KLICKS UND CLIQUEN

Synthesen + Analysen in der Matrix


Eine Kolumne von  Bergmann

Mittwoch, 22. Juli 2015, 20:51
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BRIEFE AN HERRN ANDRÉ ÜBER DIE LITERATUR (2)

473. Kolumne


2

Lieber Fabian André,
vielen Dank für die Druckfahnen - ich habe fast keinen Fehler gefunden. Mit dem Unter-Titel „Verspielt“ habe ich mich selbst geirrt, er muss einfach gestrichen werden, denn dieser Text, der ja jetzt auch nicht vorliegt, gehörte zur ersten Staffel der Schlangegeschichten.
„Böse böse, böse Schlange“ (böse böse! - man könnte auch streng mit Komma „böse, böse“ schreiben, muss aber nicht) - der Titel versteht sich als Umkehrung zur ersten Folge meiner Schlangegeschichten: „Liebe Schlange, liebe liebe“ (in Großbuchstaben ergab sich zusätzlichdie Lesart: ... liebe Liebe.
Ich füge die korrigierten Druckfahnen bei.
Vielen Dank für den Gedichtband „Denk mir die Nachtspur“ von Helmut Fritz! Handwerklich ähnelt das Buch der TEXTUR, es ist also ein ‘Edelpaperback’. Mir würde, das ist natürlich sehr subjektiv, dünneres Papier besser gefallen, weil dann das Aufschlagen und Blättern leichter ginge.
Wichtiger: Die grafische Gestaltung ist nicht nur sehr sorgfältig (wie auch bei Ihrer Zeitschrift), sondern auch künstlerisch gediegen: Die Radierungen und Zeichnungen von Eberhard Stein, die mir gefallen, passen grundsätzlich gut zur Lyrik, weil sie sie nicht illustrieren (es sei denn, der Leser will Bezüge herstellen) und selber lyrischen Charakter haben, und so erschlagen die Bilder weder die Texte noch die Buchstaben, die ja auch Bilder sind oder ergeben. Die Satz- und Layout-Gestaltung von Texten und Bildern ist vorbildlich gelungen, die Balance von Systematik und Einzelfall wird bemerkenswert gehalten.
Sehr sorgfältig, liebevoll und verantwortungsvoll zugleich ist die editorische Arbeit: Titelseite, Impressum (danach wäre 1 freie Seite noch besser), Inhaltsverzeichnis und (mit dem Autor abgesprochene) Gliederung, Nachwort von Ralf Preusker, Angaben des Herausgebers zu Helmut Fritz (einschließlich der Selbstaussagen des Dichters) und Eberhard Stein, Abbildungsverzeichnis, Klappentext (hinten innen und außen; aber der Autor wirkt auf dem Foto zu finster, da er von unten nach oben aufgenommen wurde, sieht er auf den Leser herab, statt ihm direkt in die Augen zu sehen). Ausgerechnet das Cover-Bild gefällt mir am wenigsten, ich hätte S. 40 stärker gefunden, aber das ist unwesentlich. Der Gedicht-Autor und sein begleitender Bildkünstler sind in diesem Band, der sehr fein gemacht ist, bestens aufgehoben.
Zu den Gedichten.
(Ich schrieb und schreibe auch Gedichte, aber ich bin viel mehr Erzähler. Ich bin aber ein passionierter Gedicht-Leser.)
Zu einem guten Teil erfüllt Helmut Fritz die Forderungen, die er an Gedichte stellt. Tatsächlich gelingen ihm neue Bilder, sprachlich ungewohnte Wendungen, überzeugende Verdichtungen und Öffnungen von Horizonten und Bedeutungen. Es ist eine stille und einfache Lyrik, sie gestalten musikalisch die Zeit der Verse, und das ist das Beste, was man zu Gedichten sagen kann. Sie erinnern mich in dieser Beziehung an Karl Seemann, der im August 2001 starb. Helmut Fritz ist ein Lyriker der klassischen Moderne und wert gedruckt zu werden, damit er mehr gelesen wird. Mit Recht schreibt Ralf Preusker, Helmut Fritz stehe in einer Reihe mit Eich, und ich nenne noch Hilde Domin und Sarah Kirsch, um zu sagen, wie gut er dichtet. Er greift manchmal sanft variierend auf, was andere dichteten, etwa Bert Brechts „Die Liebenden“ in dem Gedicht „Die Kraniche“ (S. 32). Trotz aller Einfachheit gibt es in Helmut Fritz’ Gedichten auch entrückte Worte oder Ideen, neben fassbarer Sinnlichkeit schwebende Bedeutungsnebel, kleine Ungenauigkeiten, die ich kritisch sehe (Wenn wir, S. 59). Schneeklang hätte dieser Band auch heißen können - so oft kommen die Bilder des Winters, des Schnees, vielleicht zu oft.
Die Gedichte sind stille, melancholische Gesänge, immer noch für, noch nicht gegen das Leben. Wirklich große Gedichte, die ganz stark in die Seele oder ins Gedächtnis des Lesers schneiden, sind nicht in diesem Band. Der Autor, der über eine enorme stilistische Sicherheit verfügt, ist ein offenkundig auch sehr gebildeter und lebenserfahrener Mann.
Zur literaturhistorischen Einordnung: Helmut Fritz bereichert mit seiner Sprache die vergangene Formenwelt (der klassischen Moderne), in der er selber geistig lebt. Er strebt, was die metaphorische Textur und die Strukturmerkmale seiner lyrischen Texte zeigt, nicht nach einer Auseinandersetzung mit lyrischen Sprechweisen und Wirklichkeitsbezügen jüngerer Autoren. So gesehen sind die Gedichte von Helmut Fritz verhältnismäßig leicht lesbar, allerdings auf dem hohen Niveau einer literarischen Kultur.
Ihr Verlag ist im Aufbau. Das Programm noch ganz übersichtlich. Sie wollen Wachstum in zwei Richtungen: Quantität und Qualität. Ich wünsche Ihnen, dass beides gelingt, möglichst einheitlich - aber das ist leicht gesagt und sehr schwer getan, das weiß ich.
Ihnen alles Gute! Herzlichst: Ihr Damonte


Lieber Fabian André,
Leonore Welzin schreibt in der „Heilbronner Stimme“ vom 2.4. über die Matinée, als wäre sie im Theater gewesen, aber sie schreibt nur über Äußerlichkeiten, denn es wird deutlich, dass sie die Gedichte von Helmut Fritz überhaupt nicht gelesen oder verstanden hat. Wahrscheinlich kann sie mit Literatur überhaupt nichts anfangen. Schon der Begriff „Puristische Poesie“ im Titel verrät, dass sie nichts weiß. Sie will wahrscheinlich sagen, dass da im Kernerhaus ein paar Schöngeist-Idioten zusammengekommen sind, die hoch über dem Leben schweben, aber mit dem Leben nichts zu tun haben. Sie verurteilt Helmut Fritz (sie gefällt sich in ironischen Atttitüden oder sie weiß nicht, was sie schreibt), wenn sie ihn einen Neuromantiker nennt, der seinen Versen das Gewicht der Welt aufbürde - der Klarinettist Hans Kumpf, dessen Musik Frau Welzin offenbar besser zu verstehen scheint, muss als „Gegengewicht“ herhalten, damit das Wortspiel aufgeht. Nein, Literatur, Lesen und Denken ist nicht Leonore Welzins Sache. Das ist schwach, zu schwach, das ist keine akzeptable journalistische Leistung, ich würde diese Dame weder im Feuilleton noch im Sportteil schreiben lassen. Aber Sie müssen sie wohl hinnehmen, wie ich ja auch immer wieder mal unverständige Artikel über meine Schülertheater-Aufführungen ertragen muss. (Anbei einmal ein besserer. Ich wünsche Ihnen, dass Sie nicht immer an die gleiche dämliche Dame geraten - ich finde sie nicht deswegen schlimm, weil sie nichts weiß, sondern weil sie so tut, als stünde sie weit über den Dingen, die Sie und Helmut Fritz veranstalten - die eingebildete Kunstrichterin könnte mit einer einfachen Reportage, gut recherchiert, dem Gegenstand, den sie selbst nicht als Expertin verstehen muss, viel gerechter werden.)
Dies auf die Schnelle. Ich habe verdammt viel zu tun - übermorgen müssen die letzten Klausuren der Abiturienten korrigiert sein. In den Osterferien werde ich die Klausuren und Klassenarbeiten von drei Kursen (Deutsch und Geschichte) und Klassen (Deutsch) korrigieren.
Nach Ostern kommen die Intensivproben zu KING KONGS TÖCHTER von Theresia Walser, eine hintergründige, beißende Komödie einer Tochter Martin Walsers, die ich sehr schätze.
Danach Abiturprüfungen, Theaterpremiere, Gastspielreise nach Dresden (wie jedes Jahr) und zum Schluss des Schuljahrs, Ende Juli, Abschlussfahrt mit meiner 10. Klasse nach Berlin.
Erst dann werde ich wieder zum Schreiben neuer Texte kommen. Vielleicht schaffe ich eine kleine Erzählung zwischendurch. Ob ich in diesem Jahr schon zum Beginn meines Romans komme, weiß ich noch nicht. Die Entwürfe zu einzelnen Kapiteln liegen bereit.
Ihnen alles Gute! Herzlichst: Ihr Damonte


