KLICKS UND CLIQUEN

Synthesen + Analysen in der Matrix


Eine Kolumne von  Bergmann

Mittwoch, 04. Juli 2018, 21:01
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Deus ex macho

623. Kolumne

Ähnlichkeiten mit Lebenden oder Toten oder lebenden Toten sind zufällig, rein zufällig, absichtlich zufällig, zufällig absichtlich, rein absichtlich und nichts als die reine Absicht.


Das Denken ist männlich, sagt Arthur, es ist im Grunde nur eine andere Art Erektion.
Dann denkst du mit dem Glied?, sage ich.
Ja, im Wesentlichen, sagt Arthur.
Und die Frau?
Hört zu. Der Mann denkt sich, sagt er, ins vaginale Gehör.
Du redest wie ein Macho, sage ich.
Natürlich, sagt Arthur, aber ich singe ein hohes Lied. Wenn die Frau nicht zuhört, ist alles was wir denken gar nicht wie gedacht.
Denkt die Frau, die auf dich hört, denn gar nicht selber?, frage ich.
Sie kann viel mehr, sagt Arthur, sie gebiert mein Denken, man kann auch sagen, sie gebiert sich selbst.
Dann ist sie die Krone der Schöpfung, sage ich.
Ja, sagt Arthur, aber nur mit mir.
Sie darf also doch nicht denken, sage ich.
Doch, sagt Arthur, wenn sie mir gern zuhört, denke ich, ich erhöre sie auch.

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Kommentare zu diesem Kolumnenbeitrag


 LotharAtzert (27.07.18)
Dazu fallen mir die Worte des weitaus drastischeren Friedrich N. ein: "Der Mann ist böse, das Weib ist schlecht."

Solange Denken nicht über das unter-scheiden hinausgeht, ist es wohl eine Art Erektion. Bei nachlassender Potenz läßt der Mann (-mein Nachbar in dem Fall) dann nicht selten seinen Porsche-Motor für sich sprechen
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