Österliche Meditation: Neunte Meditation - Sonne - Ostersonntag - Oktave der Sonne

Gedicht

von  Georg Maria Wilke

Das Rot der Wundmale leuchtet
vom Purpur des Lammes bedeckt,
die Erde erbebt,
tiefste Tiefen aufgeschreckt -
das Rot der Wundmale leuchtet.

Dem Phönix gleich, der Asche entrissen,
DU Krone der Geistigen Welt,
wie eine Wurzel aus der Erde gerissen,
DEIN ICH hat den Tod gefällt -
dem Phönix gleich, der Asche entrissen.

Die Sonne ward in die Erde geboren,
als Stern unter Sternen auserkoren,
die Zukunft der Erde,
die Leben, Licht und Liebe werde -
Die Sonne ward in die Erde geboren.

Das Morgenlicht berührte den Tag
an dem CHRISTUS auferstanden,
vom Himmel stieg ein Engel herab
und rollte den Stein vom leeren Grab,
verwandelte die stumme Schrift des Steins
in himmlischen Gesang,
als der Neue Morgen begann.

Und CHRISTUS ist auferstanden!


DU, Weltenlamm!
DU, ICHTHYS, Liebe und Heil,
DEIN Körper geschlagen, schmerzende Wunden,
DEIN Haupt, gekrönt mit Dornen,
trägst Welten –Leben –Liebe –Licht,
der Kosmos spiegelt DEIN Angesicht,
Finsternis und Tod überwunden,

Gesiegt hat die Freiheit des ICH.

ICHTHYS!

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