Lieber Herr André,
ich habe den langen, aber sehr gepflegten und informativen Abend in Ihrem Schloss sehr genossen, ich war sehr gerne gekommen und bin so lang geblieben, wie ich irgend konnte - ich kam erst kurz nach Mitternacht bei meinem alten Freund Otto Eberhardt in Schwetzingen an, dort ging es weiter, diesmal mit Gesprächen über die Kunst, bis gegen zwei Uhr; im November werde ich wieder eine Ausstellung mit neuen Venedig-Aquarellen Eberhardts (er ist ein Schüler HAP Grieshabers) in der Villa Meixner, Brühl, mit einer Rede eröffnen; ich sah mir heute morgen alle in Frage kommenden Aquarelle ein erstes Mal an.
Der ganze Ablauf, die geistige und materielle Gestaltung Ihres Abends, das hat mir vorzüglich gefallen! Und ich danke Ihnen für diesen schönen event von ganzem Herzen. Sie führten sehr schon in den Abend ein, und Ihre Worte am Ende, mit denen Sie auf mich und die Rundung mit der Schlange (de Vries) hinwiesen, waren ein Beispiel für die menschliche Wärme in Ihrem Forum, ein weiteres Beispiel ist Ihre Großherzigkeit manchen Autoren gegenüber.
Sehr stark berührten mich Herzlichkeit und Autorität Gerhard Zurbarans, mit dem ich mich zum Schluss noch eine Weile vor dem Vestibül, in Anwesenheit von Frau Danzer, unterhielt. Herr Zurbaran kannte meine Texte, außer den Schlangegeschichten, das überraschte mich. Das sprach wieder für seine starke Anteilnahme an den Werken der anderen. Seine Preisrede für A.R. war ganz einfach grandios - und überhaupt nicht zu lang! Die Ausschnitte aus Ihrem Lebenslauf-Gedicht mit dem sehr gelungenen Titel (könnte ich das einmal bekommen? ich würde so eine Art Text viel lieber reflektieren; oder ihren ersten Band) gefielen mir auf Anhieb bedeutend besser. Wenn A.R. kürzer formuliert (und damit an die Poesie der kürzlich gestorbenen Aglaja Veteranyi erinnert), ist sie viel stärker, denke ich, als im satirisch reflektierenden Erzählen; aber ich sehe ein, das sieht jeder anders, gerade bei satirischen Texten. Mit Gerhard Zurbaran hat Ihr Forum, neben Ihnen, eine starke Seelenachse! (Ich fand übrigens sehr schön, wie zurückhalten Sie den ganzen Abend moderierten!)
Ich habe Frau Heinrichsohn, deren Alter ich aufs Jahr genau schätzte!, zu ihren Gedichten, auf Grund Ihrer Anregung, gratuliert. Mir gefiel vor allem ihr fester Vortrag. Mir gefielen die Verswiederholungen, die im Buch leider nicht erscheinen. Vielleicht lobte ich sie zu sehr, denn beim Lesen, ich ahnte es halb, sind die Texte schwächer. Aber Gedichte sind eben immer schon Lieder oder Gesänge, Sprechlieder oder Sprechgesänge gewesen, und diese Wirkung zählt auch! Außerdem: Elke Heinrichsohn ist eine sympathische junge Frau! Das zählt noch dazu...
