
mit augen am stiel
halt mehr auf fregatten
für liebendes spiel.
Die Gegensätze, dieser, in lyrische Formen gegossenen, Betrachtung, sind äußerst eklatant.
Steht zu Beginn noch das männliche Träumen von „einer schönen Maid“, um sie „zu ehren“, beschimpft der Mann die „unerreichbaren Trauben“ (in der Herbsteszeit) und möchte sie gar „schlachten“.
Doch ist es alles so einfach? Beschränkt sich die Allgewalt der Liebe eines Mannes auf die bestehende Libido, kommt gar der Hass beim Abhandenkommen der Potenz (Herbteszeit, der Willi steht nicht mehr bereit), auch aufgrund der Unerreichbarkeit so derbe zum Tragen?
Das ist spannend, ich vermute hinter dem ganzen eine wohlgestricktes Liebes- und Hasslügennetzwerk, das durch das gesamte Leben eines Mannes durchgewoben ist, von der Jugend bis zum Alter, mit viel aufgestautem Leid usw. Nicht selten lebt ein Mann gegen seine (biologische) Rhythmik und wartet und verspricht und betet und bettelt lange Zeit, anstatt sich zu ´nehmen was Willi braucht´, oder zu ´lügen, auf Teufel komm raus´ oder zu ´balzen´.
Sicherlich ist die Sicht der Text extrem und schwarzweiß, aber er trifft mir einen Punkt, der nicht oft, derart klar herausgestellt wird. Es ist natürlich eine Gratwanderung, derartiges „Liebeswerk“ so offen zu reduzieren und zu sezieren, zumal es keinen Gegenpart (Frau) gibt.
Ich finde den Text so erstmal mutig, individuell und unbedarft. Ein klein wenig aufrührerisch und ein wenig zu spärlich für das Thema, wobei es aber sicherlich im Sinne der Verfasserin ist, eine Diskussion aufleben zu lassen.
Steht zu Beginn noch das männliche Träumen von „einer schönen Maid“, um sie „zu ehren“, beschimpft der Mann die „unerreichbaren Trauben“ (in der Herbsteszeit) und möchte sie gar „schlachten“.
Doch ist es alles so einfach? Beschränkt sich die Allgewalt der Liebe eines Mannes auf die bestehende Libido, kommt gar der Hass beim Abhandenkommen der Potenz (Herbteszeit, der Willi steht nicht mehr bereit), auch aufgrund der Unerreichbarkeit so derbe zum Tragen?
Das ist spannend, ich vermute hinter dem ganzen eine wohlgestricktes Liebes- und Hasslügennetzwerk, das durch das gesamte Leben eines Mannes durchgewoben ist, von der Jugend bis zum Alter, mit viel aufgestautem Leid usw. Nicht selten lebt ein Mann gegen seine (biologische) Rhythmik und wartet und verspricht und betet und bettelt lange Zeit, anstatt sich zu ´nehmen was Willi braucht´, oder zu ´lügen, auf Teufel komm raus´ oder zu ´balzen´.
Sicherlich ist die Sicht der Text extrem und schwarzweiß, aber er trifft mir einen Punkt, der nicht oft, derart klar herausgestellt wird. Es ist natürlich eine Gratwanderung, derartiges „Liebeswerk“ so offen zu reduzieren und zu sezieren, zumal es keinen Gegenpart (Frau) gibt.
Ich finde den Text so erstmal mutig, individuell und unbedarft. Ein klein wenig aufrührerisch und ein wenig zu spärlich für das Thema, wobei es aber sicherlich im Sinne der Verfasserin ist, eine Diskussion aufleben zu lassen.