Besuch beim bösen Onkel

Betrachtung

von  Aber

Nehmen Sie Platz, Herr Manfeld.


Danke für die Einladung, Herr Hitler.


Ein Stück Zuckerkuchen?


Gern.


Sie sind doch kein ...


Nein, das ist nur mein Künstlername.


Warum dieser Name?


Um zu provozieren.


Ich lese Ihre Texte gern, Sie schreiben so, dass man es liest. 


Ihr Buch dagegen ... 


Herr Manfeld, ich bin der Antichrist. 


Ihre Lieblingsrolle, Herr Hitler.


Ich wäre gern Künstler geworden, Maler oder Musiker, stets junge Weiber an der Seite, doch blieb mir nur die Wirklichkeit, die Politik.


Sie sind völlig enthemmt und skrupellos, Herr Hitler, wie kam das?


Schreiben Sie ein Sonett darüber, Herr Manfeld. 


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Kommentare zu diesem Text


 niemand (27.09.26, 17:24)
@ Aron
Schreib doch mal ein Sonett: "Herr Hitler und sein[e] Spiegel[ei] im Zwielicht". War das nicht Adolfs großer bildnerischer Versuch,
das mit dem Spiegelei?     8-)
LG Irene

Kommentar geändert am 27.09.2026 um 17:25 Uhr

 Aber meinte dazu am 27.09.26 um 17:34:
Es gibt ja mittlerweile schon viele Versuche, sich Hitler anzunähern, liebe Irene.

Helge Schneider etc.

Mich hat schon immer die Frage beschäftigt, warum  er trotz jahrelangem Kriegseinsatz nur Gefreiter blieb.

Durch eine Beförderung hätte er seinen Posten in der zweiten Reihe als Briefträger verloren.

Dank Dir.
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