Helmut Fritz blieb auch im Gespräch zunächst etwas dunkel, aber dann lockerte er sich. Er war, wie ich, sehr kritisch gegenüber vier oder fünf Auftritten bei der Lesung (im Fall von Herrn Schwarz, dessen Roman Holger Benkel besprochen hatte - veröffentlicht bei www.philotast.de -, war er kritischer als ich; ich fand, sein humorvoller Beitrag war angemessen für so einen Abend, es muss ja nicht alles immer in die Tiefe gehen... obwohl die Erzählung in der Tat arg konventionell ist), naja, interessant war dann, dass Helmut Fritz den Artikel über seinen Gedichtband nach meiner Auffassung viel zu positiv fand. Ich konnte ihn nur schwer davon überzeugen, dass die Rezensentin nicht nur keine Ahnung, sondern ein ziemlich dünnes Gehirn hat. Wir sehen, daran, wie relativ alles sein kann, je nach Kriterien oder subjektiven Relationen.
Ich gab Ihnen die drei DICHTUNGSRING-Hefte, damit Sie wissen, dass ich als Mitherausgeber eine Literaturzeitschrift mache, allerdings bin ich weniger als Redakteur, sondern vielmehr als Vorstandsmitglied tätig. Ich wollte Ihnen das nicht sofort sagen, ich trete lieber als Schriftsteller auf, das Schreiben ist mir viel wichtiger.
Redaktionell arbeite ich zwar auch immer mit, aber die redaktionelle Führung wechselt permanent, ich habe jetzt erst zum dritten Mal, diesmal zusammen mit meiner rumänischen (!) Kollegin Annica Krins-Feld - sie stammt aus Pietra Neamt - die Chefredaktion. Ich reiße mich auch nicht darum, weil ich mit dem Versand und allen Finanzdingen, mit der Druckerei, der Texterfassung, vor allem mit dem ersten Lesen sämtlicher eingesandter Manuskripte, schon genug am Hals habe. Die Zeitschrift besteht seit 1981, ich bin seit 1991 dabei, seit 1992 in der Redaktion. Früher hatte die Zs. einen ludistischen Touch, immer eine Nähe zur romanischen Literatur, seit 2000 besonders zur rumänischen. Wir haben gute Kontakte zu der Zs. KRAUTGARTEN, St. Vith, Ostbelgien, Herausgeber Bruno Kartheuser. Der DICHTUNGSRING hat seit Jahren unverändert etwas über 100 Abonnenten. Ich kenne also Ihre Probleme. Wenn Sie manche Texte unserer Autorengruppe lesen, werden Sie sehen, dass auch hier nicht alle stark genug sind. Anders gesagt, es gelingt nicht genügend, nur starke Autoren für den DICHTUNGSRING zu gewinnen. Andererseits haben wir mit Thomas Krämer den Vorsitzenden des Schriftstellerverbands Rheinland-Pfalz in unseren Reihen (wir sind 16, davon schreiben etwa 12), mit Marcel Diel den Chefredakteur der beachtlichen Literaturzeitschrift KRITISCHE AUSGABE, Universität Bonn.
Die TEXTUR 6 werde ich in den nächsten Wochen lesen. Vorab: Gestalterisch (Layout! Ich sprach kurz mit Frau Brunner...) wieder wunderbar gelungen! Gratulation! Da sind Sie dem DICHTUNGSRING eindeutig überlegen.
Sehr bedenkenswert finde ich Ihre Entscheidung, die Autorangaben unter die Texte zu setzen.
Ich bleibe dabei: Ich habe Sie mir ungefähr so vorgestellt, wie ich Ihnen sagte: Monsieur le Gourmet de la littérature aux serpents...
Ich hoffe, Sie bald wiederzusehen. Ihnen alles Gute! Herzlichst: Ihr Damonte


