Längst gefangen

Gedicht

von  Beislschmidt

Längst gefangen  

So viele sind voraus gegangen
und sind im hohen Gras verschwunden.
Die bunten Falter längst gefangen,
von Träumen zeugen nur mehr Schrunden.

Auch Plätze in den Logen lichten sich
und man verschläft der Herzen Schläge
Man ignoriert den kleinen Schmerzensstich,
doch jeder Lebensstrang wird träge.

Da draußen tobt das bunte Treiben.
Ich wollt' doch nie so lange bleiben.

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