du bist noch da
Betrachtung
von Aber
Kommentare zu diesem Text
Aber, lies "Schlickseim" von Isensee.
Danach weißt du alles.
Oder nichts mehr.
Danach weißt du alles.
Oder nichts mehr.
Lieber nicht, bin eh schon fast am Einpennen, Verlo.
Dann lies, bis du einschläfst.
Vielleicht bist du im Traum dort ...
Vielleicht bist du im Traum dort ...
Oh Gott, habe gerade geträumt, stehe auf einer Bühne und habe meinen Text vergessen, alles lacht und buht ...
Wenn damit der Traum zu Ende war, würde ich mir Sorgen machen.
Sieht nicht gut aus ...
Die Freifrau von Kalten wollte das Geld halten.
Nichts sonst bleibt ihr zum Greifen - hätt lieber einen Steifen!
das hört sich so locker an, Aaron und ist doch von kafkaesker Ausstrahlung...
lG von M.
lG von M.
Schön, dass auch mal etwas zum Text gesagt wird.
Kafka ist vielleicht zwei Ligen zu hoch für mich, aber das Gefühl, sinnlos zu leben, trifft es.
Kafka ist vielleicht zwei Ligen zu hoch für mich, aber das Gefühl, sinnlos zu leben, trifft es.
"es fehlen heilige namen" sagte immerhin
wie ebenso "bis gottes fehl hilft" einst hölderlin.
wie ebenso "bis gottes fehl hilft" einst hölderlin.
Kommentar geändert am 01.08.2026 um 18:37 Uhr
Luther hat die Heiligen verbannt, Henning.
die sind auch nicht gemeint, aron,
und auch nicht der christliche gott.
und auch nicht der christliche gott.
Wer denn?
Das Wort „es fehlen heilige Namen“ (unter anderem in der Elegie Heimkunft) und das Warten „bis Gottes Fehl hilft“ (aus der Ode Dichterberuf) benennen einen allgemeinen Zustand des Gottesfehls und der Sprachlosigkeit. Hölderlin listet keine konkreten Namen auf, da die traditionellen Götter- und Gottesbilder historisch abgetreten sind. Es herrscht eine Leere, weil die verlässliche göttliche Ordnung und deren Anrufbarkeit (die „heiligen Namen“) in der Zeit der „Weltnacht“ fehlen. Das Ausbleiben oder der entzugsartige Mangel des Göttlichen selbst wird zum Raum, in dem der Mensch (und der Dichter) in Einfalt ausharren muss.
Perfekter Kommentar, Henning.