Lieber Fabian André,
vielen Dank für die prompte Antwort: Schattenband von AR gefällt mir auf Anhieb im Unterschied zu MATTE LACHIATO. AR schickte mir übrigens (durch Sie angeregt) auch ihr GESTAMMEL-Gedicht. Ich schrieb ihr inzwischen, wenn auch noch nicht ausführlich. Nach meinem ersten Eindruck können ein paar Verse / Formulierungen wegen Redundanz bzw. Unwesentlichkeit entfallen, das in jedem Fall bemerkenswerte Gedicht ist ja noch im Entstehen. Ich schicke Ihnen in der Anlage die Texte von mir. Ihnen alles Gute! Herzlichst: Ihr Damonte Janus.doc Stanger.doc
Eisern.doc
Amarsch.doc


Lieber Fabian André,
herzlichen Dank für Ihren Brief vom 18. Juli. Ich weiß, dass ich oft (zu) hart urteile. An A.R.’ Latte macchiato (ich schrieb ihr neulich: ... matte Lachiato) legte ich die Kriterien für hohe Literatur zugrunde. Das war insofern überzogen, als ich das Recht und das Interesse des Verlegers sehen muss Bücher zu verkaufen, und das Interesse des Lesers an solchen Büchern. Intelligent geschrieben ist das Buch allemal! Ich gab es meinem Bruder, der ist 45, hat Anglistik und Romanistik studiert, liest ungebrochen gern und viel - dem gefällt das Buch und die Schreibweise sehr! Also verstehen Sie meine Urteile immer nur als heliotropische Urteile, ich sehe mich als Leser wie einen Sonnengott, vor dem manche Werke, die ich selber schrieb, auch nicht wirklich bestehen, etwa die Schlangegeschichten, deren Charme letztlich nicht genügt. Wenn Sie mich um Urteile bitten, dann schreibe ich immer als Sonnengott, als absoluter Kritiker. Ich werde in den nächsten Tagen A.R.’ schwarzen Erzählband lesen, der mir bestimmt besser gefallen wird, das ahne ich.
Gegen Ihre Ermunterung, A.R. solle das Banale thematisieren und mit der Sprache spielen, habe ich grundsätzlich nichts einzuwenden, auch nichts gegen Ihr Eingewobensein in diesen Roman (sehr schön Ihr Wortspiel, dass Sie sich daraus nur befreien konnten, indem Sie das Buch ver-legten!). Ich formuliere meinen Vorwurf der Geschwätzigkeit etwas genauer: AR kann meist gut formulieren, sie hat Einfälle etc, aber sie kann leider nicht genug verzichten, das Schwächere streichen. Sie überarbeitet nicht gern, teilte sie mir neulich mit. Sie sieht sogar ihre eigene Schwäche ein wenig. Ich denke, wenn ihre Selbstdisziplin größer wird, kann sie noch viel stärker schreiben: Nicht hastig abladen und wegstellen, sondern vor dem Abladen bedächtig auswählen, dann umarbeiten, wieder auswählen, feilen feilen feilen an jedem Kapitel, an jedem Satz, an jedem Wort.
Ich habe A.R.’ Gedicht vom Stammeln, das sie mir schickte, heute noch einmal umgearbeitet, ich füge diese Fassung bei. Wie schon einmal früher gesagt: Ich bin kein besonders guter Lyriker, ich habe trotzdem versucht die sehr reizvolle Gedichtidee A.R.’ etwas gültiger zu formulieren.
Ihnen alles Liebe und Gute! Herzlichst: Ihr Damonte

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