Die Dämonen und Schönheiten dieser Welt

Prosagedicht zum Thema Licht

von  Diogenes

Die Welt ist voller Dämonen, so sehr, dass man die heutige Welt realistisch als Miltons Pandämonium bezeichnen sollte. Nie in meinem Leben habe ich so viele mächtige Schurken gesehen, die so böse sind, dass sich nur wenige Schriftsteller jemals sie vorstellen könnten. Wenn man atheistisch denkt, verliert man jede Hoffnung, seine gestohlene Freiheit von diesen Päpsten der Machenschaften zurückzubekommen. Aber ich bin nicht nur ein Mensch, ich bin ein denkendes Teil des Kosmos, und der Kosmus ist ewig. Dämonen sind auch ein Teil dieser Welt und von mir, aber nicht das überwiegende. Wenn ich Sibelius’ Finlandia höre, erkenne ich sofort, dass Schönheit unbesiegbar ist.

Kommentare zu diesem Text


 Terminator (20.06.21)
Die Welt des Kali Juga/der Ultradekadenz/des dominierenden Chthonischen wird von In- und Subhumanem beherrscht. Titanisch, dämonisch, dunkel. Doch Schönheit ist in der Tat unbesiegbar.

 Dieter Wal (20.06.21)
Wow, Diogenes.

Damit solltest Du  Abraham von Worms studieren.

Doch, bitte, b e v o r Du damit die ritualmagische Operation beginnst, ruf mich Monate vorher an oder komm vorbei. Die Adresse etc. sind dir ja bestens bekannt.

Denn g e n a u darum geht es in Wirklichkeit dabei nicht. "Nur" verstanden solltest Du das Buch in Gänze haben. Es ist eins meiner Spezialgebiete.
Zur Zeit online: