Film & Fußball

Eine cineastische Mannschafts-Kolumne


Die Kolumne des Teams " Film & Fußball"

Freitag, 02. Februar 2018, 13:54
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Lästiger Missbrauch oder eine schöne Erweiterung des Kinos?

von  Dieter_Rotmund


Die Kinos im Lande stehen im einem stetigen Wandel. Nicht nur strukturell, auch inhaltlich. Nimmt man die historische Komponente hinzu, so ist der cineastische Struktur- und Inhaltswandel in Deutschland kaum in einen knappen Text zu fassen.
Müßig ist es zu erwähnen, dass die Popularität des angebotenen Programms und die damit einhergehenden höheren Eintrittseinnahmen eine große Rolle spielen, vor allem für das Mainstream-Kino. Darüberhinaus haben einige Veranstaltungsformen in die Kinos Einzug erhalten, die man kritisch hinterfragen kann:

1. Übertragung von Opernvorstellungen.

2. Film mit anschließender Publikums-Diskussion, jedoch nicht über den Film, sondern über dessen Thema.

3. Originalversionen von Trash-Filmen in den Landessprachen der jeweiligen Länder, deren Bevölkerungsgruppe stark am Kinoort vertreten ist.

4. Kinovorstellungen mit kulinarischen Zusatzangebot der gehobenen Klasse.

5. Übertragung von Fußballspielen und Tatort-Premieren.

Bedeuten diese Veränderungen eine Verwässerung des Kern-Angebots eines Kinos und vermindern damit dessen Qualität, oder sind es notwendige Veränderungen, um das Kino an sich als Veranstaltunsort erhalten zu können?

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Kommentare zu diesem Teamkolumnenbeitrag

Graeculus (69)
(01.02.18)
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 TrekanBelluvitsh meinte dazu am 01.02.18:
In meiner Schulzeit war es auch mal andersherum. Im LK Geschichte haben wir zum Abschluss des Abschnitts Antike uns "Das Leben des Brian" angesehen, zum Abschluss des Abschnitts Mittelalter "Die Ritter der Kokusnuss".

 Dieter_Rotmund antwortete darauf am 01.02.18:
Ja, die Pädagogen. Bei Publikumsgesprächen bzw. Q&As nach dem Film (mit den Filmemachern) fallen sie immer etwas peinlich auf, wenn sie nach Botschaft und/oder Aussage eines Films fragen.

 drmdswrt (02.02.18)
Unabhängig davon, dass es wahrscheinlich schlimmer ist, eine Sportarena für Helene-Fischer-Konzerte zu »missbrauchen«, fällt diese Kolumne wieder einmal durch mangelhafte Grammatik und Rechtschreibung auf.
Etwas mehr Sorgfalt wäre in einer Kolumne – noch dazu eines Schreibers, der von sich behauptet, journalistisch tätig zu sein – wünschenswert, denn so fällt es sehr schwer, Verfasser und Inhalt nur annähernd ernst zu nehmen.

 Dieter_Rotmund schrieb daraufhin am 02.02.18:
Ja, Drumwirt, da hast du recht. Aber journalistisch tätig bin ich auf KV definitv nicht. Ich habe mich hier inzwischen komplett assimiliert und rotze meine Texte einfach so ungeprüft rein.

 drmdswrt äußerte darauf am 03.02.18:
Ich [...] rotze meine Texte einfach so ungeprüft rein.
Und damit disqualifizierst Du Dich endgültig. Oder ist Deine Lächerlichkeit ein Sozialexperiment?

 Judas (02.02.18)
6. Stummfilm mit Live-Musik. Gefällt mir aber ziemlich gut, zumindest wie ich es in Weimar kennen gelernt habe.

 Dieter_Rotmund ergänzte dazu am 02.02.18:
Gute Ergämzung meine kleinen Liste. Wobei das ja eigentlich Kino in seiner Urspungsform ist.
Ich habe auch schon recht viele Vorstellungen dieser Art besucht, die Qualitätsunterschiede sind groß.
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